obstdoc — Konstantinopler Apfelquitte

Konstantinopler Apfelquitte

Apfel · Malus domestica

Herkunft
Türkei (mutmaßlich)
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
breit aufrecht
Ernte
Anfang Oktober – Mitte Oktober (10A-10C)
Genussreife
Anfang Oktober – Ende Dezember (10A-12E)
Wikidata
Q19288169
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst

Synonyme: Konstantinopeler, Konstantinopeler Apfelquitte, Konstantinopeler Quitte

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Konstantinopeler Apfelquitte wächst mittelstark und bildet eine breit aufrechte Krone. Der Wuchs ist abhängig von der Unterlage. Das Holz verträgt auch relativ strengen Frost gut. Gegenüber Feuerbrand gilt sie als etwas weniger anfällig als viele andere Quittensorten, ausgenommen neuere Züchtungen wie 'Robusta'. Die Sorte stellt durchschnittliche Ansprüche an den Standort und ist erfahrungsgemäß auch für weniger warme Lagen gut geeignet. Bevorzugt wird ein mittelschwerer, nicht zu trockener, warmer Boden. Auf hohen Kalkgehalt reagiert sie – wie alle Quitten auf Quittenunterlage – empfindlich; Veredlungen auf Eberesche sind kalktoleranter, aber feuerbrandanfälliger. Die Sorte ist nur teilweise selbstfertil; als geeignete Befruchtungssorte gilt 'Bereczki'. Die Erträge setzen früh ein, sind hoch und regelmäßig.

Die Früchte schmecken hoch aromatisch, saftreich und fein säuerlich mit hohem Zucker- und Säuregehalt. Die Genussreife liegt ab der Ernte im Oktober bis in den Dezember hinein. Die Sorte eignet sich hervorragend für die Verarbeitung zu Gelee, Marmelade und Saft und ist eine robuste Quittensorte für den Hausgarten und den Obstbau.

Die Früchte sind mittelgroß bis groß (etwa 250 g), apfelförmig bis breitrund oder kugelförmig und oft ungleichhälftig mit deutlichen Rippen. Die Schale ist grün- bis goldgelb, sonnenseits teils leicht rostbraun und bei Reife nur wenig befilzt. Die Kelchgrube ist stark vertieft, eine Stielgrube vorhanden. Das Fruchtfleisch ist hellgelb, feinzellig und zart. Die Sorte reift ab Mitte Oktober. Ihre Herkunft ist unbekannt, möglicherweise stammt sie aus der Türkei.

Nach Fischer: Farbatlas Obstsorten, Deutsche Genbank Obst, BOGL sowie Kerngehäuse e.V. (essbarer-naturpark.de).

Quellen: Konstantinopeler Apfelquitte – Wikipedia · Konstantinopeler Apfelquitte – Deutsche Genbank Obst · Konstantinopler Apfelquitte – Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
010Theresenstraße Garten2016

Bilder aus Wikipedia

File:KonstantinoplerApfelquitte977.jpg
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