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  "name": "Alexander Lucas",
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  "fruchtart": "Birne",
  "species": "Pyrus communis",
  "seit_jahr": 1874,
  "herkunft": "Blois an der Loire, Frankreich",
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    "text": "Anfang Oktober – Anfang Dezember",
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  "bluete": "mittelfrüh",
  "wuechsigkeit": "mittel bis stark",
  "wuchsform": "hochpyramidal, später überhängend",
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      "wikidata": "Q130752177"
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      "name": "Wirtschaftsobst"
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  "tags": [
    "nicht-mehr-pflanzen",
    "triploid"
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  "notiz": "[Alexander Lucas auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/d979f1na4r/)\n\nWinterbirne. Starker Schleuderwuchs.\n\n#triploid\n\nIst heute sehr schorfanfällig. #nicht-mehr-pflanzen sagt Jan Bade.",
  "literatur": "\u003e Sie ist sehr robust, leidet kaum an Krankheiten, und findet daher in Gärten große Verbreitung, zumal sie eine schmelzende Frucht mit einem guten Aroma vereinigt.",
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    "beschreibung": "Der Baum von 'Alexander Lucas' wird in den Quellen unterschiedlich, aber im\nKern ähnlich beschrieben: Der Wuchs ist mittelstark bis anfangs stark und\nlässt später deutlich nach; jung strebt der Baum mit dominantem Mitteltrieb\nund hochpyramidaler Krone auf, die Verzweigungen sind lang und dünn, und in\nder Ertragsphase hängt das Holz über (Erhalternetzwerk\nObstsortenvielfalt/Jens Meyer; BOGL Baden-Württemberg).  Die niederländische\nPomologie der Fruitteelt-Sammlung nennt den Wuchs mäßig mit schlaff\nhängendem Holz und weist darauf hin, dass der Baum sich schwer formen lässt\nund auf Quitte nur mäßig wächst, während er auf Sämling gut geht; der\nBergische Streuobstwiesenverein (Sortenporträt von Jan Bade) gibt\n„mittelstarker Wuchs“ und Eignung für Garten und Streuobstwiese an.  Wegen\ndes später stark nachlassenden Wuchses gilt die Sorte im Erhalternetzwerk\nnur als bedingt streuobsttauglich; das BOGL hält sie für alle Baumformen\ngeeignet, Hochstamm ebenso wie Spindel auf Quittenunterlage.  Zentraler\nPunkt der Baumgesundheit ist der Schorf: Die Sorte ist sehr stark\nschorfanfällig (auch Triebschorf) und daher nur für windoffene Standorte\nbzw.  mit Pflanzenschutz zu empfehlen — das Erhalternetzwerk zählt sie heute\nzu den „Schorfmeistern“ und verweist darauf, dass Petzold sie 1982 unter dem\nkontinental geprägten Klima von Wurzen (Sachsen) noch als widerstandsfähig\nund schorfarm beschrieb; die Wikipedia-Angabe „sehr robust, leidet kaum an\nKrankheiten“ steht dazu im Widerspruch und dürfte diese älteren\nEinschätzungen wiedergeben.  Ansonsten wird die Krankheitsanfälligkeit als\ngering angegeben; auf kalkhaltigen Böden tritt Chlorose auf.  Besondere\nWärmeansprüche bestehen nicht, der Anbau ist bis in windgeschützte\nMittelgebirgslagen (etwa 350 m) möglich.  Bei den Bodenansprüchen\nwidersprechen sich die Quellen: keine besonderen Ansprüche (BSOWV),\ndurchlässiger Boden nötig, auch für raue Standorte noch geeignet (BOGL),\ndagegen guter, nährstoffreicher Boden und nicht für leichte Böden\n(niederländische Quelle).  Der Ertrag setzt früh ein und ist regelmäßig und\nhoch; da die Früchte früh zum Fruchtfall neigen, empfiehlt sich die Ernte\nkurz vor der eigentlichen Pflückreife.  Die Blüte ist mittelfrüh (nach LWG\nBayern etwas früher als bei den meisten anderen Sorten), pro Blütenstand\n8–10 Einzelblüten.  