Apfel · Malus domestica
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Der Hofheimer Klarapfel ist eine historische Lokalsorte aus Hofheim am Taunus (Hessen). Der Pomologe Richard Zorn (1860–1945) kultivierte die Sorte in seinen Obstanlagen auf dem Hochfeld und an der Hattersheimer Straße in Hofheim und nahm sie in sein Hauptwerk, die „Kernobstlehre für Deutschland“ (1896–1944), auf — dort liegt eine handschriftliche Sortenbeschreibung mit Aquarell vor.
Heute gilt der Hofheimer Klarapfel als verschollen. Der Pomologen-Verein e. V., Landesgruppe Hessen, und das Streuobstwiesenzentrum Hessen suchen im Großraum Wiesbaden nach noch vorhandenen Altbäumen dieser und weiterer historischer Lokalsorten. Sollte ein Baum gefunden werden, könnten Reiser geschnitten und die Sorte durch Veredlung wieder in Kultur genommen werden.
Nähere Angaben zu Baum, Frucht und Verwendung sind derzeit nicht öffentlich zugänglich. Die Primärbeschreibung liegt in Zorns Nachlass in der Bibliothek der Hochschule Geisenheim und wurde 2019 von Ulrich Kaiser in kommentierter Form veröffentlicht („Richard Zorn: Verzeichnis aller in Deutschland angebauten Kernobstsorten“, Verlag Quelle & Meyer).
Quellen: In Hofheim entstand die Kernobstlehre für Deutschland · Rundbrief August 2024 – Pomologen-Verein LG Hessen · Sortenaufruf Baumann/Kahl – verschollene Apfelsorten
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-18). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.