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    "text": "Anfang Dezember – Ende März",
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  "bluete": "mittelspäte, kurze Blüte",
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  "synonyme": [
    "Kartäuser",
    "Silberreinette",
    "Spiegelapfel",
    "Taffetas blanc d'hiver",
    "Weisser Wintertaffet",
    "Weißapfel",
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    "Winter Taffeter"
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    "beschreibung": "Der Wintertaffet (Weißer Wintertaffetapfel) wächst mittelstark bis stark und bildet eine breitgewölbte Krone. Das Holz gilt als frosthart, der Baum als wind- und sturmfest; die späte bis mittelspäte, kurze Blüte entgeht nach Baumschulangaben fast allen Spätfrosten. Als diploide Sorte ist der Wintertaffet ein guter Pollenspender und kann andere Apfelsorten befruchten. Gesundheitlich gilt er am passenden Standort als robust und wenig pflegebedürftig; in warm-feuchten, eingeschlossenen oder waldnahen Lagen wird er jedoch anfällig für Schorf – eine Schweizer Evaluierung bonitierte starken Schorfbefall an Blatt und Frucht –, in geschlossenen Tallagen auch für Obstbaumkrebs und Mehltau. Die Bodenansprüche sind gering, doch sollten allzu schwere Böden gemieden und freie, etwas windige Lagen auf nahrhaftem, nicht übermäßig feuchtem Boden gewählt werden. Für raue Lagen gilt die Sorte als besonders geeignet und wird für Mittelgebirgslagen (300–600 m) empfohlen; österreichische und Schweizer Beschreibungen raten dagegen von kühlen Obstbaugebieten ab. Der Ertrag beginnt erst spät; mehrere Quellen bezeichnen ihn als hoch und regelmäßig, das Erhalternetzwerk berichtet jedoch nur von mittelhoher Erträgen. Für Streuobstwiesen und Hochstämme ist die Sorte nach mehreren Quellen gut bis sehr geeignet und wird extensiv mit wenig Schnitt- und Pflegeaufwand bewirtschaftet.\n\nPflückreif sind die Früchte Mitte bis Ende Oktober; sie lagern bis in den Frühling, die Genussreife wird von Dezember bis Februar, Mitte März oder vereinzelt bis Ende März/Anfang April angegeben. Geschmacklich dominieren eine deutliche, weinsäuerliche bis angenehm säuerliche Note und Saftigkeit bei leichtem bis eigentümlich parfümiertem Aroma; das Fruchtfleisch ist fein und zart. Die feste, wachsartige Schale kann beim Verzehr stören, die kleinfrüchtigen Äpfel sind druckempfindlich. Die Sorte dient als Tafel- und Wirtschaftsapfel und wird als Wirtschafts- und Mostsorte geführt.\n\nPomologisch handelt es sich um kleine bis mittelgroße, flachrunde bis flachkugelige, mittelbauchige Früchte (etwa 45–55 mm hoch, 60–70 mm breit), die stiel- und kelchseits abgeplattet und oft ungleichmäßig gebaut sind. Die Grundfarbe ist weißlichgrün und reift zu weißlichgelb, wachsartig Hellgelb; eine Deckfarbe fehlt meist, gelegentlich ist sonnseits eine blassrosa bis rote, verwaschene Röte angedeutet (selten über ein Viertel der Frucht hinaus). Die Schale ist glatt, mattglänzend und fest; der dünne, kurze Stiel sitzt in enger, mit Wülsten versehener Stielgrube, die Kelchgrube ist tief mit vielen Falten. Das weißliche bis gelblichweiße Fruchtfleisch ist feinzellig, etwas mürbe und saftreich mit gelben Gefäßbündeln. Es ist eine sehr alte Sorte unbekannter Herkunft, die vor 1800 bekannt war und 1797 vom Pomologen Christ beschrieben wurde; nach der Österreichisch-Ungarischen Pomologie (1884) wurde sie seit undenklichen Zeiten in der Donaumonarchie, in Deutschland und Frankreich angebaut, war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Mitteleuropa und Westeuropa verbreitet und wird seit dem Zweiten Weltkrieg kaum noch gepflanzt, sodass sie heute nur noch selten in alten Streuobstbeständen anzutreffen ist. Synonyme sind u. a. Weißer Wachsapfel, Glasapfel, Kartäuser, Spiegelapfel, Siegelapfel, Winter-Taffeter, Taffetiner, Taffetas blanc d'hiver, Weidling, Wachsrenette, Silberreinette und Weißapfel. Als Verwechsler gelten Champagnerrenette, Schöner aus Nordhausen und der Spätblühende Taffetapfel. Die Darstellung beruht vor allem auf dem Porträt des Erhalternetzwerks Obstsortenvielfalt, dem Sortenblatt von Arche Noah, dem Passporteintrag der Deutschen Genbank Obst und den Merkmalstabellen nach Richard Dahlem.",
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        "title": "Weißer Wintertaffetapfel",
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        "title": "Landratsamt Mittelsachsen – Liste alter Obstsorten für den Streuobstanbau (PDF)",
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  "herotext": "Wintertaffet ist ein Apfel mit kleinen bis mittelgroßen Früchten. Der Baum gilt als frosthart, wind- und sturmfest sowie pflegeleicht, da er bei extensiver Pflege wenig schnittbedürftig ist; er eignet sich daher gut für raue und Höhenlagen. Die Sorte ist jedoch etwas spätfrostgefährdet, was in相应 Lagen bei der Standortwahl zu berücksichtigen ist.",
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