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  "notiz": "[Aegidienberger Seidenhemdchen auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/wd0pvbaq1g/)",
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    "beschreibung": "Das Aegidienberger Seidenhemdchen bildet einen stark wachsenden, robusten Baum. Es handelt sich um eine alte Lokalsorte des Rhein-Sieg-Kreises, die nach Angaben der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis in Bad Honnef und in Asbach vorkommt. Ihr Erhalt läuft über das Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt mit Reiserbezug an der Biologischen Station im Rhein-Sieg-Kreis in Eitorf; zudem wird die Sorte in der Deutschen Genbank Obst geführt, wo der BUND Guldental als erhaltender Partner wirkt.\n\nDie Früchte eignen sich vor allem für die Saftproduktion. In den 1950er Jahren kauften Frankfurter die Frucht für die Äppelwoi-Herstellung auf, die Sorte ist entsprechend eine klassische Verwertungs- und Mostfrucht.\n\nVermutlich verdankt die Sorte ihren Namen der Tatsache, dass die Schale der Früchte bei der Lagerung einen seidigen Glanz annimmt; der Name verweist zugleich auf Aegidienberg, einen Bad Honnefer Stadtteil. Die Sorte gehörte zu den rund 100 regionalen Obstsorten, die das LVR-Netzwerk Kulturlandschaft mit den Biologischen Stationen im Rheinland zwischen 2008 und 2016 – teils unter molekulargenetischer Absicherung – recherchierte, und steht an erster Stelle der 60 Apfelsteckbriefe des Handbuchs „Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland – neu entdeckt!“ (2. Aufl. Köln 2017). In der Deutschen Genbank Obst ist die Abstammung als unbekannt vermerkt. Die Beschreibung beruht im Wesentlichen auf dem Artikel „Saftige Früchte im Seidenhemdchen“ (Angaben der Biologin Barbara Bouillon, Biologische Station im Rhein-Sieg-Kreis) sowie auf dem Sortenpassport der Deutschen Genbank Obst.",
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        "title": "Saftige Früchte im Seidenhemdchen – nutzpflanzenvielfalt.de (VEN)",
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        "title": "Deutsche Genbank Obst – Passport Aegidienberger Seidenhemdchen",
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