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  "name": "Großer Katzenkopf",
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    "text": "Anfang Januar – Ende Mai",
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  "bluete": "mittelspät",
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    "starkwüchsig"
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  "synonyme": [
    "Beurré Catillac",
    "Catillac",
    "Cattilac",
    "Gilogile",
    "Grand Monarch",
    "Grande Rommelter",
    "Gros Thomas",
    "Große Mogul",
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  "notiz": "[Großer Katzenkopf auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/b6431b9ntg/)\n\n#gesund #starkwüchsig #Suchliste",
  "literatur": "\u003e Baum starkwüchsig, robust und anspruchslos, großfrüchtig, früher beliebte Koch- und Dörrbirne, auch gute Mostbirne, lange lagerfähig.\n\n\u003e Großer französischer Katzenkopf. Starkwachsende, gesunde Bäume, die deutlich in die Breite gehen und sich gut verzweigen. Cattilac dürfte der erste Name gewesen sein. Pfundbirne, Grand Monarch, Gosse Mogul, Gilles o Gilles und sehr viele weitere Synonyme folgten dann, die leider auch für andere großfruchtige Sorten Verwendung finden, was historisch, aber auch heute noch, für Verwirrungen sorgt. (Jan Bade)",
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    "beschreibung": "Der Baum wächst nach den vorliegenden Beschreibungen in der Jugend stark und lässt später nach; das Illustrirte Handbuch der Obstkunde (Nr. 251, nach Diel) hält fest, dass er nur mittelgroß bleibt, die Äste breit abstehend trägt und eine breit gewölbte Krone mit unregelmäßigen, sich oft kreuzenden Ästen bildet, dabei aber „ungemein fruchtbar“ sei; das Sortenporträt von Jan Bade (Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt, dort unter „Großer Französischer Katzenkopf“) beschreibt ebenfalls starkwachsende, gesunde, gut verzweigte und deutlich in die Breite gehende Bäume mit rundlichem, dunkelgrünem, etwas bewolltem Laub. Die von der Obstarche Reddelich wiedergegebene Beschreibung der Arche Noah spricht demgegenüber von schlanken, mittelgroßen Kronen – in der Kronenform weichen die Quellen also voneinander ab. Übereinstimmend gilt die Sorte als weitgehend gesund bzw. frei von Krankheiten; konkrete Angaben zu Schorf, Feuerbrand oder Krebs fehlen in allen ausgewerteten Quellen. Die Ansprüche sind gering: nach Arche Noah sehr geringe Wärmeansprüche, Gedeihen noch in Höhenlagen bis etwa 800 m und auch hinsichtlich des Bodens anspruchslos. Der Ertrag setzt hoch, aber alternierend ein – „alle zwei Jahre sehr hohe Ernten bei enormer Fruchtgröße“ (Arche Noah). Die Blüte wird als spät (Arche Noah) bzw. mittelspät (Bade) angegeben; der Pollen ist schlecht, die Sorte taugt also kaum als Befruchter, als Befruchtungspartner werden Clapps Liebling, Bosc's Flaschenbirne und Prinzessin Marianne genannt. Für den Streuobstbau wird sie als lagerfähige Wirtschaftsbirne empfohlen; belastbare Angaben zur Lebensdauer oder zur Eignung als Straßenbaum liegen in den geprüften Quellen nicht vor.