obstdoc — Wassenberger Sämling

Wassenberger Sämling

Herkunft
Wassenberg, Kreis Heinsberg, Rheinland (Deutschland), aus Pfirsichkernen oberitalienischer Herkunft gezogen
Wüchsigkeit
stark
Ernte
Anfang September – Ende September (09A-09E)
Genussreife
Anfang September – Ende September (09A-09E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst

Synonyme: Sämling aus Wassenberg, Sämling von Wassenberg

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Wassenberger Sämling wächst stark und bildet eine breit ausladende, langlebige und frostwiderstandsfähige Krone; er eignet sich für Busch oder Halbstamm. Vorzuziehen sind lockere, sandige Böden – die Biologischen Stationen im Rheinland führen ihn als langlebige, für solche Standorte empfehlenswerte Pfirsichsorte. Die Blüte erscheint früh und ist darum spätfrostgefährdet: Als Frühblüher fiel er in vielen Jahren Spätfrösten zum Opfer, weshalb Obstbauern früher sogar Feuer unter den Bäumen anzündeten. Kräuselkrankheit, Schorf, Monilia und Gummifluss können standort- bzw. witterungsabhängig auftreten. Der Ertrag wird im Sortenblatt als meist gut bezeichnet, während Slow Food das Tragen als unzuverlässig schildert; aus dem Anbaugebiet wird zuletzt von besseren Bedingungen zur Blütezeit und gesteigerten Ernten berichtet. Vermehrt wurde die Sorte meist über Kerne; sortenechte Nachkommen gelingen dabei nur ohne andere Pfirsichsorten im Umfeld, weshalb die Vermehrung durch Okulation empfohlen wurde – schon die Werbung der 1920er Jahre pries ihn als „kernechten“ Pfirsich.

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Aprikose oder Pfirsich — die Fruchtart ist noch ungeklärt.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 0

Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.