obstdoc — Monsallard

Monsallard

Birne · Pyrus communis

Herkunft
Valeuil bei Brantôme, Dordogne, Frankreich
Seit
1820
Wüchsigkeit
mittel bis stark
Ernte
Mitte August (08C-08C)
Blüte
früh bis mittelfrüh
Genussreife
Ende August – Anfang September (08E-09A)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

#stammbildner

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum wächst mittelstark bis stark, die Triebe sind gebogen und hochgeschlagen; das Blatt ist länglich, am Rand gesägt, mit keilförmiger bis gerader Basis. Die Blüte erscheint früh bis mittelfrüh, mit etwa sieben Blüten je Blütenstand. Die Sorte gilt als insgesamt robust und wenig anfällig für Krankheiten. Sie ist ein regelmäßiger und guter Träger und wird als gut streuobsttauglich beschrieben, wobei die Früchte unempfindlich sind.

Das schmelzende Fleisch schmeckt angenehm mit leichter Säure, ohne besonderes Aroma; die Schale kann etwas herb sein. Die Sorte erbringt gute, wenn auch nicht herausragende Tafelbirnen. Geerntet wird Mitte August, sobald die ersten Früchte gelb werden; genussreif ist die Frucht von Ende August bis Anfang September.

Die Frucht ist mittelgroß und birnenförmig, oft einseitig etwas stärker eingezogen, stielseits deutlich abgeplattet und steht gut; der 25–30 mm lange, olivgrüne bis hellbraune, gerade bis leicht gebogene Stiel sitzt in einer kleinen Grube mit Spuren einer Rostkappe. Die Kelchgrube ist weit und flach, der Kelch offen; die Grundfarbe ist grünlich und hellt gelblich auf, eine Deckfarbe fehlt, die Lentizellen sind fein; die Kernhausachse ist geschlossen, die Kerne oft schlecht ausgebildet. Nach dem Sortenporträt von Jens Meyer im Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt wurde die Sorte 1820 oder 1825 von einem Herrn Monsallard in Valeuil bei Brantôme (Dordogne) entdeckt und um Bordeaux unter dem falschen Namen „Epine d’Été“ angebaut. Im Frankreich des 19. Jahrhunderts verbreitet, wurde sie in Deutschland erstmals von Lauche beschrieben, setzte sich aber wahrscheinlich nie recht durch; Altbäume sind nicht bekannt. Das Erhalternetzwerk bezog die Sorte als „Epine d’Été“ aus der belgischen Genbank Gembloux; historische Belege sind u. a. Leroy (Dictionnaire de Pomologie, 1869), Lucas/Oberdieck (Illustrirtes Handbuch der Obstkunde, Bd. 8, Nr. 637) und Gaucher (Pomologie des praktischen Obstzüchters, 1894).

Quellen: Monchallard – Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt (Projekt des Pomologen-Vereins)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

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Dokumentierte Bäume (treedoc) 0

Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.