{
  "id": "bth6j4g8fw",
  "name": "Berner Rosenapfel",
  "slug": "berner-rosenapfel",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/bth6j4g8fw/",
  "fruchtart": "Apfel",
  "species": "Malus domestica",
  "seit_jahr": 1870,
  "herkunft": "Oppligen, Kanton Bern (Schweiz)",
  "wikidata": "Q689898",
  "ernte": {
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    "text": "Ende September – Anfang Oktober",
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    "bis": 27
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  "genussreife": {
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    "text": "Mitte September – Ende Dezember",
    "code": "09C-12E",
    "von": 25,
    "bis": 35
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  "bluete": "mittelfrüh bis mittelspät",
  "wuechsigkeit": "mittel",
  "wuchsform": "aufstrebend hochkugelig",
  "verwendung": [
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      "name": "Tafelobst",
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    {
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      "name": "Mostobst",
      "wikidata": "Q2013122"
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  "tags": [
    "höhenlagen"
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  "synonyme": [
    "Neuer Berner Rosenapfel",
    "Pomme Rose de Berne"
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  "links": [
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  "notiz": "[Berner Rosenapfel auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/bth6j4g8fw/)\n\nScheint gut geeignet für #höhenlagen",
  "literatur": "\u003e In der Jugend wächst der Baum kräftig. Das Wachstum wird aber langsamer, wenn der Baum die Ertragsphase erreicht. Die Krone ist aufrecht und hochgewölbt. Die [Verzweigung](https://de.wikipedia.org/wiki/Sprossachse#Verzweigungen \"Sprossachse\") ist sparrig, ohne [Schnitt](https://de.wikipedia.org/wiki/Schnitt_\\(Gartenbau\\) \"Schnitt (Gartenbau)\") setzt recht bald Vergreisung ein. Die Holztriebe sind sonnenseitig dunkelbraun-rot, schattenseitig grünlich, wenig punktiert und schwach beflaumt. Die [Blattknospen](https://de.wikipedia.org/wiki/Knospe \"Knospe\") sind klein, dreieckig, weiß beflaumt. Die Fruchtknospen sind groß, gestreckt-eiförmig, rot beschuppt und die Spitze ist weiß beflaumt. Die [Blätter](https://de.wikipedia.org/wiki/Blatt_\\(Pflanze\\) \"Blatt (Pflanze)\") sind verhältnismäßig klein, schmal-oval, kurz gespitzt, mit doppelt gesägtem Rand. Der [Blattstiel](https://de.wikipedia.org/wiki/Blattstiel \"Blattstiel\") ist kurz, kaum so lang als das Blatt breit, rötlich angelaufen. Das dunkelgrüne, schwach glänzende Blatt ist aufgerichtet. Die Blütezeit ist mittelfrüh und hält über einen längeren Zeitraum an. Die [Blüte](https://de.wikipedia.org/wiki/Bl%C3%BCte \"Blüte\"), die Anfang Mai erscheint ist mittelgroß und rosafarbig. Der Ertrag setzt bei dieser Sorte früh ein, er ist dann regelmäßig hoch. Der _Berner Rosenapfel_ ist anfällig für [Apfelschorf](https://de.wikipedia.org/wiki/Apfelschorf \"Apfelschorf\"), für [Mehltau](https://de.wikipedia.org/wiki/Apfelmehltau \"Apfelmehltau\") vor allem in tieferen Lagen. Gute Erfolge werden auf feuchten, nährstoffreichen Böden in etwas höheren Lagen erzielt. (Wikipedia)",
  "generated": {
    "beschreibung": "Der Berner Rosenapfel wächst in der Jugend mittelstark bis stark, später\nschwach.  Er bildet eine aufstrebend hochkugelige, mittelgroße Krone mit\nschräg aufrechten, später häufig überhängenden Leitästen.  Der Baum neigt\nbei hohen Erträgen zur frühzeitigen Vergreisung; regelmäßige\nSchnittintervalle – Leitäste mittellang, Fruchtholz kurz – erhalten die\nVitalität.  Die Sorte ist deutlich schorfanfällig und daher nur für gut\ndurchlüftete, offene Lagen geeignet; in feuchten und dichten Böden neigt sie\nzudem zu Obstbaumkrebs.  Mehltau kann ebenfalls auftreten.  Das Holz gilt\nals frosthart, die Blüte ist wenig witterungsempfindlich und besitzt eine\ngute Blütenfrosthärte, weshalb sich die Sorte auch für mittlere und höhere\nLagen eignet.  Sie verlangt einen guten, feuchten Apfelboden; auf trockenen,\nnährstoffarmen Standorten bringt sie viele kleine Früchte.  Der Ertrag setzt\nfrüh ein, gilt nach manchen Quellen als reichlich, nach anderen nur als\nmäßig fruchtbar, und zeigt deutliche Tendenz zur Alternanz.  Die Blüte ist\nmittelfrüh bis mittelspät, langanhaltend und diploid; der Berner Rosenapfel\ngilt als guter Pollenspender.  