{
  "id": "xdsg041epg",
  "name": "Wilders's Frühe",
  "slug": "wilders-s-fruehe",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/xdsg041epg/",
  "fruchtart": "Birne",
  "species": "Pyrus communis",
  "seit_jahr": 1884,
  "herkunft": "USA (Chautauqua County, New York)",
  "ernte": {
    "raw": "07E-08A",
    "text": "Ende Juli – Anfang August",
    "von": 20,
    "bis": 21
  },
  "genussreife": {
    "raw": "08A",
    "text": "Anfang August",
    "code": "08A",
    "von": 21,
    "bis": 21
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  "wuechsigkeit": "mittel bis stark",
  "wuchsform": "hochkugelig",
  "gefaehrdung": "vom Aussterben bedroht",
  "verwendung": [
    {
      "name": "Tafelobst",
      "wikidata": "Q130752177"
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    {
      "name": "Wirtschaftsobst"
    }
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  "links": [
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      "url": "https://www.deutsche-genbank-obst.de/passport/pdf?id_passport=4800",
      "host": "deutsche-genbank-obst.de"
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  ],
  "notiz": "[Wilders's Frühe auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/xdsg041epg/)\n\nLaut Petzold: mittelstark wachsend mit hochkugeliger Krone, Ertrag früh, widerstandsfähig gegen Krankheiten. Blatt mit keilförmiger Basis und typisch kurz ausgezogener Spitze.",
  "generated": {
    "beschreibung": "Der Baum wächst mittelstark und bildet eine hochkugelige Krone. Nach Petzold ist er widerstandsfähig gegen Krankheiten, und auch die amtlichen Sortenschilder der LWG Bayern führen ihn als gesunden Baum mit früh einsetzendem Ertrag. Die Sorte eignet sich für Garten und Streuobst; weil sie sehr selten ist und ihre Früchte sehr früh und nur kurz reifen, sieht das Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt ihren Platz vor allem bei Liebhabern, etwa als Sorte an einem Mehrsortenbaum.\n\nDie Frucht ist eine sehr frühe Sommerbirne: Pflückreife Ende Juli, genussreif Anfang August, die Reifezeit reicht insgesamt von Ende Juli bis Anfang August. Das Fleisch ist halbschmelzend, säuerlich und wohlschmeckend; die Sorte wird als Tafelbirne verwendet und ist nur kurze Zeit haltbar.\n\nDie Frucht ist klein, birnenförmig und stielseits abgeplattet, meist mit deutlicher Stielgrube; am Stiel sitzt eine typische, dünne Rostkappe. Der Stiel ist kurz (etwa 15 mm), knospig und braun; der Kelch geschlossen oder halboffen, aufsitzend bis schwach eingesenkt, die Kelchblätter teils gerötet. Grundfarbe gelblich, Deckfarbe bis zur Hälfte ziegelrot, an den Rändern schwache Forellenpunkte; die Kerne sind schlecht ausgebildet. Das Blatt hat eine keilförmige Basis und eine typisch kurz ausgezogene Spitze. Vom Aussehen ähnelt die Sorte einer kleinen Frühen von Trévoux, reift aber zwei bis drei Wochen früher; anders als die Wilders Frühe fehlt der Trévoux die feine Rostkappe, ihr Blatt ist länger und ohne kurz ausgezogene Spitze.\n\nHerkunft und Geschichte: 1884 fand Charles A. Green in Chautauqua County (New York, USA) den Zufallssämling, der nach Marshall P. Wilder, dem Präsidenten der Massachusetts Horticultural Society, benannt wurde. 1899 erschien die Sorte erstmals in Empfehlungslisten und wurde in Deutschland von Carl Mathieu als Neuheit erwähnt; die Baumschule Späth in Berlin verbreitete sie, bis in die 1930er Jahre tauchte sie regelmäßig in Fachzeitschriften auf, konnte sich aber nicht durchsetzen. Heute ist sie nur noch aus wenigen Sammlungen bekannt; das Erhalternetzwerk stuft sie als „vom Aussterben bedroht\" ein, im Leader-Projekt „Südwestfalens blühende Vielfalt erhalten\" wurde ein Altbaum gefunden. In der Deutschen Genbank Obst ist die Sorte molekular geprüft und der Gruppe Pyr_0022 zugeordnet. Die Beschreibung beruht auf dem Porträt des Erhalternetzwerks Obstsortenvielfalt (unter Verweis auf Mathieu 1899 und Petzold), dem Genbank-Passport der Deutschen Genbank Obst und den Sortenschildern der LWG Bayern.",
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    "generiert_am": "2026-08-24T09:00:23Z",
    "quellen": [
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        "url": "https://www.deutsche-genbank-obst.de/passport/pdf?id_passport=4800",
        "title": "Genbank-Passport Wilders Frühe – Deutsche Genbank Obst",
        "kind": "genbank",
        "trust": "high"
      },
      {
        "url": "https://www.lwg.bayern.de/mam/cms06/landespflege/dateien/250901_a6_birne_sortenschildchen_bf.pdf",
        "title": "Sortenschilder 2025: Birnen – LWG Bayern",
        "kind": "behoerde",
        "trust": "high"
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      {
        "url": "https://www.streuobst-in-bayern.de/fileadmin/pdf_upload_LWG_LfL/Sortenschilder_LWG_Birne.pdf",
        "title": "Sortenschilder Birne – Netzwerk Streuobst Bayern",
        "kind": "behoerde",
        "trust": "high"
      }
    ]
  },
  "herotext": "Die aus den USA stammende und seit 1884 bekannte 'Wilders's Frühe' ist eine Birnensorte, deren erster Ertrag früh einsetzt und die als widerstandsfähig gegen Krankheiten gilt. Die Früchte werden Ende Juli bis Anfang August geerntet und sind bereits ab Anfang August genussreif, was sie zu einer der frühesten Birnen macht.",
  "merkmale": [
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      "label": "Früh einsetzender Ertrag",
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    {
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      "label": "Gesund",
      "kurz": "gesund",
      "titel": "Gesund · belegt mit: „widerstandsfähig gegen Krankheiten“",
      "gruppe": "Gesundheit",
      "pol": "vorzug",
      "quelle": "text",
      "beleg": "widerstandsfähig gegen Krankheiten",
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  "baeume": {
    "treedoc": null,
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  "stand": "2026-08-24T10:45:03Z"
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