obstdoc — Geisenheimer Nr. 26

Geisenheimer Nr. 26

Walnuss · Juglans regia

Geisenheimer Nr. 26 ist eine Walnusssorte aus dem Rheingau, die sich durch trockene Standorte verträgt und in Höhenlagen bis etwa 700 Meter angebaut werden kann. Sie ist selbstfruchtbar und kann als Einzelbaum gepflanzt werden. Der Ertrag setzt früh ein, fällt reich und regelmäßig aus. Geerntet wird von Anfang September bis Anfang Oktober. Als landschaftsprägender Baum eignet sie sich gut für Streuobst.

Herkunft
Geisenheim, Rheingau
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
breitaufrecht
Gefährdung
in Baumschulen erhältlich
Ernte
Anfang September – Anfang Oktober (09A-10A)
Blüte
spät
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte

Tafelobst

Synonyme: Geisenheim 26, Geisenheimer Walnuss

Web-Suche: Wikipedia · Ecosia · DuckDuckGo · Mojeek

Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Geisenheimer Nr. 26, auch Geisenheimer Walnuss oder Geisenheim 26 genannt, ist eine Selektion aus Geisenheim im Rheingau.

Der Baum wächst mittelstark und bildet eine breitaufrechte, eher kleinkronige Krone. Er treibt spät aus und ist dadurch kaum spätfrostgefährdet. Die Blüte erscheint ebenfalls spät (ab Mitte/Ende Mai), ist protandrisch bis homogam und neigt hochgradig zu Apomixis; die Sorte ist daher selbstfruchtbar und kann als Einzelbaum gepflanzt werden. Der Ertrag setzt früh ein, ist reich und regelmäßig. Die Sorte gilt als sehr robust gegenüber Krankheiten und wenig anfällig für Pilzkrankheiten. Sie eignet sich besonders für trockene Standorte und kann in Höhenlagen bis etwa 700 Meter angebaut werden. Für Regionen mit regelmäßigen Temperaturen unter −20 °C ist sie nicht zu empfehlen. Als landschaftsprägender Baum ist sie gut für Streuobst geeignet.

Die Nüsse haben einen guten, angenehmen, nicht bitteren Geschmack und eignen sich als Tafelobst. Die Reifezeit liegt im September bis Anfang Oktober; es handelt sich um eine späte Sorte.

Die Früchte sind mittelgroß (etwa 4 cm hoch und 2,9 cm breit), umgekehrt eiförmig und sehr gleichmäßig. Die Schale ist mitteldick, glatt, fest und gut geschlossen, von hellbrauner Farbe mit wenig ausgeprägten Furchen. Der Kern füllt die Schale gut aus, löst sich leicht und ist gelb mit deutlichen dunkleren Adern. Die Früchte stehen meist zu zweit oder dritt, vereinzelt traubenförmig. (Nach Deutscher Genbank Obst, LWG Bayern)

Quellen: Sortenschilder 2025: Walnüsse – LWG Bayern

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
508Streuobstplantage SpechtsbergJ012025