{
  "id": "z4rjv4k8dw",
  "name": "Goldrenette von Blenheim",
  "slug": "goldrenette-von-blenheim",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/z4rjv4k8dw/",
  "fruchtart": "Apfel",
  "species": "Malus domestica",
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  "herkunft": "Woodstock, Oxfordshire, England",
  "wikidata": "Q1331071",
  "ernte": {
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    "text": "Anfang Oktober – Mitte Oktober",
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    "text": "Ende November – Ende April",
    "code": "11E-04E",
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    "bis": 11
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  "bluete": "mittelfrüh",
  "wuechsigkeit": "sehr stark",
  "wuchsform": "breitgewölbt, ausladend",
  "gefaehrdung": "Standardsorte",
  "verwendung": [
    {
      "name": "Tafelobst",
      "wikidata": "Q130752177"
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    {
      "name": "Wirtschaftsobst"
    }
  ],
  "synonyme": [
    "Blenheim",
    "Blenheim Orange",
    "Blenheim Pippin",
    "Blenheimer Goldrenette",
    "Goldreinette von Blenheim",
    "Goldrenette aus Blenheim",
    "Kempster's Pippin",
    "Woodstock Pippin"
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  "links": [
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  "notiz": "[Goldrenette von Blenheim auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/z4rjv4k8dw/)\n\nWird vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen.",
  "beobachtungen": "Toller Saft für Leute, die Säure nicht gut vertragen.\nSehr elastisch, kann sehr breit werden.",
  "literatur": "\u003e Der Baum erfordert sonnige Lagen mit nährstoffreichen Böden und guter Durchlüftung im Boden. Bei zu trockenen oder zu feuchten Böden bringt der Baum nur wenig Ertrag, bei hoher Luftfeuchte neigt er zudem zu [Obstbaumkrebs](https://de.wikipedia.org/wiki/Obstbaumkrebs \"Obstbaumkrebs\"). Der Baum ist [triploid](https://de.wikipedia.org/wiki/Triploidie \"Triploidie\"), und damit ein schlechter Pollenspender. Er ist windanfällig und stark anfällig für [Stippe](https://de.wikipedia.org/wiki/Stippe_(Apfel) \"Stippe (Apfel)\"), [Fleischbräune](https://de.wikipedia.org/wiki/Fleischbr%C3%A4une \"Fleischbräune\"), Welke, Schwarzfäule, Krebs, Blutlaus und Apfelblattmosaikvirus. Weniger empfindlich ist er für [Schorf](https://de.wikipedia.org/wiki/Schorf_(Pflanzenkrankheit) \"Schorf (Pflanzenkrankheit)\"). (Wikipedia)\n\n\u003e Großfrüchtiger Tafelapfel mit festem, mäßig saftigem Fruchtfleisch und typisch nussartigem Aroma. Baum sehr stark wachsend, breite ausladende Krone, benötigt ausreichende Wasserversorgung, andererseits keine zu schweren oder staunassen Böden (etw. krebsanfällig). Gegenüber Mehltau u. Schorf relativ robust. Später Ertragsbeginn. Wird vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen.( Bergischer Streuobstwiesenverein)\n\n\u003e Baum sehr starkwachsend, robust, großer, typisch nussartig schmeckender Tafelapfel.",
  "generated": {
    "beschreibung": "Die Goldrenette von Blenheim wächst vor allem in der Jugend sehr stark und bildet eine breit ausladende, dicht verzweigte, große Krone mit fast waagrecht abstehenden Seitenästen. Sie kann sehr alte, mächtige Bäume hervorbringen. Der Ertrag setzt spät ein und wird als nicht immer zuverlässig, teils launisch beschrieben. Die Sorte stellt Ansprüche an den Standort: sie benötigt warme, windgeschützte Lagen, nährstoffreiche, kräftige Böden und eine ausreichende Wasserversorgung. Zu schwere oder staunasse Böden verträgt sie nicht und neigt dort zu Krebs. Gegenüber Mehltau und Schorf gilt sie als relativ robust, jedoch ist eine gewisse Schorf- und Krebsempfindlichkeit zu beachten; historische Quellen heben zudem eine geringe Blutlausempfindlichkeit und gute Widerstandsfähigkeit gegen Fusikladium hervor. Die Blüte ist mittelfrüh, frostempfindlich, und die Sorte gilt als schlechter Pollenbildner. Die großen Früchte sind windfällig. Sie wird vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen; für den Hausgarten eignet sie sich nur bei reichlich Platz.