{
  "id": "affem09kdm",
  "name": "Bunte Julibirne",
  "slug": "bunte-julibirne",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/affem09kdm/",
  "fruchtart": "Birne",
  "species": "Pyrus communis",
  "seit_jahr": 1857,
  "herkunft": "Rouen, Frankreich",
  "wikidata": "Q11757661",
  "ernte": {
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    "text": "Mitte Juli – Anfang August",
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  "genussreife": {
    "raw": "07C-08A",
    "text": "Mitte Juli – Anfang August",
    "code": "07C-08A",
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    "bis": 21
  },
  "bluete": "mittelfrüh",
  "wuechsigkeit": "schwach bis mittel",
  "wuchsform": "hochgehend",
  "gefaehrdung": "in Baumschulen erhältlich",
  "verwendung": [
    {
      "name": "Tafelobst",
      "wikidata": "Q130752177"
    }
  ],
  "synonyme": [
    "Bunte Julius Birne",
    "Colorée de Juillet",
    "Gefärbte Julibirne",
    "Julischönheit",
    "Schönste Julibirne"
  ],
  "links": [
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  ],
  "notiz": "[Bunte Julibirne auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/affem09kdm/)\n\nsehr gering anfällig gegen Gitterrost",
  "generated": {
    "beschreibung": "Der Baum wächst in der Jugend mittelstark, erschöpft sich dann aber schnell\n– auch durch den sehr früh einsetzenden Ertrag, der oft schon in der\nBaumschule beginnt.  So bleiben die Bäume klein.  Die Krone ist hochgehend\nund wenig verzweigt.  Der Ertrag setzt ab dem dritten Standjahr ein, ist\nmittelhoch und regelmäßig.  Die Blüte erscheint mittelfrüh, dauert lang und\nist ein guter Pollenspender.  Insgesamt gilt die Sorte als relativ gesund\nmit geringer Schorfanfälligkeit, wenngleich sie etwas Schorf bekommen kann. \nDie Bunte Julibirne stellt geringe Bodenansprüche, wächst am besten auf\nLehmboden mit genügender Feuchtigkeit, gedeiht aber auch auf ärmeren Böden. \nEin warmer, geschützter Standort wird empfohlen; ein Anbau ist bis in\nmittlere Höhenlagen (ca.  350 m) möglich.  Die Sorte eignet sich für alle\nBaumformen vom Hochstamm bis zur kleinsten Zwergform; auf Quitte ist sie\njedoch nur kurzlebig.  Sie ist windfest bis kurz vor der Baumreife, sodass\nrechtzeitiges Pflücken nötig ist.  Der Schnitt der Leitäste und des\nFruchtholzes sollte kurz gehalten werden.  Für den Streuobstbau ist sie\ngeeignet, aufgrund der sehr kurzen Haltbarkeit aber eher für den Hausgarten\nzu empfehlen.\n\nDas Fruchtfleisch ist saftig, halbschmelzend und angenehm mild süßlich bis\nschwach süßsäuerlich, ohne ausgeprägtes Aroma.  Die Früchte müssen gegessen\nwerden, bevor sie ganz gelb werden – bei zu später Ernte werden sie mehlig\nund verlieren an Saftigkeit.  Die Bunte Julibirne ist eine der frühesten\nschmackhaften Tafelbirnen; sie eignet sich zum Frischverzehr, ist aber nur\nwenige Tage lagerfähig und zum Sofortverbrauch bestimmt.\n\nDie Frucht ist klein bis mittelgroß (etwa 63 mm hoch und 62 mm breit), in\nder Form etwas veränderlich von kreiselförmig über eiförmig bis gedrungen\nbirnenförmig, mit fast rundem Querschnitt.  Der Stiel ist kurz und kräftig,\nam Ansatz grün, später braun, und sitzt in einer deutlichen, mit hellbraunem\nRost ausgekleideten Stielgrube.  Die Schale hellt in der Reife von Grün nach\nfahlgelb auf; sonnenseits tritt häufig eine rötliche, gehauchte oder\nstreifige Deckfarbe hinzu.  Die Kelchgrube ist weit und flach, der Kelch\nhalboffen.  Das Kernhaus ist schwach hohlachsig, die Kerne sind klein und\ndurch die frühe Reife oft noch weißlich.  Gezüchtet wurde die Sorte vom\nBaumschuler Boisbunnel in Rouen (Frankreich) und kam 1857 unter dem Namen\nColorée de Juillet in den Handel.  Nach Jan Bade (2024), dem Bergischen\nStreuobstwiesenverein und der historischen Beschreibung aus „Nach der\nArbeit\".",
    "modell": "anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5",
    "generiert_am": "2026-08-17T20:55:06Z",
    "quellen": [
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        "url": "https://obstsortenerhalt.de/node/368",
        "title": "Bunte Julibirne",
        "kind": "Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt"
      },
      {
        "url": "https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/bunte-julibirne/",
        "title": "Bunte Julibirne – Bergischer Streuobstwiesenverein e.V.",
        "kind": "verein",
