Birne · Pyrus communis
Synonyme: Bergamotte Stoffels, Bergamotte Stofflet, Beurré de Parthenay, Poire de Poirault
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Der Baum wird in der historischen Beschreibung als mittelstark und fruchtbar bezeichnet; er eignet sich für die Erziehung als Pyramide und auf Spalier. In seiner Herkunftsgegend, in der Vendée und in den Deux-Sèvres, wird er auch im freien Feld gepflanzt. Die Blätter sind eiförmig mit meist auslaufender Spitze, teils eirund, stumpfgesägt bis ganzrandig, glatt und unterseits bisweilen wollig; die Blütenknospen sind groß, kegelförmig, etwas kurzgespitzt und hellbraun, die Sommertriebe rötlich-grünbraun und grau punktiert.
Die Frucht ist eine reine Kochbirne: Ihr grünlichweißes Fleisch ist Mitte März noch hart und fest und schmeckt zusammenziehend säuerlich, sodass die Frucht roh, wie es scheint, ungenießbar ist; als Kochbirne wird ihr dagegen der erste Rang beigelegt. Der Katalog von Vilvorde nennt sie halbschmelzend, aber von geringer Qualität. Die Reifezeit wird auf April angegeben, die Nutzung dauert lange; der Beschreiber hielt die Sorte wegen dieser langen Dauer auch für den Anbau in Deutschland für wertvoll.
Die Frucht ist rundbauchig, nach dem Stiel zu stumpfkegelförmig und etwa 2 3/5 Zoll breit wie hoch. Die Schale ist dunkelgrün und mit feinen, fühlbaren Rostpunkten bedeckt; der Kelch ist großblättrig und offen, der Stiel kurz. Das Kernhaus ist verhältnismäßig klein, mit ziemlich großen Fächern und vielen Kernen; die Achse ist hohl. Die Sorte stammt aus Frankreich: Sie wurde in Parthenay im Département Deux-Sèvres von einem Kaufmann namens Poirault aus Samen gezogen und daher auch Poire de Poirault genannt. Nachrichten über sie erscheinen im Vilvorder Katalog, bei Papeleu und bei von Biebenfeld; die ausführlichste Darstellung gibt Liron d'Airolles (5. Lieferung, S. 32). Das Illustrierte Handbuch der Obstkunde (Lucas/Oberdieck, Nr. 80) übernahm die Beschreibung mit einer Zeichnung des Garteninspektors Lucas, der die Frucht in Prag sah. Alle Angaben beruhen auf der Wiedergabe dieser Beschreibung im Sortenporträt der Obstsortendatenbank des BUND Lemgo ([obstsortendatenbank.de](http://www.obstsortendatenbank.de/bergamotte_von_parthenay.htm), [Volltext-PDF](http://www.obstsortendatenbank.de/osdb/ih/bergamotte_von_parthenay_ih.pdf)).
Quellen: Bergamotte von Parthenay – Obstsortendatenbank (BUND Lemgo) · Illustriertes Handbuch der Obstkunde Nr. 80 – Bergamotte von Parthenay (Volltext-PDF)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (z-ai/glm-5.3-flash + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-09-01). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.