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Filippa

Apfel · Malus domestica

Die Apfelsorte 'Filippa' stammt aus dem dänischen Hunstrup auf Fünen und ist seit 1880 bekannt. Sie wird Mitte September geerntet und reift als Herbstapfel von Mitte September bis Ende Dezember. Mit ihrem feinwürzigen, unverwechselbaren Aroma gilt sie als hervorragender Tafelapfel, der sich über mehrere Monate lagern lässt.

Herkunft
Hunstrup, Fünen, Dänemark
Seit
1880
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
breit, hochrund
Ernte
Mitte September (09C)
Blüte
mittelfrüh
Genussreife
Mitte September – Ende Dezember (09C-12E)
Wikidata
Q10495141
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst

Synonyme: keine bekannt

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

'Filippa' ist ein mittelstark wachsender Apfelbaum, der im Alter in die Breite geht und eine hochrunde Krone bildet. Der Baum ist dünntriebig und gut verzweigt, trägt gerne am Langholz, was die Krone mit der Zeit dicht werden lässt. Die Blüte erscheint mittelfrüh. Die Sorte gilt als insgesamt sehr gesund; lediglich in geschlossenen Lagen können die Früchte etwas Schorf bekommen. Für Hausgarten und Streuobstwiese ist sie gut geeignet.

Das Fruchtfleisch ist gelblich, saftig und mürbe, später fast schaumig. Der Geschmack ist weinsäuerlich mit einem feinen, unverwechselbaren würzigen Aroma, das die Sorte kaum mit anderen verwechseln lässt. 'Filippa' ist ein guter Tafelapfel und zugleich ein sehr guter Wirtschaftsapfel, der sich auch für Mus, Saft, Kuchenbelag und zum Backen eignet. Die Früchte sind Mitte September erntereif und bei Lagerung bis Dezember haltbar.

Die Frucht ist mittelgroß bis groß, kegelförmig und verjüngt sich zum Kelch hin, dabei stielbauchig und im Querschnitt stark drei- bis fünfeckig kantig. Die Schale ist glatt, geschmeidig, bei Vollreife leicht fettig; die Grundfarbe hellt von grün nach weißlich-gelb auf, sonnenseits zeigt sich ein rosaroter Hauch oder ein braunroter Farbanflug. Die Stielgrube ist eng und mitteltief, fein bis grobschuppig und hellgelbbraun berostet. Der Stiel ist bis 1,5 cm lang, dünn und verbleibt meist in der Grube. Der Kelch ist offen und zurückgeschlagen. Die Sorte entstand 1877/1880 durch Kernaussaat in Hunstrup auf der dänischen Insel Fünen; der Sämling wurde von Filippa Johannsen gezogen, nach der sie benannt ist. Möglicherweise stammt sie vom Gravensteiner ab. In Norddeutschland und Skandinavien ist sie regelmäßig anzutreffen, weiter südlich nur in Einzelexemplaren; sie wird in Sammlungen erhalten und gilt als gefährdet.

Nach Jan Bade (Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt, 2024) sowie dem Pomarium Iburgense.

Quellen: Filippa · POMARIUM IBURGENSE – Filippa · Filippa – Obst Hoffnung · Filippas Apfel – Obstsortendatenbank

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

In der Literatur

Der Herbstapfel 'Filippa' kommt ursprünglich aus Dänemark und ist bereits seit der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts bekannt. Die Sorte zeichnet sich durch ihr unverwechselbares feinwürziges Aroma aus, das den süßsauren Grundgeschmack begleitet. Ihr Fruchtfleisch ist weiß und saftig. Das macht den Herbstapfel 'Filippa' zu einem hervorragenden Tafelapfel. Zu Mus oder Saft verarbeitet ist er ebenso schmackhaft wie als Kuchenbelag. Die Schale von (bot.) Malus 'Filippa' ist in einem hellen Grüngelb. Auf der Sonnenseite färbt sie sich während der Reifung zart bis kräftig rot. Charakteristisch sind die überall auf der Schale verteilt.
Die Reifezeit beginnt meist Mitte September, die Haltbarkeit reicht bis in den November.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
538Streuobstplantage RommelshardM062026

Bilder aus Wikipedia

File:Cross section of Filippa, National Fruit Collection (acc. 1927-023).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons
File:Filippa Apfel.jpg
Bahnmoeller · CC BY-SA 3.0 · Commons
File:Filippa apple.jpg
Axel Hjelm (1868–1944) · Public domain · Commons
File:Filippa äpplen i korg.jpeg
Tasnu Arakun · CC BY-SA 3.0 · Commons
File:Filippa.jpg
Aron Ambrosiani · CC BY-SA 4.0 · Commons

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