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Große Grüne Reneklode

Reneclaude · Prunus domestica

Seit
1490
Wüchsigkeit
mittel
Wuchsform
breitkugelig
Ernte
Mitte August – Mitte September (08C-09C)
Blüte
mittelspät, kurz
Wikidata
Q1548207
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte

Tafelobst Wirtschaftsobst Dörrobst Brennobst

Synonyme: Zuckerpflaume

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Die Große Grüne Reneklode wächst mittelstark und bildet eine breitkugelige Krone. Die Blütezeit ist mittelspät und kurz; die Sorte ist selbststeril, gilt aber als guter Pollenspender. Geeignete Befruchter sind unter anderem 'Oullins Reneklode', 'Mirabelle von Nancy' sowie verschiedene Zwetschgensorten. Der Ertrag setzt mittelspät ein, ist mittel bis hoch, jedoch nicht immer regelmäßig – der Wert der Sorte hängt stark von der verwendeten Herkunft (Unterlage, Standort) ab. Zur Ausbildung einer guten Fruchtqualität sind warme Lagen und ausreichende Feuchtigkeit notwendig. Die Sorte ist nicht scharkatolerant und wird vor allem für den Hausgarten und den Selbstversorgeranbau empfohlen.

Die Früchte sind sehr süß mit kräftiger Würze und feinem, edelaromatischem Aroma; sie gelten als eine der geschmacklich besten Renekloden überhaupt. Die Große Grüne Reneklode eignet sich als Tafelobst zum Frischverzehr, zum Einkochen und Konservieren, für Kompott und Marmelade, zum Dörren sowie zum Brennen (70–90° Oechsle). Die Genussreife liegt zwischen Mitte August und Anfang September, die Früchte reifen in einem kurzen Zeitraum.

Die Früchte sind klein bis mittelgroß, rundlich bis abgeflacht kugelig, teils mit einer ausgeprägten Mittelfurche. Die Schale ist gelblichgrün, sonnenseits gelegentlich schwach rötlich oder mit rotbraunen Flecken, und äußerlich wenig ansprechend. Das Fruchtfleisch ist gelblichgrün, mittelfest, sehr saftig und löst eher schlecht vom Stein. Die Große Grüne Reneklode ist eine sehr alte Sorte unbekannter Herkunft – Syrien oder Armenien werden als Ursprungsgebiet vermutet. Seit dem 15./16. Jahrhundert ist sie in Frankreich bekannt und von dort aus über ganz Europa verbreitet worden. Aus einem Sämling dieser Sorte entstand um 1850/1860 'Graf Althanns Reneklode'.

Nach Bundessortenamt (BSL Steinobst 1997), DLR Rheinland-Pfalz, Wikipedia sowie Kiefer Obstwelt.

Quellen: Große Grüne Reneklode – Wikipedia · Große Grüne Reneklode – DLR Rheinland-Pfalz Sortendatenbank · Beschreibende Sortenliste Steinobst 1997 – Bundessortenamt · Große Grüne Reneklode – Kiefer Obstwelt · Große Grüne Reneklode – Biobaumversand

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

In der Literatur

Altbekannte grüne Reneklode mit sehr gutem Geschmack, mittelstarker Wuchs, guter Pollenspender, aber selbststeril, scharkanfällig.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
039Streuobstplantage GartenfeldN162024

Weitere OSM-Bäume 1

OSM-KnotenCultivar-TagKoordinaten
9608376783Große Grüne Reneklode%!f(*float64=0x140002215d8), %!f(*float64=0x140002215e0)

Bilder aus Wikipedia

File:Reine Claude Verte.jpg
Hans B. at Dutch Wikipedia · CC BY-SA 3.0 · Commons
File:Große Grüne Reneklode.jpg
Bene16 · CC BY-SA 3.0 · Commons
File:Johann Wilhelm Preyer - Stillleben mit Früchten und einem Glas Wein auf einem Gesims.jpg
Johann Wilhelm Preyer · Public domain · Commons
File:Johann Wilhelm Preyer - Vier Reineclauden.jpg
Johann Wilhelm Preyer · Public domain · Commons
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File:Greengages.jpg
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File:Prunus domestica italica flowers.jpg
Mark Stimson · CC BY 2.0 · Commons

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