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  "id": "a1z2fsfydg",
  "name": "Brauner Matapfel",
  "slug": "brauner-matapfel",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/a1z2fsfydg/",
  "fruchtart": "Apfel",
  "species": "Malus domestica",
  "herkunft": "westliches Deutschland, Mosel-Mündungsgebiet rheinaufwärts bis Baden",
  "wikidata": "Q901121",
  "ernte": {
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    "text": "Anfang Oktober",
    "von": 27,
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  "genussreife": {
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    "text": "Anfang Dezember – Ende Mai",
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  "wuechsigkeit": "stark",
  "wuchsform": "breit, abstehend",
  "gefaehrdung": "selten",
  "verwendung": [
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      "name": "Wirtschaftsobst"
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    {
      "name": "Mostobst",
      "wikidata": "Q2013122"
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  "tags": [
    "anspruchslos",
    "gesund",
    "langlebig"
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  "synonyme": [
    "Badischer Brauner",
    "Frankfurter Kohlapfel",
    "Kohlapfel",
    "Mad- und Magdapfel",
    "Maedapfel",
    "Mate Brune",
    "Mohrenapfel",
    "Schlotfegersapfel",
    "Schmiedeapfel",
    "Schwarzer Matapfel",
    "Schwarzlicher",
    "Unterländer Apfel",
    "Weinbreitling"
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  "notiz": "[Brauner Matapfel auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/a1z2fsfydg/)\n\n#gesund #langlebig #anspruchslos\nStark wachsend und wiederstandsfähig.\nSehr alte Sorte.",
  "beobachtungen": "![](https://files.foxel.org/obsidian/L\u0026F/image%20206-646b1c7ceee41e47d63c906173af394f0dc86ddf1d46ae9058cec0c1b10bfdda.jpg)",
  "literatur": "\u003e Als Jungbaum sehr starkwachsend, später etwas nachlassend. Die Bäume werden überdurchschnittlich groß mit hochgewölbter, im Alter überhängender Krone und erreichen ein hohes Alter. Die Blüte ist spät und langanhaltend. Der spät einsetzende Ertrag ist regelmäßig und sehr hoch.\n\n\u003e Sehr alte widerstandsfähige, starkwachsende Sorte, Bäume werden alt, spätreifend, als Kohlapfel früher in der Pfalz weit verbreitet und beliebt.",
  "generated": {
    "beschreibung": "Der Braune Matapfel bildet einen starkwachsenden Baum mit großer Krone,\nderen untere Äste schirmförmig herabhängen; auf diesen Wuchscharakter der\nMatäpfel (Brauner, Weißer und Gestreifter Matapfel) verweist bereits Thomae\n(1876), zitiert in den Sortenporträts des Erhalternetzwerks\nObstsortenvielfalt.  Auch der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege\nBamberg nennt als Merkmale „große Kronen bildend\" und eine Anbaufähigkeit\nbis in Höhenlagen.  Nach Wikipedia erreichen die Bäume ein sehr hohes Alter,\nsind widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, stellen nur geringe\nBodenansprüche und eignen sich auch für Höhenlagen; der Ertrag setzt spät\nein, ist dann aber reichlich und regelmäßig.  Damit ist die Sorte eine\ntypische Streuobst-/Hochstammsorte für den extensiven Anbau — der Braune\nMatapfel war noch vor rund 100 Jahren im extensiven landwirtschaftlichen\nAnbau ganz Westdeutschlands und des westlichen Süddeutschlands sehr\nverbreitet und regional wirtschaftlich bedeutend (Deutschlands Obstsorten\n1905–1934, nach obstsortenerhalt.de).  