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Rekord aus Alfter

Pfirsich · Prunus persica

Rekord aus Alfter ist ein Pfirsich, der seit 1939 aus dem Bonner Vorgebirge bekannt ist. Die Sorte trägt große bis sehr große Früchte mit abziehbarer Haut und gelblich-weißem, saftigem Fleisch; die Färbung wird als schön ausgeprägt und gelb-rot beschrieben. Der Baum wächst stark und gilt als anspruchslos. Geerntet wird von Mitte August bis Anfang September, genussreif sind die Früchte etwa Ende August bis Anfang September, so dass eine längere Lagerung nicht vorgesehen ist.

Herkunft
Alfter (Bonner Vorgebirge)
Seit
1939
Wüchsigkeit
stark
Ernte
Mitte August – Anfang September ('08C-09A')
Blüte
mittelfrüh
Genussreife
Ende August – Anfang September (08E-09A)
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Dörrobst

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum wächst stark und robust, gut verzweigt, und erreicht eine Höhe von etwa 3 bis 5 Metern bei 3 bis 4 Metern Breite. Er gilt als widerstandsfähig gegenüber der Kräuselkrankheit (Taphrina deformans) und wird von Hortipendium ausdrücklich als wenig anfällige, weißfleischige Sorte für den Naturgarten empfohlen. Die Sorte ist frosthart (bis etwa −28 °C), benötigt aber einen sonnigen bis halbschattigen, windgeschützten Standort mit nährstoffreichem, ausreichend feuchtem Boden. Der Ertrag setzt früh ein und ist hoch und regelmäßig; die Sorte ist selbstfruchtbar. Die dunkelrosa Blüten erscheinen im März und April und sind insektenfreundlich.

Die mittelgroßen, ovalen Früchte reifen früh – ab August bis Anfang September – und haben ein weißlich-gelbes bis cremeweißes, saftiges, etwas faseriges Fruchtfleisch mit süßem Geschmack und angenehmer, leicht säuerlicher Note; der Stein löst gut. Sie eignen sich zum Frischverzehr sowie zum Einkochen, für Marmelade und Gelee, zum Mosten und Dörren.

Die Schale ist grünlich-gelb und auf der Sonnenseite wenig verwaschen rot, stark behaart. Gezüchtet wurde die Sorte in den 1930er Jahren von einer Baumschule in Alfter (Bonner Vorgebirge); sie ist in historischen Sortenlisten seit 1939 nachweisbar. Nach Hortipendium, naturadb.de, ley-baumschule.de und gruener-garten-shop.de.

Quellen: Pfirsich Rekord aus Alfter – Grüner Garten Shop · Pfirsich Rekord aus Alfter – Obstarche Reddelich · Fey & May: Baumschulbuch Merzig (1941) · Obstmuttergarten Rheinland: Pfirsich – Obstreisergarten · LVR-Netzwerk Kulturlandschaft: Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland (2017)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Eigene Beobachtungen

Erne im August. sofort verzehrbar.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
347Streuobstplantage GartenfeldG162025