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      },
      {
        "url": "http://www.obstsortendatenbank.de/osdb/nda/bunte_julibirne_nda.pdf",
        "title": "Bunte Julibirne – Nach der Arbeit (1935–1956) Tafel Nr. 147",
        "kind": "pomologie",
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      },
      {
        "url": "https://www.deutsche-genbank-obst.de/passport/view-mobile?id=3086",
        "title": "Bunte Julibirne – Deutsche Genbank Obst",
        "kind": "genbank",
        "trust": "high"
      }
    ]
  },
  "herotext": "Die Bunte Julibirne stammt aus Rouen und ist dort seit 1857 nachgewiesen. Sie zählt zu den frühesten schmackhaften Tafelbirnen: Geerntet wird von Mitte Juli bis Anfang August, und da die Früchte nur wenige Tage haltbar sind, fällt Genussreife in dieselbe Zeit – praktisch Sofortverbrauch. Bis kurz vor der Baumreife gelten sie als windfest. Die Frucht ist klein, das Fruchtfleisch saftig, höchstens halbschmelzend und angenehm mild süßlich; für Most ist sie wegen dieser Milde zu flach. Der Baum wächst zunächst mittelstark, erschöpft sich dann aber rasch, auch durch den frühen und reichen Fruchtansatz.",
  "merkmale": [
    {
      "schluessel": "windfest",
      "label": "Windfest",
      "kurz": "windfest",
      "titel": "Windfest · belegt mit: „Die Früchte gelten als windfest bis kurz vor der Baumreife“",
      "gruppe": "Standort und Klima",
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      "beleg": "Die Früchte gelten als windfest bis kurz vor der Baumreife",
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    {
      "schluessel": "saeurearm",
      "label": "Säurearm — Süßapfel oder Süßbirne, roh bekömmlich, für Most zu flach",
      "kurz": "säurearm",
      "titel": "Säurearm — Süßapfel oder Süßbirne, roh bekömmlich, für Most zu flach · belegt mit: „das Fruchtfleisch ist saftig, aber höchstens halbschmelzend und angenehm mild süßlich“",
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      "beleg": "das Fruchtfleisch ist saftig, aber höchstens halbschmelzend und angenehm mild süßlich",
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    {
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      "kurz": "schwachwüchsig",
      "titel": "Schwachwüchsig · belegt mit: „Der Baum wächst in der Jugend mittelstark, erschöpft sich dann aber schnell – auch infolge des früh und reich einsetzenden Ertrags –, sodass die Bäume nur geringe Endgrößen erreichen“",
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      "quelle": "feld",
      "beleg": "Der Baum wächst in der Jugend mittelstark, erschöpft sich dann aber schnell – auch infolge des früh und reich einsetzenden Ertrags –, sodass die Bäume nur geringe Endgrößen erreichen",
      "beleg_url": "[1] obstsortenerhalt.de, Jan Bade"
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    {
      "schluessel": "kleinfruechtig",
      "label": "Kleinfrüchtig",
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      "titel": "Kleinfrüchtig · belegt mit: „Die Frucht ist klein“",
      "gruppe": "Frucht",
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      "beleg": "Die Frucht ist klein",
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      "titel": "Schmeckt besonders gut · belegt mit: „Sie gilt dort als eine der frühesten schmackhaften Tafelbirnen“",
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      "beleg": "Sie gilt dort als eine der frühesten schmackhaften Tafelbirnen",
      "beleg_url": "[1] obstsortenerhalt.de, Jan Bade"
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      "label": "Sehr lange lagerfähig",
      "kurz": "lange lagerfähig",
      "titel": "Sehr lange lagerfähig · belegt mit: „nur wenige Tage, praktisch Sofortverbrauch“",
      "gruppe": "Verwertung",
      "pol": "vorzug",
      "quelle": "text",
      "beleg": "nur wenige Tage, praktisch Sofortverbrauch",
      "beleg_url": "NICHT GEEIGNET - das ist ein Vorbehalt, nicht ein Vorteil"
    }
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  "baeume": {
    "treedoc": [
      {
        "tree_id": "sTGSlXY",
        "url": "https://treedoc.foxel.org/store/sTGSlXY/",
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        "bongert": "Streuobstplantage Rommelshard",
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  "stand": "2026-09-04T21:47:52Z"
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