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Juwel aus Kirchwerder

Apfel · Malus domestica

Juwel aus Kirchwerder ist ein Apfel aus Kirchwerder bei Hamburg. Der Baum wächst stark, ist gesund und sehr robust, was die Sorte für den Streuobstanbau geeignet macht. Die großen, gut gefärbten Früchte werden Mitte September geerntet und sind von Anfang Oktober bis Ende Oktober genussreif; sie gelten als wohlschmeckend, sind allerdings etwas druckanfällig.

Herkunft
Kirchwerder bei Hamburg
Wüchsigkeit
stark
Wuchsform
breitkugelig, sparrig
Gefährdung
Standardsorte
Ernte
Mitte September (09C)
Blüte
früh
Genussreife
Anfang Oktober – Ende Oktober (10A-10E)
Wikidata
Q1714715
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst

#gesund#robust#starkwüchsig

Synonyme: Juwel von Kirchwerder, Martens Gravensteiner, Martens Sämling, Peter Martens, Ruhm aus Vierlanden

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum des Juwel aus Kirchwerder wächst stark und bildet große, breitkugelige, gut verzweigte, sparrige Kronen. Die Leitäste winkeln schräg, sodass sich der Baum in der Jugend gut als Pyramiden- bzw. Oeschbergkrone erziehen lässt. Er kommt mittelspät in den Ertrag, trägt dann aber relativ hoch und regelmäßig. Die Sorte ist gegenüber Schorf, Mehltau und Obstbaumkrebs sehr robust und stellt keine hohen Ansprüche an den Standort; sie ist breit anbaufähig und auch für rauere und höhere Lagen geeignet. Sie bevorzugt nährstoffhaltige, lehmige Böden und ein gemäßigtes Seeklima. Extreme Frosttemperaturen unter –25 °C können bei jungen Bäumen zu Holzfrostschäden führen. Die Blüte erscheint früh – sie gehört zu den am frühesten blühenden Apfelsorten – und ist relativ witterungsunempfindlich. Als triploide Sorte kommt Juwel aus Kirchwerder nicht als Befruchter für andere Apfelsorten in Betracht. Die Sorte ist eine typische Streuobstsorte und wird vom Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen.

Der Apfel schmeckt süß und feinaromatisch, das Fleisch ist gelblich-weiß, saftig und feinzellig. Er eignet sich als Tafel- und Wirtschaftsapfel. Die Pflückreife liegt Mitte September, die Genussreife reicht je nach Quelle bis Ende Oktober oder bis in den November/Dezember. Die Früchte sind allerdings druckempfindlich und lagern etwa eineinhalb bis zwei Monate; Durchpflücken nach Größe ist empfehlenswert.

Die Frucht ist groß bis sehr groß, breit und abgerundet kegelförmig, stielbauchig und zum Kelch hin verjüngt. Die Schale ist glatt, mattglänzend und trocken, nach Lagerung etwas wachsig bis fettig. Die Grundfarbe ist gelblich-grün, bei Reife grünlich-gelb, die Deckfarbe rötlich bis bräunlich-rot, auf drei Viertel bis vier Fünftel der Frucht verwaschen oder marmoriert. Die Sorte wurde in den 1920er Jahren auf dem Hof von Peter Martens in Kirchwerder bei Hamburg als Zufallssämling entdeckt und fand unter verschiedenen Namen (Juwel aus Kirchwerder, Martens Gravensteiner, Peter Martens, Ruhm aus Vierlanden) durch die großen Baumschulen der Niederelbe weite Verbreitung. Heute wird sie insbesondere im Hamburger Raum noch als Liebhabersorte angebaut; alte Bäume finden sich in Norddeutschland, aber auch in Hessen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Bayern und am Bodensee.

Nach H.-J. Bannier (Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt, 2025) sowie H.-J. Bannier/R. Meyer (Bergischer Streuobstwiesenverein); Wikipedia.

Quellen: Martens Sämling · Juwel aus Kirchwerder – Wikipedia · Martens Sämling – Bergischer Streuobstwiesenverein · Martens Sämling – Streuobsterlebnis Herrenberg

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Die Pomologen sagen Juwel aus Kirchwerder ist nicht identisch.

Empfehlung. Sehr #gesund .

Große, gut gefärbte, wohlschmeckende, allerdings etwas druckanfällige Frucht. Durchpflücken (nach Größe) empfehlenswert. Baum #starkwüchsig, sehr #robust. Typische Streuobstsorte.

Sehr robuste Streuobstsorte, starkwüchsig, breit anbaubar. Aromatischer Herbstapfel.

In Frühjahr 2024 auf der Aggerweide gepflanzt. Ende Mai 2024 Befall mit irgendwelchen gespinnst, aber gut wüchsig.

Eigene Beobachtungen

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
087Streuobstplantage SpechtsbergI072024

Bilder aus Wikipedia

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