Die Sorte ist triploid und deshalb als Pollenspender für\nandere Birnen unbrauchbar; sie nimmt selbst Pollen fast aller Pyrus-Formen\nan, und gelegentlich bilden sich parthenokarpe Früchte, sodass auch nach\nBlütenfrost Ertrag möglich ist.  Angaben zur Lebensdauer oder zur Eignung\nals Straßenbaum fanden sich nicht.\n\nGeschmacklich ist 'Alexander Lucas' eine saftige, halbschmelzende bis\nschmelzende, mild- bis vorwiegend süße Birne mit nur schwacher Säure und\nschwachem Aroma; das Fleisch wird als „häufig etwas flach“, aber sehr saftig\nbeschrieben, die Schale als derb und beim Essen störend.  Die\nniederländische Beschreibung stuft die Fruchtqualität als mäßig ein und\nbegründet die frühere Bedeutung im Erwerbsanbau mit dem ansehnlichen Äußeren\nund der günstigen Verwertungszeit.  Genutzt wird sie vor allem als\nTafelbirne, nach BOGL auch als Wirtschaftsbirne.  Die Pflückreife liegt Ende\nSeptember bis Anfang Oktober, die Genussreife von Oktober bis Anfang\nDezember (Erhalternetzwerk: Ende Oktober bis Anfang Dezember;\nniederländische Quelle: Gebrauchszeit Dezember); im Naturlager hält sie sich\nrund zwei Monate, nach BOGL bis Weihnachten.  Angaben zu Most, Brand oder\nDörren liegen nicht vor.\n\nDie Frucht ist groß (etwa 150–250 g), kreisel- bis kurz kegelförmig oder\nstumpfkegelig, gleichmäßig gebaut, oft leicht schief; die Grundfarbe ist\ngrün und hellt zu schmutzig- bis hellgelb auf, eine Deckfarbe fehlt meist\noder erscheint als schwach gehauchtes Orangerot, dazu viele feine\nLentizellen und meist eine kleine Rostkappe am Stiel, öfter auch ein\nnetzartiger Rostklecks in der Kelchgrube.  Der kurze, 10–20 mm lange Stiel\nist keulig verdickt und sitzt in einer typisch tiefen, etwas beuligen\nStielgrube; der Kelch ist geschlossen mit übereinandergeschlagenen Blättern\nin weiter, faltiger Kelchgrube; das Kernhaus ist klein, die Kerne sind meist\nschlecht ausgebildet.  Als Verwechsler gelten 'Minister Dr.  Lucius' (Reife\nim September, säuerliches Fleisch) und 'Doppelte Philippsbirne' (reift\nbereits im September).  Die Sorte wurde um 1870 von einem Herrn Alexandre\nLucas in einem Wald bei Blois an der Loire (Frankreich) gefunden und 1874/75\nvon der Baumschule der Gebrüder Transon bei Orléans in den Handel gebracht;\nder ursprüngliche französische Name ist 'Beurré Alexandre Lucas', weitere\nSchreibvarianten sind 'Alexander Lukas' und 'Alexander Lukas Butterbirne'. \nErstbeschreibungen erschienen 1875 in der Revue Horticole, 1886 in den\nbelgischen Bulletins d'Arboriculture und in den Pomologischen Monatsheften. \nIn Deutschland nahm der Anbau ab etwa 1910 zu, ab 1950 gehörte die Sorte zum\nStandardsortiment und ist bis heute häufig in Gärten, Streuobst, teils\nErwerbsanlagen und im Handel; im französischsprachigen Raum hat sie sich\ndagegen kaum durchgesetzt.  Weitere Literatur: Deutschlands Obstsorten\n(Lieferung 13, Nr.  151), Petzold, Birnensorten (1982),\nSilbereisen/Götz/Hartmann, Obstsortenatlas (1996).  Die Beschreibung beruht\nvor allem auf dem Sortenporträt von Jens Meyer (obstsortenerhalt.de), dem\nPorträt von Jan Bade (Bergischer Streuobstwiesenverein), dem BOGL\nBaden-Württemberg und der niederländischen Pomologie in der WUR-Sammlung.\n\n",
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  "herotext": "Die 1874 in Blois an der Loire bekannt gewordene Birne trägt ungewöhnlich große Früchte von etwa 150 bis 250 Gramm, die schmelzendes Fleisch mit einem guten Aroma verbinden. Geerntet wird von Ende September bis Anfang Oktober, die Genussreife reicht nach der Lagerung von Anfang Oktober bis Anfang Dezember. Alexander Lucas ist triploid, entsprechend starkwüchsig und großfrüchtig, als Befruchter jedoch unbrauchbar. Der Ertrag setzt spät ein, und die Sorte ist heute sehr schorfanfällig; sie sollte künftig nicht mehr gepflanzt werden.",
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