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Ziepenbirne

Birne · Pyrus communis

Die Ziepenbirne stammt aus dem Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg und ist seit 1850 bekannt. Der Baum wächst ungewöhnlich stark, kann sehr alt werden und bildet mächtige, landschaftsprägende Kronen – für den Streuobstbau ist er daher bestens geeignet. Die Früchte hingegen bleiben sehr klein und werden von Mitte September an geerntet.

Herkunft
Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg (einziges bekanntes Verbreitungsgebiet), vermutlich auch westlich der Elbe
Seit
1870
Wüchsigkeit
sehr stark
Gefährdung
vom Aussterben bedroht
Ernte
Mitte September – Ende September (09C-09E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte

Wirtschaftsobst

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Ziepenbirne wächst für eine diploide Birnensorte ungewöhnlich stark und bildet mächtige, landschaftsprägende Bäume. Für den landschaftsprägenden Obstbau ist sie sehr gut geeignet; im Hausgarten kann sie nur mit ausreichendem Pflanzabstand von mindestens 15 m zu anderen Gehölzen stehen. Nach dem Sortenportrait wäre zu prüfen, ob sich die Sorte aufgrund ihres sehr starken Wachstums auch zur Produktion von Wurzelunterlagen eignet. Zur Blüte, Befruchtung, Krankheitsanfälligkeit und zum Ertragsverhalten enthält die Quelle keine Angaben.

Pflückreif sind die Früchte Mitte bis Ende September. Das gelbliche Fruchtfleisch ist grobzellig und schmeckt süßsäuerlich aromatisch; Gerbsäure besitzt die Sorte nicht. Ziepenbirnen wurden traditionell zu Verarbeitungszwecken genutzt, also als Wirtschaftsobst.

Die Frucht ist sehr klein und kreiselförmig; durch die Abrundung an der Kelchseite steht sie meistens nicht. Zum Stiel hin ist sie stark eingeschnürt, dort sitzt der Stiel auf ringförmigen Wulsten auf, und auch der Kelch sitzt der Frucht auf. Charakteristisch ist ein im Verhältnis zur Fruchtgröße sehr großes Kernhaus. Über die Entstehung der Sorte ist heute nichts mehr bekannt; die ältesten Bäume sind nachweislich über 150 Jahre alt. Einziges bisher bekanntes Verbreitungsgebiet ist das Amt Neuhaus im Landkreis Lüneburg, wahrscheinlich stehen aber auch Bäume westlich der Elbe. Die Regionalsorte gilt als vom Aussterben bedroht; durch ihre Kleinfrüchtigkeit ist sie leicht mit Zufallssämlingen oder Mostbirnen zu verwechseln, wobei der fehlende Gerbsäureanteil sie von diesen Gruppen unterscheidet. Die Darstellung folgt dem Sortenportrait von Jan Bade im Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt, einem Projekt des Pomologen-Vereins e. V. (Januar 2020).

Quellen: Ziepenbirne

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

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Der Baum wächst für eine diploide Sorte ungewöhnlich stark und bildet mächtige landschaftsprägende Bäume. Kann sehr alt werden. Für den Landschaftsprägenden Obstbau sehr gut geeignet. Im Hausgarten nur bei ausreichend Pflanzplatz von mind. 15m Abstand zu anderen Gehölzen. Zu prüfen wäre, ob die Sorte sich aufgrund des sehr starken Wachstums zur Produktion von Wurzelunterlagen eignet.

Die Frucht ist sehr klein und kreiselförmig.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 0

Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.