Apfel · Malus domestica
Tafelobst Wirtschaftsobst
Synonyme: Cox's Orangen-Reinette, Cox’ Orangen-Reinette, Cox’ Orangenrenette, Cox’ Pomeranzen-Pepping, Verbesserte Muskatrenette
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Der Baum wächst mittelstark und bildet in der Jugend eine kugelförmige, später breit ausladende bis flache Krone. Er ist stark anfällig für Triebschorf und Obstbaumkrebs, anfällig für Mehltau, Läuse, Feuerbrand, Kragenfäule sowie viröse Triebsucht und zeigt bei anhaltender Trockenheit vorzeitigen Blattfall. Die Sorte stellt hohe Ansprüche an Standort und Pflege: Sie verlangt nährstoffreiche, kräftige und ausreichend feuchte Böden in bevorzugten, warmen Lagen; auf trockenem, magerem Boden versagt sie. Für Streuobst und den extensiven Garten ist sie nicht geeignet — nur bei intensiver Pflege, regelmäßigem Rückschnitt und optimalen Bedingungen gelingt der Anbau. Der Ertrag setzt früh ein, ist reich und regelmäßig, die Früchte sind windfest. Die Blüte erscheint mittelfrüh (Ende April/Anfang Mai), dauert verhältnismäßig lange und liefert guten Pollen; die Sorte ist diploid und ein zuverlässiger Befruchter für viele andere Sorten.
Der Geschmack gilt als einer der edelsten unter den Tafeläpfeln: süß, saftig, mit feinem, zimtartigem bis muskiertem Gewürz und zurücktretender, angenehmer Säure. Das Fleisch ist gelblichweiß, fein, mürbe und saftig. Cox Orange eignet sich hervorragend zum Frischverzehr, ist aber auch zum Backen, Mosten und für andere Verarbeitungen gut verwendbar. Die Pflückreife liegt zwischen Ende September und Anfang Oktober; regelmäßiges Durchpflücken ist erforderlich, da die Früchte oft schon vor der Baumreife fallen. Genussreif wird der Apfel ab November; im Naturlager hält er sich rund drei bis vier Monate, im Kühllager bis März. Zu beachten ist die Neigung zu Stippe, Fruchtfäule und Rissigwerden der Früchte bei ungünstigen Bedingungen.
Die Frucht ist mittelgroß (etwa 7 cm breit, 6,5 cm hoch), flachkugelig bis abgerundet kegelförmig, mit stielwärts liegendem Bauch. Die glatte, etwas glänzende Schale ist grünlichgelb und wird lagerreif goldgelb, auf der Sonnenseite lebhaft rot gestreift, geflammt und marmoriert. Um Kelch und Stiel zeigt sie feine, figurenartige Berostung; die zahlreichen Rostpunkte und -figuren geben dem Apfel den Charakter einer Goldrenette. Der Kelch ist halboffen bis offen mit langen, schmalen, nach außen gebogenen Blättchen, der Stiel kurz bis mittellang, holzig und grünlichbraun. Gezüchtet wurde die Sorte um 1825/1830 von Richard Cox in Colnbrook Lawn, Buckinghamshire (England), vermutlich als Sämling der Muskatrenette (Margil), traditionell jedoch dem Ribston Pepping zugeschrieben. Ab 1850 wurde sie durch die Baumschule Small verbreitet und gilt seither als der bekannteste und am weitesten verbreitete englische Tafelapfel. — nach H.-J. Bannier, Zschockke/Schweizerisches Obstbilderwerk, Oberdieck/Illustriertes Handbuch der Obstkunde, Wikipedia.
Quellen: Cox Orange – Bergischer Streuobstwiesenverein · Cox Orange – Wikipedia · Cox Orange – Streuobst in Bayern · Cox Orangen Reinette – Schweizerisches Obstbilderwerk (SOWT) · Cox' Orangenrenette – Nach der Arbeit (NDA), Obsttafel Nr. 117 · Cox's Orangen-Reinette – Illustriertes Handbuch der Obstkunde (Oberdieck), No. 624 · Befruchtungsverhältnisse der Apfelsorten – BUND Lemgo
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Schwierig, lecker

Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.
| OSM-Knoten | Cultivar-Tag | Koordinaten |
|---|---|---|
| 11390642211 | Cox Orange | %!f(*float64=0xc000a813c0), %!f(*float64=0xc000a813c8) |
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