Apfel · Malus domestica
Tafelobst Wirtschaftsobst Mostobst
Synonyme: Banane d'Hiver, Flory, Flory of Winter Banana, Winter Banana
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Der Winterbananenapfel wächst stark und bildet eine breitpyramidale Krone mit ausreichend Fruchtholz; nach Angaben des Kompetenzzentrums Obstbau-Bodensee fruchtet er gut auf schwachen Unterlagen und braucht nur mäßigen Schnittaufwand, was für eine Verwendung im Kleingarten spricht. Der Ertrag setzt mittelspät ein, ist hoch und nach der Deutschen Genbank Obst regelmäßig, da die Sorte nicht zur Alternanz neigt; zu beachten ist Vorerntefruchtfall. Die Blüte ist spät und gering frostempfindlich, die Sorte gilt als guter Pollenspender und ist diploid. Die Ansprüche an Boden und Klima sind mittel; für die Aromabildung werden warme Lagen benötigt, und ausgeprägte Frostlagen sowie exponierte Standorte sollten wegen einer gewissen Empfindlichkeit gegen Holzfrost gemieden werden. Die Deutsche Genbank Obst stuft den Blattschorfbefall als stark und den Mehltau als mittel ein, während das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee und die Wikipedia nur geringe Anfälligkeit für Schorf und Stippe vermerken — hier widersprechen sich die Quellen. Die Sorte eignet sich für Streuobstwiesen und Hausgärten; in Deutschland ist sie auf Streuobstwiesen eher selten.
Die Früchte sind mittelgroß bis groß mit mild süß-säuerlichem, nur schwach aromatischem Geschmack; in wärmeren Lagen erreichen sie Tafelobstqualität, sonst werden sie als Wirtschaftsobst meist zum Mosten und Entsaften genutzt, teils auch zum Backen. Pflückreife ist Mitte bis Ende Oktober (früher Oktober nach NFC), Genussreife ab Dezember/Januar, bei guten Lagerbedingungen haltbar bis April, teils bis März; bei zu langer Lagerung wird das Fleisch mürbe bis mehlig. Die Früchte sind mäßig anfällig für Stippe und Druckstellen und empfindlich gegen Stoßbeanspruchung.
Pomologisch ist die Fracht unregelmäßig geformt, teils kugelförmig abgeflacht, teils kegelförmig, stielbauchig, oft mit einer typischen Naht, die das Frucht von oben nach unten durchzieht. Grundfarbe weißgrün bis gelbgrün, Deckfarbe hell- bis trüborange verwaschen beziehungsweise rosafarbener bis rötlicher Hauch auf der Sonnenseite, teils mit netzartigen Rostfiguren und auffälligen bräunlichen Lentizellen; die Schale ist glatt und wachsig glänzend. Kelch groß, meist ganz geöffnet; Kernhaus groß, mit schmalen, teils rissigen Wänden. Fleisch gelblichweiß bis cremegelb, fest bis mürbe, wenig saftig. Die Sorte entstand um 1876 als Zufallssämling auf der Farm von David Flory bei Adamsboro, Cross County, Indiana (USA), wurde 1890 in den Handel gebracht und erhielt 1912 einen Award of Merit der Royal Horticultural Society; über den Namen sagt er ein oft festgestelltes, an Banane erinnerndes Aroma aus, das nicht alle Autoren bestätigen. Die Angaben folgen dem Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee, der Deutschen Genbank Obst, der Wikipedia, der National Fruit Collection und ProSpecieRara.
Quellen: Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee – Winterbananenapfel · Deutsche Genbank Obst – Passport Winterbananenapfel · Wikipedia (de) – Winterbananenapfel · ProSpecieRara – Winterbananenapfel (OB-21100) · Sonneruplund.dk – Winter Banana Apple · Wikipedia (fr) – Winter Banana
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (z-ai/glm-5.3 + deepseek/deepseek-v4-flash, 2026-10-22). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.