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Muskatquitte

Quitte · Cydonia oblonga

Die Muskatquitte ist eine Quitte westasiatischer Herkunft, die seit 1928 bekannt ist. Sie zeichnet sich durch ein ausgeprägtes, muskatartig gewürztes Aroma aus. Der Baum wächst schwach und zierlich. Geerntet wird die Frucht Mitte Oktober; als Genussreife ist Anfang Oktober verzeichnet.

Herkunft
Westasien
Seit
1928
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
aufrecht bis breitkronig
Ernte
Mitte Oktober (10C-10C)
Blüte
Mai
Genussreife
Anfang Oktober (10A)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Wirtschaftsobst

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Muskatquitte, auch unter dem Namen Muskatnaja bekannt, wächst als aufrechter bis breitkroniger Kleinbaum und erreicht Endhöhen von etwa 5 bis 6 Metern bei ähnlicher Breite. Der Wuchs ist eher mittelstark, wobei die Sorte als insgesamt robust und gesund gilt. Sie ist gut winterhart und kommt auch mit Stadtklima zurecht. Der Baum bevorzugt sonnige bis halbschattige, windgeschützte Lagen und einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden; Staunässe sollte vermieden werden. Die Blütezeit liegt im Mai mit hellrosa bis weißen, schalenförmigen Blüten, die reichlich Insektennahrung bieten. Die Sorte gilt als selbstfruchtbar, Fremdbefruchtung erhöht jedoch den Ertrag.

Die Früchte sind apfelförmig, goldgelb und mit einem leichten Flaum überzogen. Das Fruchtfleisch ist mittelfest bis fest und von hellgelber bis weißer Farbe. Geschmacklich zeichnet sich die Muskatquitte durch ein sehr würziges, feines Muskataroma bei hohem Zuckergehalt aus. Sie zählt zu den aromatischsten Quittensorten und eignet sich hervorragend zur Verarbeitung zu Gelee, Konfitüre, Saft und zum Brennen; zum rohen Frischverzehr ist sie wegen des festen Fleisches weniger geeignet. Die Pflückreife beginnt im Oktober, die Früchte sind gut lagerfähig.

Die Sorte stammt ursprünglich aus Westasien und wurde in der ehemaligen Sowjetunion weiter verbreitet. In Deutschland ist sie bereits seit mindestens 1928 im Handel nachweisbar (Baumschule Pomona, Gotha). Die Sorte ist amtlich anerkannt beschrieben. (Quellen: Wikipedia, LWG Bayern Sortenschilder, Baumschulkatalog Pomona 1928)

Quellen: Liste von Quittensorten – Wikipedia · LWG Bayern – Sortenschilder 2025: Quitten · Gesamtliste der Obstsorten – Quitte (Bundessortenamt) · Baumschule Pomona – Katalog 1928 Gotha · Südflora – Muskatquitte/Muskatnaja kaufen · Native Plants – Quitte Muskatnaja · Biobaumversand – Apfelquitte Muskatnaja · GuterBoden – Quittensorten

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Cydonia 'Muskatquitte'

Unterlage Quitte A

eiförmige, feinzellige, muskatartig gewürzte Quitte; Reifezeit Oktober:

bis Januar. Zierlicher Wuchs

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
345Streuobstplantage GartenfeldH162026