Birne · Pyrus communis
Die Herbstforelle ist eine alte Birnensorte aus dem nördlichen Sachsen, die seit 1670 bekannt ist. Geerntet wird sie von Anfang bis Mitte Oktober, genussreif ist die Frucht nach einer Lagerung von Anfang November bis Ende Januar. Sie dient als Tafel- und Dessertbirne und wird auch wegen ihres dekorativen Aussehens geschätzt; die Früchte hängen bis zur Baumreife windfest am Baum. Der Ertrag setzt erst im siebten bis achten Standjahr ein, bleibt dann aber hoch und regelmäßig. Hohe Schorfempfindlichkeit von Blättern und Früchten sowie ein anspruchsvolles Verhalten gegenüber dem Standort erschweren den Anbau: Optimale Fruchtqualität wird nur auf fruchtbaren, warmen Standorten erzielt.
Tafelobst Wirtschaftsobst
Synonyme: Beckenbirne, Forelle, Herbstforellenbirne
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Die Forellenbirne (Synonym: Herbstforelle, Beckenbirne) wächst mittelstark bis stark. Die Äste steigen schräg an und bilden eine schlanke Krone; der Baum verzweigt sich gut und setzt reichlich Fruchtholz an. Die Blüte erscheint mittelfrüh. Problematisch ist die hohe Anfälligkeit für Schorf an Blättern und Früchten; in jüngerer Zeit tritt zudem verstärkt Weißfleckenkrankheit mit vorzeitigem Blattfall schon im August auf. Eine optimale Fruchtqualität wird nur auf fruchtbaren, warmen Standorten erzielt; um die Schorfanfälligkeit nicht zu erhöhen, sollten windoffene, freie Lagen bevorzugt werden. Vom Wuchs her ist die Sorte für Streuobstwiese und Hausgarten geeignet, wegen der hohen Krankheitsanfälligkeit ohne intensiven Pflanzenschutz aber nur bedingt anbauwürdig.
Das Fruchtfleisch ist cremefarben bis weiß, saftig und feinkörnig, von süßaromatischem, feinsäuerlichem Geschmack – bei warmem Standort angenehm aromatisch. Es handelt sich um eine Tafelbirne, die auch für die Wirtschaft und den Markt brauchbar ist. Die Pflückreife liegt Anfang bis Mitte Oktober, die Genussreife von Ende Oktober bis Ende November; nach älteren Angaben hält sie sich auch bis Dezember oder Januar.
Die Frucht ist klein bis mittelgroß und in der Form sehr veränderlich: Die meisten Früchte sind kreiselförmig und regelmäßig verjüngt, es treten aber auch birnenförmige Früchte mit typischer Einschnürung am selben Baum auf. Die Grundfarbe ist hellgrün und geht ins Gelbliche über; charakteristisch sind die namensgebenden, rot umhöften Lentizellen – die „Forellenpunkte" –, die auch bei stärkerer Deckfarbe sichtbar bleiben. Johann Ludwig Christ beschrieb die Sorte 1797 als „deutsche Nationalfrucht"; Diel (1806) vermutete die Entstehung im nördlichen Sachsen und stufte sie als Birne „vom allerersten Rang" ein. In Frankreich soll bereits 1670 eine Forellenbirne erwähnt worden sein. – Nach Jan Bade (obstsortenerhalt.de), Wikipedia sowie historischen Beschreibungen der WUR-Bibliothek.
Quellen: Forellenbirne · Forellenbirne – Deutsche Genbank Obst · Forellenbirne – Wikipedia
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Forellenbirne (häufig nur Forelle, sonst auch Herbstforellenbirne oder Beckenbirnegenannt)
Eine optimale Fruchtqualität wird nur auf fruchtbaren, warmen Standorten erzielt. Um die sortenbedingt hohe Anfälligkeit für Schorf nicht zu erhöhen, sollten windoffene, freie Lagen bevorzugt werden. Die Notwendigkeit warmer Standorte und die Schorfanfälligkeit haben diese früher weit verbreitete Birnensorte selten werden lassen, obwohl Aussehen und Geschmack auch heutigen Ansprüchen voll genügen.
| Baum | Bongert | Position | Pflanzjahr |
|---|---|---|---|
| 139 | Streuobstplantage Spechtsberg | K06 | 2025 |
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