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    "text": "Anfang Dezember – Ende Mai",
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  "synonyme": [
    "Belgischer Kurzstiel",
    "Court Pendu Plat",
    "Court Pendu Rosat",
    "Court Pendu Royal",
    "Käsapfel",
    "Königlicher Roter Kurzstiel",
    "Ringapfel",
    "Rinkenapfel",
    "Roter Kurzstiel",
    "Roter Königlicher Kurzstiel"
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  "notiz": "Gilt als extrem #spätblühend",
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    "beschreibung": "Der Baum des Königlichen Kurzstiels wird als mittelstark wachsend\nbeschrieben und fällt durch sein sehr dunkles Laub auf; weil er zur Bildung\nvon viel kurzem Fruchtholz neigt, ist er auch für die Spalierobsterziehung\ngeeignet (Sortenporträt von Jan Bade, Erhalternetzwerk\nObstsortenvielfalt/obstsortenerhalt.de).  Der niederländische Sortentext zum\nCourt-Pendu (dort ausdrücklich mit dem Synonym „Königlicher Kurzstiel“\ngeführt) stimmt darin überein, dass der Baum nur mäßig wächst, eine\ngefällige Krone bildet, spät blüht und sehr fruchtbar ist; die Triebe sind\nmittellang und kräftig, die Blätter sind mit ihren nach oben gebogenen\nRändern kennzeichnend.  Empfohlen wird die Sorte dort für alle Baumformen,\nbesonders aber als Hochstamm im Obstgarten; Bade hält sie „für den\nHausgarten wie den extensiven Obstbau auf Streuobstwiesen gleichermaßen\ngeeignet“.  ProSpecieRara stuft dieselbe Sorte dagegen als schwachwüchsig,\naber robust ein – die Angaben zur Wuchsstärke gehen also auseinander, was\nangesichts der mehreren Court-Pendu-Typen und des in den Quellen erwähnten\nstarken Unterlageneinflusses nicht überrascht.  Zu Krankheitsanfälligkeit\n(Schorf, Mehltau, Krebs, Feuerbrand), zu Ansprüchen an Boden, Klima und\nHöhenlage, zum Einsetzen und zur Regelmäßigkeit des Ertrags, zu\nBefruchtersorten und zur Lebensdauer enthalten die eingesehenen Quellen\nkeine Angaben; belegt ist allein die späte Blüte und eine hohe\nFruchtbarkeit.\n\nDas Fruchtfleisch ist anfangs fest, weinsäuerlich und würzig aromatisch;\nbeim Lagern tritt der Zuckergehalt hervor, und die Früchte beginnen zu\nschrumpeln (Bade).  Der niederländische Text beschreibt das Fleisch als\nfest, knackend, feinzellig und saftig mit erfrischender Säure und hält die\nSorte für jeden Verwendungszweck erstklassig, auch zum Dörren; als\nTafelapfel könne sie bis ins späte Frühjahr genutzt werden, die\nGebrauchszeit reicht dort von Januar bis Mai.  Bade gibt die Reifezeit mit\nNovember bis März an, ProSpecieRara nennt Pflückreife Ende September,\nGenussreife Dezember bis April und bezeichnet die Sorte als vorzüglichen\nTafel- und Dörrapfel.  Der Königliche Kurzstiel ist damit ein ausgesprochen\nlange lagerfähiger Winterapfel, der erst nach mehrwöchiger bis mehrmonatiger\nLagerung sein süß-würziges Aroma entwickelt.\n\nDie Frucht ist mittelgroß und plattrund, sie fällt schon durch ihre Form\nauf; die Farbgebung schwankt zwischen den verschiedenen Typen, gemeinsam ist\nallen eine mehr oder minder starke Berostung.  Der Stiel ist kurz (nach dem\nniederländischen Text 10–15 mm) und bleibt meist innerhalb der Stielgrube;\ntypisch ist die sehr weite, schüsselförmige Kelchgrube mit offenem Kelch. \nProSpecieRara beschreibt die Schale als goldgelb mit braunroter\nMarmorierung; der niederländische Text weist darauf hin, dass Früchte auf\nParadies-Unterlage stärker graubraun berostet, auf Sämling glatter und meist\ndunkelrot ausfallen – ein Grund, weshalb früher zeitweise ein „Courtpendu\nRouge“ als eigene Sorte geführt wurde.  Zur Herkunft: Diel beschrieb die\nSorte 1804 nach Reisern aus den Niederlanden und gab an, sie bei keinem\nanderen Pomologen beschrieben gefunden zu haben; 1816 beschrieb er dieselbe\nSorte nach Reisern aus Metz erneut als „Rosenfarbiger Kurzstiel, Court Pendu\nRosat“.  Die Namensverwirrung geht wohl auf die verschiedenen\nCourt-Pendu-Typen zurück, von denen in Belgien mindestens fünf bekannt sind;\nWimmer nennt 1536 als frühestes Datum, ProSpecieRara eine Ersterwähnung 1613\nund eine vermutlich holländische Herkunft, ebenso der niederländische Text\n(sehr alt, bereits von Knoop beschrieben, besonders in Belgien geschätzt). \nGenaueres lässt sich heute nicht mehr festlegen.  Die Sorte gilt als stark\ngefährdet und taucht in Altbeständen nur noch selten auf; im Amt Neuhaus\n(Landkreis Lüneburg) wurden aufgrund einer belgischen Baumlieferung mehrere\nHundert Bäume nachgepflanzt.  Verwechslungsgefahr besteht mit dem Grauen\nKöniglichen Kurzstiel, weiteren Kurzstielen und der Reinette de France. \nÄltere Literatur: Diel (1804, 1816), Illustrirtes Handbuch der Obstkunde Bd. \n1 (1859), Berghuis, Niederländischer Obstgarten (1868), Leroy, Dictionnaire\nde Pomologie Bd.  3 (1873), Deutschlands Obstsorten (Müller u.  a.,\nLieferung 7), Wimmer (2003).  Die Beschreibung folgt im Wesentlichen dem\nSortenporträt von Jan Bade (obstsortenerhalt.de), dem Court-Pendu-Text der\nniederländischen Pomologie (WUR-Sammlung) und der Kurzbeschreibung von\nProSpecieRara.\u003c/beschreibung\u003e",
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        "title": "Apfelbaum Königlicher Kurzstiel – biobaumversand.de",
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  "herotext": "Der Königliche Kurzstiel ist ein Apfel niederländischer Herkunft, der seit 1804 bekannt ist. Sein anfangs festes Fruchtfleisch ist weinsäuerlich und würzig aromatisch. Als Tafelapfel lässt er sich von Anfang Dezember bis Ende Mai nutzen und zählt damit zu den lange lagerfähigen Sorten. Bade hält ihn für den Hausgarten wie den extensiven Obstbau auf Streuobstwiesen gleichermaßen geeignet. Die Sorte gilt allerdings als stark gefährdet und taucht in Altbeständen nur noch selten auf, weshalb von Neupflanzungen abgeraten wird.",
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