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    "text": "Mitte September – Mitte Oktober",
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  "bluete": "Anfang Februar bis Ende März",
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  "wuchsform": "straff aufrecht, hochkugelig",
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  "synonyme": [
    "Dürkheimer Riesen",
    "Dürkheimer Riesenmandel",
    "Philippi's Süßmandel"
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  "notiz": "[Dürkheimer Krachmandel auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/zt6dq40gv4/)\n\n%% Automatisch von obstdoc-notegen aus dem Baumbestand angelegt (treedoc, 2 Bäume). Bitte prüfen und ergänzen. %%",
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    "beschreibung": "Die 'Dürkheimer Krachmandel' ist eine weichschalige Süßmandel (Krachmandel), die einen straff aufrechten Wuchs zeigt und eher schmale, hochkugelige bis mittelhohe Kronen von etwa 5 bis 8 m Höhe bildet. Der Baum ist starkwüchsig und sehr fruchtbar. Ältere Stämme weisen häufig einen ausgeprägten Drehwuchs nach links auf. Das Laub besteht aus vergleichsweise großen Blättern. Die Sorte trägt im Vergleich zu anderen älteren Süßmandelsorten recht früh und regelmäßig, wobei spätfrostbedingte Ernteausfälle wegen der frühen Blüte nicht selten sind. Sie benötigt einen warmen, geschützten Standort in möglichst voller Sonne; auf ungeeigneten Standorten treten Pilzbefall (Monilia) und Frostschäden auf. Die Blüte erscheint früh im Jahr – im ersten Drittel der Mandelblüte, in der klimatisch begünstigten Vorderpfalz meist Februar bis März, noch vor Aprikosen und Pfirsichen. Die etwa 5 cm großen Blüten sind rein weiß, teils mit einem schwach rosa bis lilarosa Auge. Früher wurde die Sorte an Landstraßen, in Gärten und Anlagen häufig angepflanzt; sie eignet sich für den Streuobstbau.\n\nDie weichschaligen Fruchtsteine lassen sich ohne Probleme mit der Hand öffnen. Im Innern befinden sich einer, manchmal auch zwei große Samen (Kerne) mit graubrauner Haut, die süß, würzig und aromatisch schmecken. Die Sorte ist eine traditionelle Pfälzer Fruchtmandel und vereinigt hohen Zierwert mit sehr gutem Nutzwert. Die Steine reifen ab Mitte/Ende September bis Mitte Oktober und fallen – ähnlich wie bei Walnüssen – bei Eintritt der Reife aus den eintrocknenden Fruchtschalen von selbst heraus.\n\nDie Fruchtsteine sind groß bis sehr groß (oft über 5 cm lang, ca. 7 g), asymmetrisch länglich mit einer zur Seite gekrümmten, teils hakenförmigen Spitze und einer scharf hervortretenden Bauchnaht. Die Schale ist glatt und weich („krachend“). Die Sorte stammt aus dem Raum Bad Dürkheim in der Vorderpfalz und wurde um 1940 von dem Dürkheimer Kreisobstbauberater Ewald Philippi verbreitet, weshalb sie auch unter dem Synonym ‚Philippi's Süßmandel‘ bekannt ist. In Geisenheim wird sie als ‚Dürkheimer Riesenmandel‘ geführt. Ob es sich um Philippis eigene Züchtung oder die Auslese eines besonders wertvollen Klons einer älteren Sorte handelt, ist nicht bekannt; letzteres gilt als wahrscheinlicher. Derzeit sind dem Arbeitskreis Historische Obstsorten Pfalz-Elsass-Kurpfalz noch mindestens 15 Altbäume im Raum Bad Dürkheim, Gimmeldingen, Wachenheim, Friedelsheim, Ungstein und Kallstadt bekannt. Die Sorte wurde 2013 zum „Pfälzer Obstbaum des Jahres“ gewählt und darf nicht mit der ähnlich klingenden ‚Dürkheimer Prachtmandel‘ (einer hartschaligen Bittermandel mit großen hellrosa Blüten) verwechselt werden. (nach Dr. Philipp Eisenbarth / Pomologen-Verein, DLR Rheinpfalz)",
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        "title": "Die Vielfalt von Mandeln, Pfirsichen und Aprikosen in der Pfalz",
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