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  "fruchtart": "Apfel",
  "species": "Malus domestica",
  "seit_jahr": 1930,
  "herkunft": "Müncheberg, Deutschland (Kaiser-Wilhelm-Institut)",
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    "text": "Mitte September – Anfang Oktober",
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    "text": "Anfang September – Ende November",
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  "bluete": "Ende April bis Mitte Mai",
  "wuechsigkeit": "schwach bis mittel",
  "wuchsform": "aufrecht",
  "gefaehrdung": "Standardsorte",
  "verwendung": [
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      "name": "Tafelobst",
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  "tags": [
    "lecker"
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  "synonyme": [
    "Early Windsor"
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  "notiz": "[Alkmene auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/p66dev2khg/)\n\nRelativ robust, hervorragender Geschmack, folgernde Reife.\nKommt auch gut mit Schatten zurecht. Schmeckt dann aber nicht.\nSonst #lecker\nKommt mit Trockenheit zurecht.\nAnfällig für Spitzendürre.",
  "beobachtungen": "Blüht 2025 schon 4 Wochen nach der Pflanzung.\n\n![](https://files.foxel.org/obsidian/L\u0026F/image%20182-22b88e1dd24dcf9ec33f601fb0f5c6eccef59b254e9d3ffa3adf80fd7a7a91d2.jpg)",
  "literatur": "\u003e Empfindlich gegen Spätfrost und nasses Blühwetter. Blütenknospen auch an einjährigen Langtrieben. Ertragsbeginn früh, nasse Standorte meiden. (Müller/Seipp)",
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    "beschreibung": "Der Baum der 1930 in Müncheberg gezüchteten Sorte Alkmene bleibt klein:\nHans-Joachim Bannier beschreibt den Wuchs als anfangs mittelstark und später\nnachlassend, mit aufrechter, relativ kleiner Krone, waagerecht gestellten\nSeitenästen, die schnell zu dicht werden, und überwiegend endständig\nfruchtenden Kurztrieben bei nur wenigen Langtrieben; Wikipedia fasst den\nWuchs pauschal als „recht schwach“ zusammen.  Wegen der geringen\nHolztriebbildung sind die Leitäste alljährlich zurückzuschneiden, zu dicht\nstehende Äste zu entfernen und das Fruchtholz bzw.  die ganze Krone in\nAbständen von einigen Jahren zu verjüngen, um den meist übergroßen\nFruchtansatz zu vermindern.  Der Ertrag setzt früh ein und ist regelmäßig,\nfällt aber wegen häufigem Blüten- und Junifruchtfall eher schwach bis\nmittelstark aus; der Baum ist windfest.  Alkmene gilt als robust gegen\nSchorf, Obstbaumkrebs und Mehltau, aber bei sehr warmer Witterung zur Blüte\nals anfällig für Monilia-Spitzendürre (befallene Triebe 10–20 cm ins gesunde\nHolz zurückschneiden).  Andere Beschreibungen weichen bei der\nKrankheitsanfälligkeit ab: der OGV-Lehrgarten Leutenbach nennt die Sorte\nunempfindlich gegen Schorf und Mehltau, aber anfällig für Feuerbrand, Krebs,\nKragenfäule und Rote Spinne — beim Krebs stehen sich die Angaben also\ngegenüber.  Standortansprüche: Alkmene braucht nach Wikipedia eine milde,\nleicht schattige Lage, in der die Blüten nicht von Spätfrösten getroffen\nwerden; bewährt haben sich mittlere Höhenlagen oder leicht schattige\nWeinberglagen, und anders als der Elter Cox Orange kommt die Sorte mit mäßig\ntrockenen bis mäßig frischen Lehmböden mittlerer Fruchtbarkeit gut zurecht. \nDie Blüte ist reich, beginnt Ende April und endet Mitte Mai und wird als\nfrostempfindlich beschrieben; die diploide Sorte wird gut von Cox\nOrangenrenette, Golden Delicious und James Grieve befruchtet und ist selbst\neine gute Befruchtersorte.  