{
  "id": "xrynpd4wbg",
  "name": "Wilde Eierbirne",
  "slug": "wilde-eierbirne",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/xrynpd4wbg/",
  "fruchtart": "Birne",
  "species": "Pyrus communis",
  "seit_jahr": 1854,
  "wikidata": "Q131192000",
  "ernte": {
    "raw": "09A-09C",
    "text": "Anfang September – Mitte September",
    "von": 24,
    "bis": 25
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  "bluete": "mittelspät",
  "wuechsigkeit": "stark",
  "wuchsform": "aufstrebend",
  "gefaehrdung": "in Baumschulen erhältlich",
  "verwendung": [
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      "name": "Wirtschaftsobst"
    },
    {
      "name": "Mostobst",
      "wikidata": "Q2013122"
    },
    {
      "name": "Dörrobst"
    }
  ],
  "tags": [
    "birnenverfall",
    "gesund",
    "reichtragend",
    "robust"
  ],
  "synonyme": [
    "Fischäckerin",
    "Hosenbirne"
  ],
  "links": [
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      "url": "https://obstsortenerhalt.de/index.php/node/1015",
      "host": "obstsortenerhalt.de"
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  ],
  "notiz": "[Wilde Eierbirne auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/xrynpd4wbg/)\n\n#robust #gesund #reichtragend",
  "literatur": "Resistenz bzw. Toleranz gegen #birnenverfall, gute Fruchtqualität.\n\nErstmals beschrieben wurde die Sorte 1854 von Eduard Lucas. Ihre genaue Herkunft ist unbekannt, jedoch ist sie in Süddeutschland stark verbreitet. Bekannt ist die Sor- te auch unter den Namen Fischäckerin oder Hosenbirne und häufig im Raum Stuttgart zu finden.\nDie Bäume haben eine sehr schöne, gleichmäßig kugelförmige Krone, sind sehr gesund und anpassungsfähig an Boden und Klima und wenig feuerbrandanfällig.\n\nDie Sorte ist sehr fruchtbar und kommt früh in den Ertrag. Die Früchte sind gut zum Mosten geeignet und liefern außerdem ein herausragendes Destillat.\n\nAlles in allem eine sehr empfehlenswerte Sorte für den landschaftsprägenden Streuobstanbau - auch in Höhenlagen.\n\n\u003e Gesunder Baum, wenig feuerbrandanfällig, gute Dörr- und Mostbirne aus Württemberg\n\n\u003e Die Wilde Eierbirne hat einen hohen Zuckergehalt und wird vorwiegend als Dörr- und Mostbirne verwendet.",
  "generated": {
    "beschreibung": "Die 'Wilde Eierbirne' ist eine Mostbirne mit kräftigem, aufstrebendem Wuchs:\nDer Baum wächst nach dem Sortenporträt des Erhalternetzwerks\nObstsortenvielfalt stark und aufstrebend, weil sich die Äste zwar willig,\naber steil verzweigen; die Wikipedia beschreibt daraus resultierend\nmittelgroße Bäume mit kugelförmiger Krone und steil aufragenden Ästen, der\nSortensteckbrief der Beratungskräfte Obstbau, Garten und Landschaft\nBaden-Württemberg (BOGL) ebenso einen mittelgroßen Baum mit gleichmäßiger,\nkugeliger Krone und steil hochgehenden Ästen.  Die Gesundheit gilt\nübereinstimmend als guter Punkt der Sorte: Das Laub ist sehr gesund und\ndurch seine ungewöhnlich dunkelgrüne Farbe auffällig; die Sorte wird als\nrobust, wenig krankheitsanfällig und wenig anspruchsvoll gegenüber Boden und\nKlima beschrieben.  Angaben zu einzelnen Krankheiten (Schorf, Feuerbrand,\nKrebs) und zu Höhenlagen oder Lebensdauer finden sich in den greifbaren\nQuellen nicht.  Der Ertrag setzt früh ein und fällt hoch aus, allerdings\nbüschelig, was zulasten der Fruchtgröße geht.  Zur Blütezeit weichen die\nQuellen leicht ab: Das Erhalternetzwerk nennt eine mittelspäte Blüte mit\nacht Einzelblüten je Knospe, die Wikipedia eine mittelfrühe Blüte; Angaben\nzu Befruchtersorten liegen nicht vor.  Für Streuobstwiese und extensiven\nAnbau wird die Sorte wegen ihrer hohen Vitalität und Gesundheit als\nhervorragend geeignet eingestuft; früher wurden aus ihren Kernen auch\nSämlingsunterlagen gezogen, was der Autor des Sortenporträts mit durchweg\npositivem Ergebnis wiederholt hat.\n\nGeschmacklich ist die 'Wilde Eierbirne' keine Tafelfrucht, sondern eine\nMost- und Saftbirne.  Das Fruchtfleisch ist grobzellig, sehr saftig und\ngerbstoffhaltig, wobei die Gerbstoffe mit zunehmender Reife abnehmen; der\nGeschmack wird als leicht würzig und etwas zusammenziehend beschrieben, das\nMostgewicht mit bis zu 70 Oechsle.  Verwendet wird sie zu Most, Saft und\nObstbrand; das Erhalternetzwerk hält sie ausdrücklich auch für Gegenden\ninteressant, die bisher keine Obstbrandkultur haben, dort zur\nSaftherstellung.  Auch die Pflückreife wird unterschiedlich angegeben:\nAnfang bis Mitte September erntereif mit dem Hinweis, die Früchte dann bald\nzu verarbeiten (Erhalternetzwerk), beziehungsweise Reife Ende September bis\nAnfang Oktober (BOGL); eine längere Lagerfähigkeit ist damit nicht gegeben,\nbelastbare Lagerangaben fehlen.  Die in Sortenlisten genannte Nutzung als\nDörrobst ist in den hier geprüften Quellen nicht belegt.