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Jeanne d´Arc

Birne · Pyrus communis

Jeanne d'Arc ist eine alte Birnensorte aus Rouen, die seit 1890 bekannt ist. Sie gilt als hervorragende Tafelbirne und eignet sich ebenso gut zum Backen von Kuchen wie zum Pressen von Saft; zudem ist sie ein guter Pollenbildner. Geerntet wird von Ende September bis Anfang November, genussreif ist die Frucht nach der Lagerung von Ende November bis Ende Januar. Der Baum wächst mittelstark mit einer aufrechten, pyramidalen Krone. Als anspruchsvoll im Standort verlangt sie gute Birnenböden, die weder zu nass noch zu kalt sein dürfen; Staunässe verträgt sie nicht.

Herkunft
Rouen, Frankreich
Seit
1890
Wüchsigkeit
mittelstark
Wuchsform
aufrecht-pyramidal, später hängend
Gefährdung
in Baumschulen erhältlich
Ernte
Ende September – Anfang November (09E-11A)
Blüte
mittelspät
Genussreife
Ende November – Ende Januar (11E-01E)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Mostobst Backobst

Synonyme: Johanna von Arc, Jungfrau von Orléans

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Jeanne d'Arc ist eine mittelstark wachsende Sorte. Die Krone baut sich zunächst aufrecht-pyramidal auf und wird später hängend. Das Verzweigungsmuster macht die Sorte besonders gut für die Spaliererziehung geeignet; auch als Buschbaum und freistehender Formbaum ist sie in guten, geschützten Lagen verwendbar. Jeanne d'Arc stellt hohe Standortansprüche: Sie verlangt warme, geschützte Lagen und gute Birnenböden, die weder zu nass noch zu kalt sein dürfen. Unter diesen Bedingungen kann sie bis in Höhenlagen von etwa 400 Metern angebaut werden. Für nasse, kalte oder raue Standorte ist sie nicht geeignet. Gegen Schorf ist sie mäßig anfällig. Der Ertrag setzt früh ein, bereits ab dem 4. Standjahr, und ist dann mittelhoch und regelmäßig. Die Früchte hängen windfest am Baum. Die Blüte ist mittelspät; die Sorte gilt als guter Pollenbildner. Für den Erwerbsanbau ist sie nicht empfohlen.

Das Fruchtfleisch ist sehr saftig, vollschmelzend, süß und mildsäuerlich mit edelaromatischem, sehr wohlschmeckendem Aroma. Jeanne d'Arc zählt zu den erstklassigen, sehr spät reifenden Tafelbirnen. Die Pflückreife erstreckt sich je nach Standort von Ende September bis Anfang November; geerntet werden sollte so spät wie möglich, jedoch noch vor den ersten Nachtfrösten. Die Genussreife liegt zwischen Ende November und Januar, bei guter Lagerung teils bis in den März. Reife Früchte sind besonders druckempfindlich.

Die Frucht ist groß bis sehr groß, beiderseits abgestumpft und nach dem Kelch hin deutlich eingeschnürt, stumpf-kreiselförmig bis glockenförmig. Die Schale ist trocken, durch Punkte und Berostung teils rau, trübgrün bis gelbgrün. Hergestellt wurde die Sorte von Arsenne Sannier in Rouen (Frankreich) aus einer Kreuzung von Diels Butterbirne mit Vereins-Dechantsbirne und ist seit Ende des 19. Jahrhunderts im Handel. Sie wird auch „Johanna von Arc" oder „Jungfrau von Orléans" genannt.

Nach: Pomologen-Verein (Obstsortendatenbank), Bergischer Streuobstwiesenverein, ProSpecieRara.

Quellen: Jeanne d'Arc – Obstsortendatenbank (PDF) · Jeanne d'Arc – ProSpecieRara · Sortenschilder 2025: Birnen – LWG Bayern

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Hausgarten, warme Lagen. Wüchsigkeit mittel bis stark.

In der Literatur

Die Birne Jeanne d’Arc gehört zur Familie der Butterbirnen. Sie wurde von Arsenne Sannier im französischen Rouen per Hand gekreuzt. Ihre Eltern sind Diels Butterbirne, sowie die Birne Vereinsdechant. Von Sannier wurde sie als schmackhafte Winterbirne verbreitet und findet als solche noch heute Anklang. Die Birne Jeanne d'Arc ist ein guter Pollenbildner. Sie wird im Lager genussreif und kann von Dezember bis Januar, oft sogar bis März, verzehrt werden. Eine späte Ernte des Birnbaums ist zu empfehlen Eine hervorragende Tafelbirne. Sie kann sowohl frisch vom Baum, wie auch direkt aus der Speisekammer gegessen werden. Zum backen von Kuchen kann sie ebenso gut verwendet werden wie zum pressen von Saft. Ihr edles Aroma lässt sich gut mit Schokolade verbinden. Mittelstark wachsend baut der Birnbaum eine aufrechte, pyramidale Krone aus. Diese wird später hängend. Unter Schädlingen hat der Birnbaum wenig zu leiden. Die Birne Jeanne d'Arc verlangt gute Birnenböde. Diese sollten weder zu nass noch zu kalt sein. Der Nährstoffgehalt des Bodens sollte hoch sein. Warme und geschützte Lagen werden bevorzugt. (Biobaumversand)

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
478Streuobstplantage RommelshardJ062025