Er eignet sich für Hoch- und Halbstamm,\nkleinkronige Formen im Hausgarten und die Streuobstwiese.\n\nDie Frucht ist ein angenehm süßsäuerlicher Tafel- und Wirtschaftsapfel,\nschwach aromatisch bis würzig, teils mit einem himbeerartigen Gewürz und\netwas parfümiertem Anklang.  Das Fleisch ist sehr saftig.  Die Pflückreife\nliegt zwischen Mitte September und Anfang Oktober; die Genussreife reicht\nbis Dezember oder Januar, bei Herkünften aus höheren Lagen auch länger.  Der\nBerner Rosenapfel eignet sich zum Frischverzehr und ergibt einen sehr guten\nSaft.\n\nDie Frucht ist mittelgroß, walzenförmig bis abgestumpft eiförmig, im\nQuerschnitt fünfkantig.  Die Grundfarbe hellt von Grün nach weißlichgelb\nauf, ist aber meist von einer flächig karmin- bis dunkelroten Deckfarbe\nüberzogen, die durch die starke Bereifung bläulich wirkt.  Auffällig sind\ndie in die Schale eingesenkten Lentizellen, auf denen die Bereifung als\ngrauweiße Punkte sichtbar bleibt.  Die Stielgrube ist mitteltief, oft mit\neinem Fleischwulst und hellgelbbraunem Rostklecks; die Kelchgrube mitteltief\nund mittelweit, ohne Berostung, der Kelch geschlossen und braunwollig.  Das\nFruchtfleisch ist gelblich- bis weißlich, unter der Haut oft rötlich\nangelaufen, mürbe und saftig; die das Kernhaus umgrenzenden Gefäßstränge\nsind rötlich.  Die Sorte wurde um 1870 als Zufallssämling von Fritz Baumann\nauf einem Grundstück in Oppligen im Kanton Bern gefunden und von der\nBaumschule Adolf Daepp veredelt und verbreitet.  Der erste Mutterbaum trug\n1888.  In Deutschland sorgte das Pomologische Institut Reutlingen für die\nVerbreitung.\n\nNach H.-J. Bannier, Rolf Meyer, Jan Bade und historischen Quellen.",
    "modell": "anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5",
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        "title": "Berner Rosenapfel – Bergischer Streuobstwiesenverein",
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        "title": "Berner Rosenapfel – Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt",
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        "title": "Berner Rosenapfel – Wikipedia",
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        "title": "Berner Rosenapfel – BOGL",
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        "title": "Berner Rosenapfel – 1000 Obstbäume für die Frankenalb",
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      {
        "url": "http://www.obstsortendatenbank.de/osdb/nda/neuer_berner_rosenapfel_nda.pdf",
        "title": "Neuer Berner Rosenapfel – Nach der Arbeit, Obsttafel Nr. 031",
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      {
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        "title": "Berner Rosenapfel – Sortenliste Bitz Streuobst",
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    ]
  },
  "herotext": "Der Berner Rosenapfel stammt aus Oppligen im Kanton Bern und ist seit etwa 1870 bekannt. Er gedeiht auf feuchten, nährstoffreichen Böden vor allem in etwas höheren Lagen, während er in tieferen Lagen zu Mehltau neigt; zudem ist er anfällig für Apfelschorf. Geerntet wird von Ende September bis Anfang Oktober, genussreif ist die Frucht nach der Lagerung ab Mitte September bis Ende Dezember. Die rosafarbene, mittelgroße Blüte ist ein hervorstechendes Merkmal. Dem stehen ein sparriger, schwer zu erziehender Wuchs gegenüber sowie eine gewisse Kurzlebigkeit: Ohne Schnitt setzt recht bald Vergreisung ein.",
  "merkmale": [
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      "schluessel": "hoehenlagen",
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      "titel": "Für Höhenlagen · belegt mit: „Gute Erfolge werden auf feuchten, nährstoffreichen Böden in etwas höheren Lagen erzielt“",
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      "beleg": "Gute Erfolge werden auf feuchten, nährstoffreichen Böden in etwas höheren Lagen erzielt",
      "beleg_url": "[1] Wikipedia"
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      "label": "Kurzlebig",
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      "kurz": "sperrig",
      "titel": "Sperriger, schwer zu erziehender Wuchs · belegt mit: „Die Verzweigung ist sparrig“",
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  "baeume": {
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        "cultivar": "Berner Rosenapfel",
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  "stand": "2026-08-24T09:59:59Z"
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