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Gelber Martini

Apfel · Malus domestica

Der Gelbe Martini ist ein Apfel aus Kollmar in Holstein, der seit 1875 bekannt ist. Er wird als fester, etwas trüb gefärbter Tafel- und Wirtschaftsapfel beschrieben und ist reich sowie regelmäßig tragend; bei hohem Ertrag fallen die Früchte allerdings klein aus. Geerntet wird von Ende Oktober bis Anfang November, genussreif ist die Frucht nach Angaben von Anfang Oktober bis Ende März und damit sehr lange lagerfähig.

Herkunft
Kollmar (Holstein)
Seit
1875
Wüchsigkeit
mittel bis stark
Ernte
Ende Oktober – Anfang November (10E-11A)
Genussreife
Anfang Oktober – Ende März (10A-03E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst Mostobst

#Suchliste

Synonyme: Großherzogs Liebling, Martini, Martiniapfel

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum wächst mittelstark bis schwach und ist kaum anfällig für Schorf, Obstbaumkrebs und Mehltau. Die Früchte sind jedoch anfällig für Regenflecken. Die Anbaueignung wird als eingeschränkt garten-tauglich bewertet. Der Ertrag setzt reich ein, bei sehr hohem Behang bleiben die Früchte klein.

Der Geschmack ist angenehm süßsäuerlich bis säuerlich-aromatisch gewürzt (Geschmacksnote 3+). Die Sorte eignet sich als Tafel-, Wirtschafts- und Mostapfel. Geerntet wird Ende Oktober bis Anfang November (um den 24.10.–07.11.), die Genussreife reicht von Oktober bis März. Die Lagerfähigkeit beträgt etwa fünf Monate.

Die Früchte sind klein bis mittelgroß und in der Form variabel von hochrund bis schwach kegelförmig. Die Schale ist hellgrün bis hellgelb, auf der Sonnenseite karminrot bis rotbraun gestreift und leicht rau. Das Fruchtfleisch ist weiß bis gelblich-weiß, zunächst fest, später mürbe und sehr saftig. Der Apfel gilt als fest und etwas trüb gefärbt.

Die Sorte entstand als Zufallssämling in Kollmar (Holstein), wurde um 1875 entdeckt und vermehrt und war 2011 Streuobstsorte des Jahres in Norddeutschland. Bekannte Synonyme sind „Großherzogs Liebling“ und „Martiniapfel“.

Nach H.-J. Bannier / Rolf Meyer (Bergischer Streuobstwiesenverein), Wikipedia sowie der Deutschen Genbank Obst.

Quellen: Martini – Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. · Martini – Deutsche Genbank Obst (Passport mobile)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

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