Apfel · Malus domestica
Synonyme: Pomme Superprecoce, Scarlet Pimpernell, Starks Allerfrühester
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'Starck Earliest' (in allen Quellen 'Stark Earliest' geschrieben) ist ein Sommerapfel von schwachem bis mittelstarkem Wuchs; die Wuchshöhe wird mit 2–4 m angegeben. Der Baum beginnt früh zu tragen und ist ein regelmäßiger Träger; die Ertragshöhe wird je nach Quelle als mittelhoch oder als reich beschrieben. Die Sorte ist diploid und gilt als guter Pollenspender, benötigt aber zur Befruchtung mindestens eine zweite Sorte; genannt werden Glockenapfel, Goldparmäne und Idared. Die Gesundheitsangaben gehen auseinander: Das Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt nennt den Baum unempfindlich gegen Schorf, der Bergische Streuobstwiesenverein hält ihn für nur gering schorfanfällig, während Natura DB eine mittelstarke Schorf- und Mehltauanfälligkeit angibt; nach dem Bergischen Verein ist er zudem etwas anfällig für Mehltau, und die Früchte gelten als anfällig für Fruchtmonilia, nach Natura DB ist die Feuerbrandanfälligkeit gering. Bevorzugt werden nährstoffreiche Böden in offenen, wärmeren Lagen bis in mittlere Höhen. Wegen des schwachen Wuchses eignet die Sorte sich für Streuobstwiesen nur für gute Böden; im Kleingarten genügt nach dem Erhalternetzwerk in der Regel ein mit ihr veredelter Gerüstast.
Die Pflückreife beginnt in der zweiten Julihälfte, geerntet wird Ende Juli bis Anfang August, etwa mit und kurz nach dem Klarapfel. Die Sorte reift folgend, sodass mehrfach durchgepflückt wird und ein Erntefenster von zwei bis drei Wochen entsteht. Das weiße Fleisch ist mittelfest und saftig, der Geschmack angenehm säuerlich und frisch, ausgeglichen und manchmal leicht aromatisch; der Bergische Streuobstwiesenverein stuft ihn mit 2–3 ein ('geschmacklich nicht besser als Klarapfel'), das Arche-Noah-Sortenblatt fällt mit 'wenig Säure' und bald trocken werdendem, überreifem Fleisch kritischer aus. Die Früchte sind kaum lagerfähig – einzelne Früchte zwei bis drei Tage, insgesamt ein bis zwei Wochen – und am besten direkt vom Baum zu genießen; regelmäßige Kontrollen auf die Reife sind nötig, da sie am Baum mehlig werden können. Verwendung: Tafelapfel für den Frischverzehr, daneben mäßig zum Backen geeignet sowie für Apfelmus.
Die Frucht ist klein (nach dem Arche-Noah-Sortenblatt 40–55 mm hoch und 55–67 mm breit, stark behangabhängig), breitkegel- bis kegelförmig und im Querschnitt sehr regelmäßig. Die glatte, glänzende Schale ist entweder komplett leuchtend rot überzogen oder teilweise rot und streifig, auffällig ist die helle Umhöhung der Lentizellen; der dünne, holzige Stiel steht vor, seine Grube ist strahlig berostet, der Kelch ist geschlossen. Verwechslungsgefahr besteht mit 'Schöner aus Bath', der einen fleischigen Stiel und typischen Netzrost auf der Schale zeigt. Die Sorte wurde 1938 von D. Bonner in Orofino im US-Bundesstaat Idaho gefunden und ab 1944 von der Baumschule Stark Bros. in Louisiana (Missouri) verbreitet – das Arche-Noah-Sortenblatt nennt als Entstehungszeit stattdessen 'um 1950' in den USA. Versuche im Erwerbsobstbau gab es ab Ende der 1950er Jahre, 1964 führte Loewel die Sorte für das Alte Land an; inwieweit sie stärker verbreitet war, lässt sich nach dem Erhalternetzwerk schlecht sagen. Altbäume finden sich vor allem in Westmecklenburg, der Gefährdungsgrad wird als 'gefährdet' angegeben. Die Beschreibung beruht auf dem Porträt des Erhalternetzwerks Obstsortenvielfalt sowie den Angaben des Bergischen Streuobstwiesenvereins, des Arche-Noah-Sortenblatts und von Natura DB.
Quellen: STARK EARLIEST – Sommerapfel (Sortenblatt PDF)
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.