\n\nDer Apfel ist ein vorzüglicher Tafelapfel und zugleich ein guter Wirtschaftsapfel. Das Fruchtfleisch ist süßweinig, fein gewürzt, aromatisch mit einem typisch nussartigen Unterton und ausgewogenem Zucker-Säure-Verhältnis; es wird rasch mürbe. Die Ernte erfolgt Anfang bis Mitte Oktober, die Genussreife reicht von November bis Januar, bei guter Lagerung bis Februar oder darüber hinaus. Auch zum Kochen eignet sich die Sorte bereits ab September, wobei die Früchte vergleichsweise viel Struktur behalten. Die Früchte sind wenig druckempfindlich und gut transportfähig.\n\nDie Frucht ist groß bis sehr groß, plattrund bis flachkugelig und sehr regelmäßig gebaut. Die glatte, glänzende Schale hat eine gelblichgrüne Grundfarbe, die zur Reife goldgelb aufhellt; sonnenseits ist sie zu 30 bis 50 Prozent mit trüb gelbrotem bis karmesinrotem, verwaschenem und gestreiftem Deckrot überzogen. Der Stiel ist kurz, dick und tief eingesenkt, die Stielgrube geräumig und etwas berostet. Der Kelch ist weit offen mit kurzen, breiten Blättchen und sitzt in einer weiten, schüsselförmigen Einsenkung. Das gelblich-weiße bis cremefarbene Fleisch ist feinzellig, saftig und mürbe. Die Sorte wurde um 1740 von George Kempster in Woodstock (Oxfordshire, England) als Zufallssämling entdeckt und zunächst Kempster's Pippin genannt; ab 1804 erhielt sie den Namen nach dem nahe gelegenen Landsitz Blenheim Palace. Größere Verbreitung fand sie ab 1818. Nach H.-J. Bannier, J. Bade, ProSpecieRara, FRUCTUS sowie historischen Quellen (Lucas/Oberdieck, „Unsere besten Deutschen Obstsorten\", „Nach der Arbeit\").",
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        "title": "Goldrenette von Blenheim – Deutsche Genbank Obst",
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      {
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        "title": "Goldrenette von Blenheim – Unsere besten Deutschen Obstsorten (UBD, ca. 1930)",
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      {
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        "title": "Goldrenette von Blenheim – Illustriertes Handbuch der Obstkunde (Lucas/Oberdieck, 1859–1875)",
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      {
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    ]
  },
  "herotext": "Die Goldrenette von Blenheim ist ein seit 1740 aus Woodstock in Oxfordshire bekannter großfruchtiger Tafelapfel. Geerntet wird von Anfang bis Mitte Oktober, genussreif ist die Frucht nach der Lagerung von Ende November bis Ende April. Der triploide Baum wächst stark, bildet eine breite ausladende Krone und trägt erst spät; als Pollenspender ist er unbrauchbar. Er ist windanfällig und neigt zu Fruchtfall, benötigt eine ausreichende, aber keine staunasse Wasserversorgung und gilt als etwa anfällig für Obstbaumkrebs.",
  "merkmale": [
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      "titel": "Triploid — starkwüchsig und großfrüchtig, als Befruchter unbrauchbar · belegt mit: „Der Baum ist triploid, und damit ein schlechter Pollenspender“",
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      "titel": "Ungewöhnlich große Früchte · belegt mit: „Großfrüchtiger Tafelapfel“",
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      "pol": "vorbehalt",
      "quelle": "text",
      "beleg": "benötigt ausreichende Wasserversorgung, andererseits keine zu schweren oder staunassen Böden (etw. krebsanfällig)",
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