\n\nDie Frucht ist klein bis mittelgroß und eiförmig, zu beiden Enden fast\ngleichmäßig verjüngt, weshalb sie nicht steht, im Querschnitt etwas kantig;\nder Stiel wird bis 3 cm lang und 2–3 mm dick, am Ansatz grün, dann braun,\noft leicht gebogen.  Der Kelchbereich läuft fast spitz aus, der Kelch selbst\nist sehr groß, weit offen und meist verkümmert, um ihn liegt meist\nschuppiger Rost.  Die Schale ist beulig, anfangs grün und nach Gelb\naufhellend, die Deckfarbe nur angedeutet orangerot, ein schuppiges Rostnetz\nmacht sie etwas rau (BOGL: gelblich, sonnenseits rötlich-braun, kelchseits\nfast ganzflächig berostet).  Verwechslungsgefahr besteht mit 'Woltmanns\nEierbirne', die eine sehr ähnliche Fruchtform hat, etwas früher reift und\nkeine Gerbstoffe aufweist.  Die genaue Herkunft ist unbekannt (vermutlich\nZufallssämling); die Erstbeschreibung erfolgte 1854 durch Eduard Lucas in\n\"Die Kernobstsorten Württembergs\", Einzug in das Illustrierte Handbuch der\nObstkunde fand die Sorte jedoch nie.  Verbreitet ist sie vor allem in\nBaden-Württemberg, dort besonders im Stuttgarter Raum, heute noch in\nAltbeständen, aber nicht mehr häufig; sie gilt als stark gefährdet, wird in\nSammlungen erhalten und war 2008 Streuobstsorte des Jahres in\nBaden-Württemberg.  Als Synonyme werden Fischäckerin und Hosenbirne geführt. \nWeitere Literatur: Bach/Klein (1906), Die empfehlenswertesten Obstsorten für\ndas Großherzogtum Baden, S.  72; W.  Hartmann (2019), Farbatlas Alte\nObstsorten, 6.  Aufl., S.  300.  Die Beschreibung beruht vor allem auf dem\nSortenporträt von Jan Bade (Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt /\nPomologen-Verein), dem BOGL-Steckbrief und der Wikipedia.\n\n",
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    "generiert_am": "2026-07-28T08:52:30Z"
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  "herotext": "Die Wilde Eierbirne ist seit 1854 bekannt und gilt als robuste, reich und regelmäßig tragende Streuobstbirne. Bäume und Laub zeichnen sich durch hohe Vitalität und Gesundheit aus, wobei das ungewöhnlich dunkelgrüne Laub auffällt; die Sorte ist anpassungsfähig an Boden und Klima. Anfällig ist sie allerdings für den Birnenverfall. Geerntet wird von Anfang bis Mitte September. 2008 war sie Streuobstsorte des Jahres in Baden-Württemberg.",
  "merkmale": [
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      "schluessel": "birnenverfall",
      "label": "Anfällig für Birnenverfall",
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      "titel": "Anfällig für Birnenverfall",
      "gruppe": "Gesundheit",
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      "titel": "Robust · belegt mit: „sich durch die hohe Vitalität und Gesundheit auszeichnet“",
      "gruppe": "Gesundheit",
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      "quelle": "tag",
      "beleg": "sich durch die hohe Vitalität und Gesundheit auszeichnet",
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    },
    {
      "schluessel": "gesund",
      "label": "Gesund",
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      "titel": "Gesund · belegt mit: „sind sehr gesund und anpassungsfähig an Boden und Klima“",
      "gruppe": "Gesundheit",
      "pol": "vorzug",
      "quelle": "tag",
      "beleg": "sind sehr gesund und anpassungsfähig an Boden und Klima",
      "beleg_url": "[1] In der Literatur"
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      "pol": "vorzug",
      "quelle": "tag"
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      "gruppe": "Lebensdauer und Vitalität",
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      "quelle": "text",
      "beleg": "Das Laub ist sehr gesund und durch die ungewöhnliche dunkelgrüne Farbe sehr auffällig",
      "beleg_url": "[4] Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt – Sortenportrait"
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    {
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      "label": "Streuobstsorte des Jahres",
      "kurz": "sorte des jahres",
      "titel": "Streuobstsorte des Jahres · belegt mit: „war 2008 Streuobstsorte des Jahres in Baden-Württemberg“",
      "gruppe": "Status",
      "pol": "vorzug",
      "quelle": "text",
      "beleg": "war 2008 Streuobstsorte des Jahres in Baden-Württemberg",
      "beleg_url": "[2] Bisherige KI-Beschreibung"
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  "baeume": {
    "treedoc": [
      {
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    "osm": [
      {
        "osm_id": 12561073142,
        "cultivar": "Wilde Eierbirne",
        "species": "Pyrus communis",
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  "stand": "2026-09-04T21:50:43Z"
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