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  "id": "pkfmv74fam",
  "name": "Gelber Edelapfel",
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  "fruchtart": "Apfel",
  "species": "Malus domestica",
  "seit_jahr": 1800,
  "herkunft": "Downham, Norfolk, England",
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    "text": "Ende September – Anfang Oktober",
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    "text": "Ende September – Ende Januar",
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  "bluete": "mittelfrüh",
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  "wuchsform": "breitkugelig",
  "verwendung": [
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      "name": "Tafelobst",
      "wikidata": "Q130752177"
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    {
      "name": "Wirtschaftsobst"
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  "synonyme": [
    "Gelber Scheibenapfel",
    "Glasapfel",
    "Glasrenette",
    "Golden Noble",
    "Wachsapfel",
    "Zitronenapfel"
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  "links": [
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  "notiz": "[Gelber Edelapfel auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/pkfmv74fam/)",
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    "beschreibung": "Der Gelbe Edelapfel wächst in der Jugend kräftig, später mittelstark und bildet eine breitkugelige bis flachkugelige Krone. Altbäume bleiben mittelgroß und erreichen ein hohes Alter, ohne zur Vergreisung zu neigen. Ein charakteristisches Erkennungsmerkmal sind die von der Basis her verkahlenden Jahrestriebe: Die unteren Augen treiben nicht oder nur vereinzelt aus, sodass die Zweige im entlaubten Zustand kahl wirken. Der Baum ist insgesamt robust und widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Auf schweren, nassen Böden zeigt er jedoch eine gewisse Anfälligkeit für Obstbaumkrebs, auf ungeeigneten Standorten auch für Schorf. In geschlossenen Tallagen können Blattschorf und Blutläuse auftreten; zudem gilt die Sorte als stark feuerbrandgefährdet. Die Frostempfindlichkeit von Holz und Blüte ist gering, und die Sorte kann dank ihrer Anspruchslosigkeit bis in Höhenlagen und auch in rauen Lagen angebaut werden. Geeignet sind alle ausreichend nährstoffversorgten, durchlüfteten Böden, auch in kühleren Lagen. Der Ertrag setzt mittelfrüh bis mittelspät ein und ist dann hoch; an Hochstämmen kann sich allerdings ein zweijähriger Ertragsrhythmus einstellen. Die Blüte gilt als witterungsunempfindlich, die Sorte ist diploid und ein guter Pollenspender. Für den Streuobstbau wird sie vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW ausdrücklich empfohlen; für Formobst und Obsthecken ist sie wegen der langen, kahlen Triebe dagegen weniger geeignet. Gut bewährt sie sich als Hoch-, Halb- oder Niederstamm. Nach dem Aufbauschnitt ist nur gelegentliches Auslichten nötig; Verjüngungsschnitte werden erst spät erforderlich.\n\nDer Geschmack ist kräftig weinsäuerlich mit erfrischender, zitronenartig dominierender Säure, teils mit ananasartigem Aroma und nur geringem Zuckergehalt. Der hohe Vitamin-C-Gehalt macht die Frucht für Diabetiker geeignet, der ausgeprägte Säurecharakter schränkt die Tafeleignung jedoch ein. Traditionell wird der Gelbe Edelapfel vor allem als Koch- und Backapfel („Bäckerapfel\") geschätzt und eignet sich zudem gut für Most und Saft, gebietsweise auch für die industrielle Verwertung. Die Pflückreife liegt zwischen Ende September und Anfang Oktober, die Genussreife reicht von sofort nach der Ernte bis in den Januar. Im kühlen Naturlager hält sich die Frucht zwei bis drei Monate, unter Kühlbedingungen (2 °C) bis März; aus höheren Lagen ist die Lagerdauer länger. Die Früchte schrumpfen auf dem Lager nicht, sind aber nicht windfest und fallen leicht ab.\n\nDie Frucht ist mittelgroß bis groß (70–90 mm breit, 60–80 mm hoch), flachrund bis plattkugelförmig und von außergewöhnlich regelmäßigem Bau. Die dünne, glatte, glänzende Schale ist einfarbig zitronengelb, auf der Sonnenseite allenfalls goldgelb und bleibt stets ohne Röte. Die flache Kelchgrube zeigt feine Falten und mitunter Fleischperlen; die Stielgrube ist meist deutlich zimtbraun bis bronzefarben berostet. Der Stiel ist kurz und dick, holzig oder fleischig. Das gelblichweiße, feine und saftige Fruchtfleisch ist von weinsäuerlichem Geschmack; das Kernhaus ist hohlachsig. Die Sorte wurde um 1800 als Zufallssämling in Downham (Norfolk, England) gefunden und unter dem Namen Golden Noble verbreitet. In Deutschland war sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine Hauptsorte und ist bis heute überregional verbreitet. (Nach H.-J. Bannier, Hans-Thomas Bosch, den historischen Beschreibungen aus „Nach der Arbeit\" und „Unsere besten Deutschen Obstsorten\" sowie weiteren Quellen.)",
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        "title": "Gelber Edelapfel – 1000 Obstbäume für die Frankenalb",
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    ]
  },
  "herotext": "Der Gelbe Edelapfel stammt aus Downham in Norfolk und ist seit etwa 1800 bekannt. Er gilt als pflegeleicht, blüht spät und witterungsunempfindlich und dank seiner Anspruchslosigkeit bis in Höhen- und raue Lagen anbaubar; als diploide Sorte ist er zudem ein guter Pollenspender. Die Früchte reifen von Ende September bis Anfang Oktober und halten sich bis Ende Januar, sind aber nicht windfest und fallen leicht ab; außerdem gilt die Sorte als stark feuerbrandgefährdet.",
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