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  "fruchtart": "Apfel",
  "species": "Malus domestica",
  "seit_jahr": 1880,
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    "text": "Anfang Oktober – Ende Oktober",
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    "text": "Anfang November – Ende März",
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  "bluete": "spät",
  "wuechsigkeit": "stark",
  "wuchsform": "breitkugelig",
  "gefaehrdung": "Standardsorte",
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      "name": "Tafelobst",
      "wikidata": "Q130752177"
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      "name": "Wirtschaftsobst"
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  "tags": [
    "lecker"
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  "synonyme": [
    "Freiherr von Berlepsch",
    "Goldrenette Freiherr von Berlepsch",
    "Hohenzollernapfel"
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  "notiz": "[Berlepsch auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/h5bfgvm9rm/)\n\nStarkwüchsig, braucht milde Lagen, #lecker\nAuch \"Freiherr v. Berlepsch - Goldreinette\" genannt.\n\nEs gibt auch die Mutante [[Roter Berlepsch]].",
  "literatur": "\u003e Als erstmaliger Züchter gilt Diedrich Uhlhorn junior, der seine Neuentdeckung nach dem damaligen Düsseldorfer Regierungspräsidenten Hans Hermann Freiherr von Berlepsch benannte. Heute wird die alte Apfelsorte hauptsächlich im Westen Deutschlands, in Österreich und in der Schweiz angebaut.",
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    "beschreibung": "Der Baum wächst in der Jugend stark, später mittelstark und bildet eine\nbreitkugelige, dichte Krone mit schräg aufrechten, gut verzweigten\nLeitästen.  Jährlicher Schnitt ist nötig, um eine lichtere Krone zu\nerzielen; ein Teil der Langtriebe sollte dabei als Tragholz erhalten\nbleiben.  Die Sorte stellt hohe Ansprüche an den Standort: Sie benötigt eine\ngeschützte, warme Lage mit nährstoffreichen, ausreichend feuchten Böden. \nSpätfrostlagen sind zu meiden.  Auf schweren, lehmigen oder staunassen Böden\nneigt der Baum stark zu Obstbaumkrebs und Kragenfäule; auf zu trockenen\nStandorten bleiben die Früchte zu klein oder fallen vorzeitig ab.  Die Sorte\nist besonders gefährdet durch Feuerbrand, zudem anfällig für Krebs,\nKragenfäule, Triebsucht sowie Blatt- und Blutläuse; die Anfälligkeit für\nSchorf und Mehltau ist je nach Standort gering bis mittel.  Sie ist\nempfindlich gegenüber Kupfer- und Schwefelmitteln.  Gegen Holzfrost ist sie\nmäßig empfindlich, bei der Blüte besteht Spätfrostgefahr.  Der Ertrag setzt\nfrüh ein, fällt aber alternierend aus – Jahre mit hohem Ertrag wechseln mit\nnahezu vollständigem Ertragsausfall; insgesamt ist die Ertragshöhe mittel. \nSorgfältige Ausdünnung nach dem Junifall, Sommerschnitt und eine sofortige\nBlattdüngung nach der Ernte können die Alternanz mildern.  Die Blüte\nerscheint spät, hält lange an und ist witterungsempfindlich; die Sorte ist\nein guter Pollenspender.  Für Streuobstwiesen ist sie nur an optimalen\nStandorten geeignet, im Garten wird sie ausschließlich auf schwachwachsenden\nUnterlagen empfohlen.\n\nDer Berlepsch ist ein edelaromatischer Tafelapfel, dessen fruchtig-orangiges\nAroma sich erst auf dem Lager voll entfaltet.  Bei der Ernte Mitte Oktober\nist er noch ausgesprochen sauer.  Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß,\nfeinzellig, vollsaftig und besitzt einen edelweinigen, ausgewogenen\nGeschmack mit edler Säure.  Der Zuckergehalt liegt bei rund 18,8 %; die\nSorte ist zudem sehr reich an Vitamin C.  Die Genussreife erstreckt sich von\nNovember bis Februar/März.  Die Früchte sind im kühlen Naturlager etwa fünf\nbis sechs Monate haltbar, im Kühlraum bei 1 °C bis zu sieben Monate, und\nschmecken selbst dann noch, wenn sie äußerlich bereits welk wirken.  Neben\ndem Frischverzehr eignet sich die Sorte gut zum Backen, Mosten, Saften und\nfür Mus sowie Apfelstücke.\n\nDie Früchte sind mittelgroß, seltener groß (um 110 g, oft jedoch kleiner),\nmeist flachkugelig mit fünf typischen, von der Kelcheinsenkung ausgehenden\nRippen.  Die Schale ist trocken, glatt bis bisweilen etwas rau und wird bei\nVollreife am Lager etwas fettig.  Die Grundfarbe ist rötlichgelb, die\nDeckfarbe je nach Typ sonnenseits rötlich gestreift oder verwaschen\ndunkelrot.  Der Stiel sitzt in einer engen, tiefen und strahlig berosteten\nStielgrube.  Gezüchtet wurde die Sorte um 1880 von Dietrich Uhlhorn in\nGrevenbroich am Niederrhein aus einer Kreuzung von ‚Ananasrenette‘ ×\n‚Ribston Pepping‘; sie ist eine Halbschwester von ‚Zuccalmaglios Renette‘. \nBekannte Typen sind der intensiver ausgefärbte ‚Rote Berlepsch‘ und der\netwas großfrüchtigere ‚Berlepsch Typ Bonn‘.\n\nNach H.-J.  Bannier (Bergischer Streuobstwiesenverein), Bayerische\nLandesanstalt für Weinbau und Gartenbau, GPO Bayern, BOGL sowie\nobstsortenerhalt.de.",
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        "title": "Freiherr von Berlepsch – Streuobst in Bayern",
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        "title": "Freiherr von Berlepsch – GPO Gesellschaft für Pomologie und Obstsortenerhaltung Bayern",
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  "herotext": "Der Berlepsch ist ein Apfel aus Grevenbroich, der seit 1880 bekannt ist und vor allem durch sein besonders gutes Aroma überzeugt. Geerntet wird er von Anfang bis Ende Oktober, genussreif ist die Frucht nach einer Lagerung von Anfang November bis Ende März. Der Baum stellt Ansprüche an den Standort: Er wächst stark und braucht milde Lagen.",
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      "beleg": "Starkwüchsig, braucht milde Lagen",
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