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  "fruchtart": "Birne",
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  "tags": [
    "langlebig"
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  "synonyme": [
    "Kleine Saubirne",
    "Schweinchenbirne",
    "Silibirne",
    "Säulibirne",
    "Thurgauer Mostbirne"
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  "notiz": "[Sülibirne auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/zyzpsdn67w/)\n\n#langlebig",
  "literatur": "\u003e Ursprung vermutlich vor 1700 in der Schweiz, 1823 erstmals erwähnt.\n\u003e Streuobstsorte des Jahres 2002. \n\u003e Kugelige kleine Birnen mit grünlich-gelber Schale, vollreif kräftig gelb und leicht rötlich. Das Fruchtfleisch ist gelblich, fest und grobkörnig, saftig, zucker- und säurereich, mit herbsaurem Geschmack.\n\u003e Die Mostbirne des Bodenseegebietes, auch zur Obstbrandbereitung geeignet. Der Ertrag setzt spät ein, ist dann aber sehr hoch und regelmäßig.\n\u003e Der Baum wird sehr groß mit imposanter Krone und erreicht ein hohes Alter (in der Schweiz sind Bäume bekannt, die über 230 Jahre alt sind). Er ist anspruchslos, auch für höhere Lagen geeignet trotz sehr früher Blüte.",
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    "beschreibung": "Die Sülibirne bildet einen ausgesprochen langlebigen Großbaum. In den ersten Jahren wächst sie nur langsam, entwickelt später aber sehr große Bäume mit imposanter, weit ausladender Krone; für einen Baum dieser Sorte ist ein Alter von rund 230 Jahren belegt. Besondere Ansprüche an den Standort stellt sie nach den vorliegenden Angaben nicht, was ihre Verbreitung in den rauheren Lagen des Südschwarzwalds, am Hochrhein und im Bodenseeraum erklärt. Sie blüht früh und liefert regelmäßig hohe Erträge; der Ertrag setzt allerdings – dies nach Angaben aus dem Baumschulhandel und daher nur eingeschränkt belegt – erst spät ein. Aufgrund von Endgröße, Alter und landschaftsprägender Wirkung ist sie eine typische Hochstamm- und Streuobstsorte; der Landesverband für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg (LOGL) hat sie 2002 zur Streuobstsorte des Jahres gekürt. Zu Krankheitsanfälligkeit (Schorf, Birnengitterrost, Feuerbrand), Boden- und Höhenansprüchen im Einzelnen sowie zu Befruchtungsverhältnissen liegen in den eingesehenen Quellen keine Angaben vor. Zu beachten ist ein Widerspruch: während der obstdoc-Datensatz „sehr starke“ Wüchsigkeit verzeichnet, betont die Wikipedia-Darstellung (auf Grundlage des LOGL-Merkblatts) ausdrücklich den langsamen Jugendwuchs bei später großer Endgröße.\n\nGeschmacklich ist die Sülibirne keine Tafelfrucht: Das saftige, grobkörnige Fruchtfleisch ist reich an Zucker und Säure und sehr herb. Genau diese Zusammensetzung macht sie zu einer geschätzten Most- und Brennbirne – sie eignet sich sehr gut für Birnenmost und Obstbrände; auch in der Kleinbrennerei wird ihr trockenes, herbes Birnenaroma genutzt. Die Früchte reifen spät, die Ernte beginnt etwa ab Mitte bis Ende Oktober; Baumschulangaben nennen eine Genussreife ab Ende Oktober und eine Haltbarkeit bis etwa Ende November, was zur in obstdoc geführten Genussreife 10E–11E passt, aus kommerzieller Quelle aber nur schwach belegt ist.\n\nDie Früchte sind klein und kegelförmig, anfangs grüngelb, mit zunehmender Reife dunkelgelb und rostfleckig; der im Verhältnis zur Frucht auffällig lange Stiel, der die Früchte auch bei Wind am Baum hält, wird nur von Baumschulseiten beschrieben. Der Name bedeutet alemannisch „Schweinchenbirne“; die Sorte stammt vermutlich aus der Schweiz und kommt heute vor allem im Südschwarzwald, im Bodenseegebiet und am Hochrhein vor. Gebräuchliche weitere Namen sind Säulibirne, Kleine Saubirne, Silibirne und Thurgauer Mostbirne – letztere Gleichsetzung ist allerdings nicht unumstritten, da Bach/Klein 1906 „Sülibirne“ und „Thurgauer Mostbirne“ als getrennte Nummern führen. Historisch ist die Sorte gut dokumentiert: sie erscheint in der „Beschreibung schweizerischer Obstsorten“ des Schweizerischen Obst- und Weinbauvereins (Frauenfeld 1870/76), bei Bach/Klein, „Die empfehlenswertesten Obstsorten für das Großherzogtum Baden“ (Karlsruhe 1906), bei Löschnig, „Die Mostbirnen“ (Wien 1913) sowie bei Kessler, „Birnensorten der Schweiz“ (Bern 1948). Erhalten wird sie u. a. im Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt des Pomologen-Vereins (mehrere Akzessionen mit Reiserabgabe) und in der Schweiz bei ProSpecieRara. Die Angaben dieser Beschreibung stützen sich im Kern auf das LOGL-Sortenblatt zur Streuobstsorte des Jahres 2002 (referiert bei Wikipedia) sowie auf die genannten historischen Sortenwerke; ergänzende, als solche gekennzeichnete Detailangaben stammen aus Baumschulkatalogen.",
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        "title": "Streuobstsorte des Jahres – LOGL Baden-Württemberg",
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        "title": "FRUCTUS – Sortenliste Feldobstbau, Birnen (PDF)",
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        "title": "Schweizerischer Obst- und Weinbauverein / Pfau-Schellenberg: Beschreibung schweizerischer Obstsorten, Frauenfeld 1870–1876",
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        "title": "Bach/Klein: Die empfehlenswertesten Obstsorten für das Großherzogtum Baden, 3. Aufl. Karlsruhe 1906 (BUND Lemgo)",
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        "title": "Kessler, Hans: Birnensorten der Schweiz, Bern 1948 (BUND Lemgo)",
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        "title": "Löschnig, Josef: Die Mostbirnen, Wien 1913 (BUND Lemgo)",
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        "title": "Akzessionen Birne – Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt",
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  "herotext": "Die Sülibirne ist eine seit 1870 bekannte Schweizer Birne, die als Streuobstsorte des Jahres 2002 ausgezeichnet wurde. Ihre Bäume werden sehr groß, bilden eine imposante Krone und erreichen ein hohes Alter; in der Schweiz sind Exemplare von über 230 Jahren bekannt. Der Ertrag setzt allerdings spät ein. Die kugeligen kleinen Früchte werden Ende Oktober geerntet und sind bis Ende November genussreif; sie sind saftig, zucker- und säurereich mit herbsaurem Geschmack, was sie für kräftigen Most und zum Backen geeignet macht.",
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