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Bergische Schafsnase

Apfel · Malus domestica

Die Bergische Schafsnase ist eine alte Apfelsorte aus dem Bergischen Land. Die säurearme, süße Frucht wird als Tafelapfel genossen, eignet sich aber wegen ihres flachen Geschmacks kaum für die Mostgewinnung; früher wurde sie aufgrund ihrer Süße für Saft- und Apfelkrautherstellung genutzt. Sie gilt als robuste Sorte und ist sehr lagerfähig: Geerntet wird von Anfang bis Ende Oktober, gegessen werden die Früchte danach bis Ende Dezember.

Herkunft
Bergisches Land
Wüchsigkeit
stark
Gefährdung
vom Aussterben bedroht
Ernte
Anfang Oktober – Ende Oktober (10A-10E)
Blüte
relativ früh im April
Genussreife
Anfang Oktober – Ende Dezember (10A-12E)
Wikidata
Q94629984
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst Mostobst

Synonyme: Schlotterappel

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Bergische Schafsnase wächst als starkwüchsiger, imposanter Baum und erreicht Höhen um 10 m bei hoher Lebensdauer – über 100 Jahre alte Exemplare sind bekannt. Die Sorte gilt als robust und gedeiht besonders gut auf lehmigen Böden, wie sie im Bergischen Land typisch sind. Sie eignet sich für höhere Lagen, in ungünstigen Lagen können die Früchte jedoch fade bleiben. Die Früchte sind windanfällig. Die Sorte ist ein guter Befruchter für andere Sorten. Die Blüte setzt relativ früh im April ein. Geerntet wird spät – Pflückreife Ende September bis in den Oktober hinein.

Der Geschmack ist sehr süß und aromatisch, erinnert fast an eine aromatische Birne. Vollreif ist die Sorte ein guter Tafelapfel, wegen der festen Schale muss man sich aber „durchbeißen“. Traditionell wurde sie als Süßapfel vor allem für die Apfelkrautproduktion („Schlotterappel“) sowie für Saft und Most genutzt. Die Sorte ist sehr lagerfähig, die Genussreife reicht bis Dezember.

Die Frucht ist groß, die Grundfarbe gelb, die Deckfarbe orangerot mit oft roten Flecken. Die Schale ist sehr fest. Kennzeichnend ist die ungewöhnliche Kegelform mit Verjüngung zum Kelch hin – ähnlich einem Schafskopf, was den Namen erklärt. Im reifen Zustand klappern die Samen im offenen Kerngehäuse, daher der Zweitname „Schlotterappel“. Die Sorte stammt aus dem Bergischen Land und ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt. Eine Verwandtschaft mit der Rheinischen Schafsnase wird aufgrund der gleichen Fruchtform vermutet, genetische Untersuchungen fehlen jedoch. (nach Wikipedia, luthers-apfelbaum.de, Deutsche Genbank Obst)

Quellen: Bergische Schafsnase – Wikipedia · Bergische Schafsnase – Deutsche Genbank Obst · Bergische Schafsnase – Luthers Apfelbaum

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Nicht in Baumschulen erhältlich. #Suchliste

Auch bekannt als Schlotterappel.

In der Literatur

Die Schafsnase ist eine robuste Sorte, die besonders auf lehmigen Böden gut gedeiht. Die Blüte ist relativ früh in April, geerntet wird dahingegen spät, gegen Oktober. Die Frucht wird als Tafelapfel genossen, wurde früher aufgrund deren Süße auch für die Saft- und Apfelkrautproduktion benutzt. Die Sorte ist sehr lagerungsfähig. (Wikipedia)

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
ZrBlUPhSortenerhaltungskultur Bergheimer DreieckD16

Weitere OSM-Bäume 1

OSM-KnotenCultivar-TagKoordinaten
11390642216Bergische Schafsnase%!f(*float64=0xc0006a3810), %!f(*float64=0xc0006a3818)

Bilder aus Wikipedia

File:Bergische SchafsnaseEuropom Luxemburg 312 Sep 25 201610-37 (cropped).jpg
Trollfreie Zone · CC BY-SA 3.0 · Commons
File:Coburger Fuchs head (cropped).JPG
Madeleine73 · CC BY-SA 3.0 · Commons

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