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  "id": "vdhg28gsk4",
  "name": "Trockener Martin",
  "slug": "trockener-martin",
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  "fruchtart": "Birne",
  "species": "Pyrus communis",
  "seit_jahr": 1530,
  "herkunft": "Frankreich",
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  "ernte": {
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    "text": "Mitte Oktober – Mitte November",
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    "Suchliste",
    "stammbildner"
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  "synonyme": [
    "Eselsbirne",
    "Gaulsbirne",
    "Goldbirne",
    "Grasbirne",
    "Graue Lederbirne",
    "Martin Sec",
    "Winterpfalzgrafenbirne"
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  "notiz": "[Trockener Martin auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/vdhg28gsk4/)\n\n#Suchliste #stammbildner\nWohl eine Bergische Lokalsorte. Nicht identisch mit [[Martinsbirne]].",
  "literatur": "\u003e Wuchs mittelstark, robust, Frucht mittelgroß, rauhschalig, gute Koch- und Dörrbirne, lange lagerfähig, früher häufiger in der Pfalz. Streuobstsorte 2009 (VdGBV Saar-RLP).",
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    "beschreibung": "Der Baum des Trockenen Martin wächst nach dem Sortenporträt des\nErhalternetzwerks Obstsortenvielfalt (Jan Bade) in der Jugend stark, bleibt\naber letztlich nicht wirklich groß; er verzweigt sich gut und bildet\nreichlich Fruchtholz.  Laub und Früchte gelten als gesund; ausdrücklich\nbeschriebene Krankheitsanfälligkeiten fehlen in der Literatur, der Baum wird\nsogar als besonders schorfresistent bezeichnet.  Etwas abweichend wird die\nSorte anderswo als kräftig und hoch wachsende, für Streuobstwiesen besonders\ngeeignete Wirtschaftssorte mit hohen, regelmäßigen Erträgen beschrieben\n(Wikipedia; Sortenblatt des Fränkischen Klein- und Obstbrennerverbandes). \nÜbereinstimmend gilt sie als anspruchslos und robust: Erträge werden auch\nauf weniger gehaltvollen Böden und in raueren Lagen erreicht (Wikipedia;\nVerband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz), weshalb sie früher\ngerade in Rand- und Höhenlagen des Saar-Mosel-Raums und des Rheinlands\nverbreitet war.  Die Blüte geht mittelspät auf und trägt acht Einzelblüten\nje Knospe; Angaben zu geeigneten Befruchtersorten, zur Lebensdauer und zum\nVerhalten gegenüber Feuerbrand liegen in den ausgewerteten Quellen nicht\nvor.  Für Streuobst und Hochstamm wird die Sorte als erhaltenswert\neingeschätzt, sofern genügend Platz auf der Fläche vorhanden ist.\n\nDie Frucht ist eine reine Wirtschaftsbirne: das Fleisch ist fest bis hart,\ntrocken und süßlich, mit wenig Aroma, roh kaum genießbar.  Ihre Stärke liegt\nim Dörren – nach dem Erhalternetzwerk eine gesunde, lange nutzbare\nDörrfrucht –, außerdem eignet sie sich zum Kochen und Backen sowie als Saft-\nund Mostbirne, die einen schmackhaften Saft ergibt; auch sortenreine\nBirnenbrände werden erzeugt.  Erntereif sind die Früchte ab Mitte Oktober,\nje nach Spielart bis Mitte November; verarbeitungsfähig bleiben sie sehr\nlange, nach dem Erhalternetzwerk bis Anfang des folgenden Jahres, nach\nWikipedia bis in den März.  In Frankreich (Haute-Savoie) und Italien\n(Piemont, Aostatal, Seealpen, Po-Ebene) wird die Sorte als „Martin Sec“ bis\nheute in der Küche für Desserts und Beilagen verwendet.\n\nPomologisch ist die Frucht klein bis höchstens mittelgroß, birnenförmig,\nspät und manchmal nur einseitig eingeschnürt, kelchbauchig und zum Kelch\nabgerundet, im Querschnitt unrund; der Stiel geht ohne Grube aus der\nabgerundeten Spitze hervor, ist bis 2,5 cm lang, meist gebogen und\nhellrötlichbraun; der Kelch sitzt fast auf, ist offen mit zurückgeschlagenen\nBlättern.  Die gelbliche Grundfarbe wird von einer orangeroten bis\nbraunroten Deckfarbe auf bis zu einem Drittel der Frucht und von einer\nhellbraunen bis zimtfarbenen, netzförmigen bis flächigen Berostung mit\nauffallend deutlichen grauen Lentizellen überlagert; das Fruchtfleisch ist\ngelb.  Die Sorte ist alten französischen Ursprungs – Duhamel beschrieb sie\nmit Bezug auf Merlet, erste Erwähnungen datiert Leroy auf 1530 –, in\nDeutschland begann die Verbreitung bereits vor 1750 bzw.  wird ab 1794\nvermehrt, und bis Ende des 19.  Jahrhunderts war sie in ganz Mitteleuropa\nempfohlen; Schwerpunkte lagen im Saar-Mosel-Gebiet, im Rheinland, im\nBergischen Land und am Mittelrhein, wo sie bis in die 1950er Jahre\nwirtschaftlich bedeutsam war.  Heute gilt sie als vom Aussterben bedroht;\nregionale Namen sind u.  a.  Martinsbirne, Esels-, Gras-, Gauls- und\nGoldbirne, Graue Lederbirne und Winterpfalzgrafenbirne.  Die historisch als\nSynonyme geführten Namen Juffernbirne und Rot-/Wendelsbirne gehören nach\nheutiger Sichtweise (H.-J.  Bannier) zu einer eigenständigen, äußerlich sehr\nähnlichen Sorte; weitere Verwechsler sind die „Rotbirne“-AN und die Graue\nHühnerbirne.  Literatur: Duhamel du Monceau (1783), Hirschfeld (1788),\nJahn/Lucas/Oberdieck, Illustrirtes Handbuch der Obstkunde Bd.  5 Nr.  511\n(1866), Leroy, Dictionnaire de Pomologie II (1869), Morettini u.  a. \n(1967).  Grundlage dieser Beschreibung sind vor allem das Sortenporträt von\nJan Bade im Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt, das Sortenblatt des\nVerbandes der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz und der\nWikipedia-Artikel.",
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        "title": "Birne 'Trockener Martin' (Pyrus communis 'Trockener Martin') – NaturaDB",
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        "title": "Trockener Martin – DeWiki (Wikipedia-Spiegel)",
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        "title": "Trockener Martin: Robuster, historischer Birnbaum – t-online",
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  "herotext": "Der Trockene Martin ist eine alte Birnensorte aus Frankreich, die bereits seit 1530 bekannt ist und 2009 zur Streuobstsorte des Jahres gewählt wurde. Sie wird von Mitte Oktober bis Mitte November geerntet und ist lange lagerfähig. Ihre Früchte eignen sich als Koch- und Dörrbirne besonders gut zum Backen und Dörren; auch als Mostobst findet sie Verwendung, da sie einen schmackhaften Saft ergibt. Daneben ist sie als Stammbildner geeignet.",
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