Für Haus- und Kleingarten (Busch, Halbstamm)\nwird sie ausdrücklich empfohlen, für den Hochstamm auf der Streuobstwiese\nnur dort, wo regelmäßig geschnitten wird — ohne Schnitt trägt der Baum\nüberreich viele kleine Früchte, erschöpft sich früh und bleibt im Wachstum\nstehen.  Vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW wird sie dennoch\nals Streuobst-Anbausorte geführt.\n\nGeschmacklich zählt Alkmene zu den ausgesprochenen Tafeläpfeln: das Aroma\nist fein säuerlich, vielfältig und erinnert deutlich an Cox Orange, das\nFleisch ist fest, feinzellig und knackig; Bannier bewertet den Geschmack mit\n1–2 (1 = sehr gut) und nennt die Sorte einen reichtragenden,\nCox-aromatischen Tafelapfel.  Voraussetzung für die Qualität ist gutes\nAuslichten, denn nur gut besonnte Früchte erreichen den erwünschten\nGeschmack.  Die Pflückreife liegt je nach Quelle zwischen Ende August/Anfang\nSeptember und Anfang Oktober (Bannier: 14.09.–05.10.; Wikipedia:\nAnfang/Mitte September); die Reife folgert über bis zu sechs Wochen, weshalb\nmehrmaliges Durchpflücken nach Fruchtgröße empfohlen wird — die Früchte\nhängen fest und fallen auch bei Vollreife nicht gleich ab, und die am Baum\nverbleibenden legen dann rascher an Größe zu.  Die Genussreife reicht etwa\nvon September bis November, die Lagerfähigkeit wird mit 2 bis 2½ Monaten\nangegeben (Leutenbach: auch im Kühllager nur bis Ende November).  Verwendet\nwird die Sorte vor allem frisch, nach der Leutenbacher Beschreibung auch gut\nzum Backen; Bannier weist zudem darauf hin, dass die Früchte von Allergikern\nvertragen werden.\n\nDie Frucht ist klein bis mittelgroß (meist unter 70 mm), rundlich, mit\ngoldgelber Grundfarbe und orangeroter, verwaschener bis gestreifter\nDeckfarbe; das Fruchtfleisch ist grünlichgelb bis cremefarben, mittelfest\nbis fest, feinzellig und knackig.  Herkunft: Die Kreuzung Cox Orange ×\nGeheimrat Dr.  Oldenburg entstand 1930 als eine der ersten Arbeiten des\nKaiser-Wilhelm-Instituts für Züchtungsforschung in Müncheberg (später\nMax-Planck-Institut für Pflanzenzüchtungsforschung, Züchter M.  Schmidt und\nH.  Murawski) mit dem Ziel, eine Cox-ähnliche Sorte für Gegenden mit\ntrockenerem Sommerklima zu erhalten; seit etwa 1960/62 ist sie im Handel\nbzw.  im deutschen Erwerbsanbau, mit Schwerpunkten am Bodensee und am\nNeckar, in den 1990er Jahren rund 1.000 t Jahresernte.  Als englisches\nSynonym wird „Early Windsor“ genannt.  Alkmene ist im Erhalternetzwerk\nObstsortenvielfalt mit einem Sortenporträt (Jens Meyer, 2014) und\nzahlreichen Reiser-Erhaltern vertreten; als Literatur führt die\nBUND-Lemgo-Obstsortendatenbank Sanders, „Das Apfelbuch“.  Die Beschreibung\nberuht vor allem auf H.-J.  Bannier/Rolf Meyer (Bergischer\nStreuobstwiesenverein), Wikipedia sowie den Sortenblättern des\nOGV-Lehrgartens Leutenbach und von BOGL-BW.\n\n",
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  "herotext": "Der Apfel Alkmene, seit 1930 aus der Züchtung des Kaiser-Wilhelm-Instituts in Müncheberg bekannt, gilt geschmacklich als hervorragend: fein säuerlich, vielfältig im Aroma und deutlich an Cox Orange erinnernd. Der Ertrag setzt früh ein, der Wuchs ist anfangs mittelstark und lässt später nach. Geerntet wird von Mitte September bis Anfang Oktober, gegessen wird von Anfang September bis Ende November. Die Sorte ist anfällig für Monilia-Spitzendürre; nasse Standorte sind zu meiden.",
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      "titel": "Früh einsetzender Ertrag · belegt mit: „früher Ertragsbeginn“",
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      "titel": "Ausgeprägtes Aroma · belegt mit: „fein säuerlich, vielfältig und erinnert deutlich an Cox Orange“",
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