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  "herkunft": "Belgien (wahrscheinlich Züchtung von Major Esperen)",
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    "text": "Mitte September – Ende Oktober",
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  "bluete": "mittelspät",
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  "synonyme": [
    "Belle Lucrative",
    "Bergamotte Lucrative",
    "Fondante d'Automne",
    "Oberdiecks Butterbirne",
    "Poire Gresilier",
    "Seigneur"
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    "beschreibung": "Der Baum der Esperens Herrenbirne wächst schwach bis höchstens mittelstark, verzweigt sich willig und neigt dazu, stärker in die Breite zu gehen als viele andere Birnen; NaturaDB beschreibt den Wuchs als aufrecht und breit (2–4 m hoch, 4–6 m breit) und den Baum als tief wurzelnd und schnittverträglich. Durch diesen Wuchs ist sie für den Hausgarten gut geeignet, auch als Spalier; für die Streuobstwiese gilt sie nur bei guter, regelmäßiger Pflege als passend. Der Anbau gelingt vielseitig: Sie trägt auch an windigen und kühleren Standorten und wird bis in Mittelgebirgslagen von etwa 350 m Höhe empfohlen, da sie zum vollschmelzenden Ausreifen keinen sehr hohen Wärmebedarf hat. Voraussetzung sind nährstoffreiche und ausreichend feuchte Böden; NaturaDB nennt normale bis humose, frische Böden in Sonne bis Halbschatten und gibt die Winterhärte des Holzes mit bis −28 °C an. Die mittelspät erscheinende, weiße Blüte (April/Mai) gilt als gute Bienenweide. Blätter und Früchte können örtlich etwas von Schorf betroffen sein. Zur Befruchtung wird nach NaturaDB mindestens eine zweite Sorte benötigt, genannt werden Gute Graue und Williams Christ; in einem Arche-Noah-Sortenmerkblatt wird die Esperens Herrenbirne ihrerseits als geeigneter Pollenspender (u. a. für Clapps Liebling) aufgeführt. Der Ertrag setzt mittelfrüh ein und bleibt anschließend hoch und regelmäßig. Weil sich die Sorte im Ertrag aber schnell erschöpft und nicht stark wächst, rät das Erhalternetzwerk, die zeitlichen Abstände für Nachpflanzungen kürzer zu halten als bei anderen Birnen. Da Vögel und Insekten die süßen Früchte gerne annehmen, kann eine Einnetzung sinnvoll sein.\n\nDie Früchte schmecken mittelfest, schmelzend und saftig, kräftig edelsüß mit süßweinigem, köstlichem Aroma; das Fruchtfleisch ist vollschmelzend und süßaromatisch. Es handelt sich um eine klare Tafelbirne, ausdrücklich für Liebhaber süßer Birnen. Geerntet wird Mitte bis Ende September, kurz vor oder mit der Baumreife, jedoch nicht zu früh, damit sich der volle Geschmack entwickelt; da ein Teil der Früchte auch im baumreifen Zustand noch windfest hängt, ist eine folgernde, gestaffelte Ernte möglich. Bei guter Lagerung bleibt die Birne bis Ende Oktober genussfähig, im Naturlager hält sie etwa zwei Wochen.\n\nDie Frucht ist klein bis mittelgroß, kreisel- bis kegelförmig, verjüngt sich einheitlich und läuft mit einer abgerundeten Spitze aus; zum Kelch steht sie abgeplattet und ist im Querschnitt fast rund. Der Stiel ist sehr markant fleischig, grünbraun, bis 2 cm lang und 4 mm dick und trägt meist mindestens eine auffällige, verkümmerte Blattknospe. Die Kelchgrube ist weit und flach, fast eben; der offene, eher kleine Kelch ist hornig verhärtet und hochstehend. Die Schale hellt von weißlich-grün nach gelblich auf und kann bis zu einem Viertel karminrot überzogen sein; dazu treten dichte Lentizellen und auf fast jeder Frucht fleckige Rostsprenkel. Das grünlichweiße Fruchtfleisch gehört zu einem nur leicht geöffneten Kernhaus mit gut entwickelten Kernen. Als formähnliche Verwechselsorten gelten die Weiße Herbstbutterbirne (Stiel dort deutlich weniger fleischig) und die wesentlich größere Doppelte Philippsbirne (völlig anderer Geschmack). Die genaue Herkunft ist unklar; wahrscheinlich wurde die Sorte in Belgien von Major Esperen gezüchtet und kam vor 1831 nach England, wo Lindley sie als Belle Lucrative beschrieb; die Deutsche Genbank Obst datiert die Ersterwähnung auf 1831 und nennt Belgien als Ursprungsland. Oberdieck erhielt die Reiser zunächst namenlos von van Mons und gab sie an Liegel weiter, der ihr den Namen „Oberdiecks Butterbirne“ gab. In sehr vielen Pomologien Europas wurde sie beschrieben (u. a. Illustrirtes Handbuch der Obstkunde 1860, Lauche 1882, Deutschlands Obstsorten, Petzold 1982). Noch heute kommt sie häufiger in Hausgärten vor, wird von Baumschulen vertrieben und in Sammlungen erhalten; das Erhalternetzwerk stuft ihren Gefährdungsgrad als „gefährdet“ ein. Die Beschreibung beruht vor allem auf dem Sortenporträt von Jan Bade (obstsortenerhalt.de) und dem Sortenporträt des Bergischer Streuobstwiesenvereins.",
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        "title": "Birne 'Esperens Herrenbirne' – NaturaDB Pflanzenprofil",
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