\n\nIn Geschmack und Verwendung ist es eine ausgesprochene Wirtschafts- und Kochbirne. Im harten Zustand ist das Fleisch rübenartig hart, grobzellig, saftig, ohne Süße, mittelstark adstringierend und damit roh ungenießbar; erst weich geworden wird die Frucht trotz bräunlichen Aussehens süß, etwas säuerlich und dezent muskatartig gewürzt, an eine Mispel erinnernd, wobei die dicke Schale beim Rohgenuss stört (Arche Noah). Als Kochbirne bleibt sie fest und färbt sich beim Kochen lachs- bis rötlich (Arche Noah; Landkreis Donau-Ries); das Illustrirte Handbuch nennt sie „für die Küche eine der besten“. Jan Bade urteilt zurückhaltender: für eine wirklich gute Kochbirne habe sie zu wenig Säure, für den Rohgenuss aber zu viel, und sieht sie – wegen Druckfestigkeit und Fruchtgröße – eher in Mischung mit säuerlicheren Sorten für die Saftbereitung. Die Oberlausitz-Stiftung führt sie in ihren Listen zugleich als Koch-, Dörr- und Einmachbirne. Pflückreif ist sie Mitte bis Ende Oktober, genussreif ab November (Arche Noah) bzw. – nach Bade – erst ab Januar, wenn ein Teil der Säure abgebaut ist; die Haltbarkeit reicht bei kühler Lagerung bis ins Frühjahr, nach Bade bis Mai, nach dem Illustrirten Handbuch sogar „bis in den Sommer“.\n\nDie Frucht ist groß bis sehr groß, kreiselförmig-dickbauchig, stielwärts erst spät eingezogen, um den Kelch rippig und meist regelmäßig gebaut; die Schale ist dick, rau bis feinnarbig, grundfarbig grün und nach gelb aufhellend, mit höchstens etwa einem Fünftel trüb braunroter Deckfarbe, kleinen braunen Lentizellen und stets etwas Berostung, oft mit hellbrauner Rostkappe am Stiel und Berostung in der mitteltiefen, restrippigen Kelchgrube; der Kelch ist offen und verkümmert, der Stiel bis 4 cm lang, meist geschwungen und häufig von einem Fleischhöcker verdrückt; das Fleisch ist gelblich, grobzellig, saftig, süß mit deutlich herber Note (Bade; Arche Noah; Illustrirtes Handbuch). Die Herkunft ist ungeklärt: Merlet beschrieb die Frucht 1675, Knoop 1760, die erste ausführliche deutschsprachige Beschreibung stammt von Duhamel du Monceau (1783), bei Diel (1804) ist erstmals der Name „Großer Französischer Katzenkopf“ belegt; ob „Catillac“ auf einen französischen Ort oder auf frz. „chat“ zurückgeht, ist offen. Die in obstdoc geführte Angabe „Franken (Bamberg), 1590“ stützt sich, soweit erkennbar, allein auf die Sortenseite des Landkreises Donau-Ries, die vorsichtig formuliert, die Sorte solle bereits um 1590 in Bamberger Baumschulen erhältlich gewesen und später in Frankreich als 'Catillac' verbreitet worden sein; 1853 wurde sie vom Deutschen Pomologenverein zum Anbau empfohlen. Die vielen Synonyme (Pfundbirne, Schlegelbirne, Grand Monarque, Grote Mogul u. a.) werden teils auch für andere großfrüchtige Sorten verwendet, was seit jeher Verwechslungen begünstigt; abzugrenzen ist insbesondere der historische „Kleine (deutsche) Katzenkopf“ sowie Große Rommelter und Saint Remy. Heute kommt die Sorte nur noch vereinzelt in Altbeständen, eher im südlicheren Deutschland, vor und gilt im Erhalternetzwerk als vom Aussterben bedroht. Literatur: Duhamel du Monceau 1783; Diel 1804 (Heft 7, S. 237); Jahn/Lucas/Oberdieck, Illustrirtes Handbuch der Obstkunde Bd. 2, Nr. 251; Metzger 1847; Deutschlands Obstsorten Nr. 108; Hartmann, Farbatlas Alte Obstsorten, S. 261. Die Beschreibung folgt vor allem Jan Bade (obstsortenerhalt.de), der Arche-Noah-Beschreibung (wiedergegeben bei der Obstarche Reddelich) und dem Illustrirten Handbuch der Obstkunde.",
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  "herotext": "Der Große Katzenkopf ist eine alte Birnensorte aus dem Raum Bamberg, die seit 1675 bekannt ist und durch ungewöhnlich große Früchte auffällt. Der stark wüchsige, gesunde Baum trägt alle zwei Jahre sehr hohe Ernten und neigt damit zu starker Alternanz. Geerntet wird Mitte bis Ende Oktober; nach der Lagerung hält sich die Frucht von Anfang Januar bis Ende Mai und eignete sich früher als beliebte Koch- und Dörrbirne insbesondere für Mus und Kompott.",
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