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Engelsberger Renette

Apfel · Malus domestica

Die Engelsberger Renette ist eine alte Apfelsorte aus dem Raum Öhringen, die seit 1854 bekannt ist und Mitte September geerntet wird. Die kleinen, flachrunden Früchte mit glatter, harter Schale sind säurebetont und eignen sich zum Backen; als Masseträger mit hoher Saftausbeute liefert sie viel Material für den Most. Der Baum wächst schwach, sodass engere Pflanzabstände möglich sind, und ist selbstfruchtbar. Gegen die Sorte spricht ihre Anfälligkeit für Feuerbrand.

Herkunft
Raum Öhringen (Hohenlohekreis, Baden-Württemberg)
Seit
1854
Wüchsigkeit
schwach
Ernte
Mitte September (09C-09C)
Genussreife
Mitte September – Ende Oktober (09C-10E)
Wikidata
Q107447084
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Mostobst

#selbstfruchtbar

Synonyme: Engelsberger, Engelsberger Sämling

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Engelsberger Renette wächst schwach, sodass engere Pflanzabstände möglich sind. Sie blüht sehr spät und gilt als robust. Der Baum ist anspruchslos an Boden und Klima und gedeiht bis in geschützte höhere Lagen. Im warm-trockenen Klima ist sie sehr widerstandsfähig; auf nassen Standorten besteht hingegen eine Anfälligkeit für Obstbaumkrebs. Als Krankheit wird zudem Feuerbrand genannt.

Die Engelsberger Renette ist ein klassischer, reiner Mostapfel. Ob sie auch für den Frischverzehr taugt, wird je nach Quelle unterschiedlich beurteilt. Der Saft ist saftig mit angenehmer, ausgeglichener Säure bei wenig Aroma; das günstige Zucker-Säure-Verhältnis macht sie zum guten Säureträger. Die Saftausbeute ist hoch. Die Früchte sind schlecht lagerfähig und sollten rasch verarbeitet werden. Pflückreife Mitte September, Genussreife bis Oktober.

Die Früchte sind klein, gleichmäßig flachrund und ebenmäßig gebaut mit glatter, wachsiger, harter Schale. Die Grundfarbe ist grüngelb, vollreif gelblich, sonnenseits nur leicht rötlich überhaucht. Das Fruchtfleisch ist gelblich-weiß. Die Sorte hat keine Kelchröhre und ist nicht lange lagerfähig. Die Engelsberger Renette wurde 1854 von Lucas als Zufallssämling aus dem Raum Öhringen (Hohenlohekreis, Baden-Württemberg) erstmals beschrieben und war zunächst vor allem in Baden-Württemberg verbreitet.

Nach BOGL Baden-Württemberg, LWG Bayern, KV Gartenbauvereine Bamberg, Wikipedia sowie H.-T. Bosch (obstsortenerhalt.de).

Quellen: Engelsberger Renette – Wikipedia · Sortenschilder 2025: Apfel – Engelsberger · Engelsberger Renette – KV Gartenbauvereine Bamberg

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Angeblich #selbstfruchtbar

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 0

Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.

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OSM-KnotenCultivar-TagKoordinaten
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Bilder aus Wikipedia

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