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  "species": "Pyrus communis",
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  "bluete": "früh",
  "wuechsigkeit": "sehr stark",
  "wuchsform": "eichenartig, breit ausladend",
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  "tags": [
    "extremlagen",
    "langlebig",
    "starkwüchsig"
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  "synonyme": [
    "Bäumschbirne",
    "Böhmische Birne",
    "Mädlesbirne",
    "Schwabenbirne"
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  "notiz": "[Palmischbirne auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/zjb67sx23m/)\n\n#starkwüchsig #langlebig #extremlagen\n\nStreuobstsorte des Jahres 2005 in BaWü. Mostbirne. Wird sehr groß.\nIn Baumschulen erhältlich.",
  "literatur": "Sehr groß, wenig krankheitsanfällig; wird sehr alt; feuerbrandresistent! Bei guter Pflege deutlich größere Früchte!\n\n\u003e hervorragende Most- und Brennbirne mit hohem Zuckergehalt, robuster großkroniger Baum, anspruchslos, auch für trockenere Standorte, feuerbrandresistent",
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    "beschreibung": "Die Palmischbirne wächst als mächtiger, eichenartiger Baum mit starken Ästen und breiter Krone, der ein hohes Alter erreichen kann und im Streuobstbau als landschaftsprägend gilt. Der Baum kommt früh in Ertrag, trägt reich und meist regelmäßig. Er ist anspruchslos gegenüber dem Standort und gedeiht auch noch auf trockenen Keuperböden sowie in rauen Obstlagen. Für Krankheiten ist die Sorte wenig anfällig und weitgehend resistent gegen Feuerbrand; gegenüber Birnenschorf wird sie als mittel anfällig eingestuft. Die Blütezeit ist früh. In der Regel wird die Palmischbirne auf Kirchensaller Mostbirne als Sämlingsunterlage zum Hochstamm veredelt; Halbstamm oder Heister sind nach Hartmann/Fritz nicht empfehlenswert.\n\nDie Früchte schmecken süßherb und würzig, mit einem an Marzipan erinnernden Mandelaroma, und haben nur wenige Gerbstoffe. Sie erreichen einen hohen Zuckergehalt von 16,5 Prozent (60 bis 80 °Oechsle). Das Fruchtfleisch wird relativ schnell teigig oder „suppig\". Die Palmischbirne ist eine hervorragende Brennbirne und ergibt ein kräftig-aromatisches Edeldestillat; ebenso eignet sie sich zum Mosten (oft dem Apfelmost beigemischt, da sortenreiner Most wegen des niedrigen Gerbstoffanteils nicht lange haltbar ist) und zum Dörren. Die Genussreife liegt Anfang bis Mitte September; lagerfähig sind die Früchte nicht.\n\nDie Früchte sind klein (50 bis 60 g), kreiselförmig, mit langem, dünnem, glänzendem Stiel. Die Schale ist grünlich bis hellgelb, oft vollständig mit goldgelbem Rost überzogen und erscheint dadurch kaffeebraun; charakteristisch sind die großen hellen Lentizellen. Der Kelch ist groß, offen und an der Basis verwachsen. Das Fruchtfleisch ist weißgelblich, mittelfest und grobzellig. Die sehr alte Mostbirnensorte wurde erstmals 1598 von Johann Bauhin als „Böhmisch Byren\" beschrieben. Sie war früher in Württemberg, Österreich und der Schweiz weit verbreitet, ist heute jedoch sehr selten geworden. 2005 wurde sie zur Streuobstsorte des Jahres in Baden-Württemberg gewählt. – Nach Slow Food Deutschland (Arche-Passagier), BOGL Baden-Württemberg, Wikipedia und FRUCTUS.",
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        "title": "Palmischbirne vom Hochstamm – Slow Food Deutschland",
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  "herotext": "Die Palmischbirne ist eine alte Birnensorte, die spätestens seit 1598 bekannt ist und vermutlich aus Böhmen stammt. Sie gilt als starkwüchsig, anspruchslos gegenüber dem Standort und wurde früher oft auf trockenen Keuperböden gepflanzt; auch für Extremlagen eignet sie sich, und die Bäume werden sehr alt. Als Streuobstsorte des Jahres 2005 in Baden-Württemberg fand sie überregionale Beachtung. Geerntet und genussreif wird sie von Anfang bis Mitte September, also nahezu ohne Lagerzeit. Bei der Feuerbrandanfälligkeit sind die Angaben widersprüchlich: Neben der Einstufung als anfällig findet sich auch der Beleg „wenig Krankheiten, feuerbrandresistent\".",
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      "titel": "Feuerbrandanfällig · belegt mit: „wenig Krankheiten, feuerbrandresistent“",
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