Zu Blütezeit, Pollenqualität und\ngeeigneten Befruchtersorten sowie zu konkreten Anfälligkeiten (Schorf,\nMehltau, Krebs, Feuerbrand) liegen in den geprüften Quellen keine\nbelastbaren Angaben vor; das Sortenporträt des Erhalternetzwerks nennt\nlediglich pauschal Robustheit, die genaue Baum-/Anbaubewertung dort ist nur\nfür Mitglieder vollständig einsehbar.\n\nGeschmacklich ist der Braune Matapfel kein Tafelapfel: Das Fruchtfleisch ist\nbei Pflückreife grünlichweiß, später gelblichweiß, mäßig saftig, fein\nsäuerlich und eher geringaromatisch (Richard Dahlem, obstsortenerhalt.de);\nder Kreisverband Bamberg beschreibt den Geschmack als weinsäuerlich und\nsaftreich (die Angaben zur Saftigkeit weichen also etwas voneinander ab). \nHauptsächliche Verwendung ist die als Wirtschaftsapfel zum Keltern\n(Wikipedia); Thomae (1876) beschreibt für die Matäpfel allgemein, dass sie\nerst auf dem Lager genießbar werden und ihre massenhafte Verwendung im\nApfelwein („Cider\") lag.  Die Pflückreife beginnt Anfang Oktober, die\nGenussreife reicht über den Winter — nach obstsortenerhalt.de bis Mai, nach\nWikipedia ab Dezember genussreif und bis Mai lagerfähig; die Bamberger\nAngabe lautet Oktober bis April.  Die Früchte sind unmittelbar nach der\nErnte sehr fest und druckunempfindlich, so dass sie selbst bei sorgloser\nBehandlung kaum Druckflecken bekommen — eine für Sammel- und Kelterobst\ngünstige Eigenschaft.\n\nDie Frucht ist mittelgroß, flachkugelig bis stumpfkegelförmig und in der\nDraufsicht rundkantig.  Die Grundfarbe hellt im Lager nach Gelb auf, ist\naber meist vollständig von braunrot-violetter Deckfarbe mit dunkelvioletten,\nabgesetzten Streifen überzogen; frisch vom Baum sind die Früchte bläulich\nbereift, die Schalenpunkte groß, hellgrau bis gelblich und auffällig,\nRostfiguren treten nur vereinzelt auf.  Die Kelchgrube ist weit und tief mit\nfünf ausgeprägten Höckern am Rand, der Kelch groß und offen; die Stielgrube\nist mitteltief bis tief und olivfarben strahlig-grobschuppig berostet, der\nStiel kurz, oft nur als Fleischknopf ausgebildet.  Kernhaus klein und etwas\nstielnäher, Kerne klein und rundlich (rund 7 : 5 mm).  Herkunft und Alter\nder Sorte sind unbekannt; sie gehört zur historischen Gruppe der Matäpfel,\ndie Thomae 1876 grundlegend analysiert hat, und war nach Dochnahl (1855)\nbereits im 16.  Jahrhundert in der Rheinpfalz bekannt.  Thomae beschreibt\ndas Verbreitungsgebiet der Matäpfel vom Mosel-Mündungsgebiet rheinaufwärts,\nim Lahn- und Maingebiet, in der Wetterau, der Pfalz und an der Bergstraße\nbis ins Badische.  Heute ist die Sorte im Streuobstbau Badens und\nWürttembergs nur noch selten (Hartmann 2019), in Rheinland-Pfalz, Hessen, im\nSaarland und in Luxemburg gelegentlich; sie gilt im Erhalternetzwerk des\nPomologen-Vereins als „stark gefährdet\", wird dort aber in mehreren\nAkzessionen erhalten und von einigen Baumschulen angeboten.  Zahlreiche\nSynonyme sind überliefert (u.  a.  Kohlapfel, Frankfurter Kohlapfel,\nBadischer Brauner, Schmiedeapfel, Schwarzer Borsdorfer, Mohrenapfel,\nSchlotfegersapfel, Weinbreitling, Mate Brune).  Literatur: Lucas/Oberdieck,\nIllustrirtes Handbuch der Obstkunde Bd.  I, S.  367–368; Walter Hartmann,\nFarbatlas Alte Obstsorten; Thomae 1876; Deutschlands Obstsorten 1905–1934. \nDie Beschreibung folgt in erster Linie dem Sortenporträt von Richard Dahlem\n(Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt), ergänzt durch Wikipedia und den\nSortensteckbrief des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege Bamberg.",
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  "herotext": "Der Braune Matapfel ist ein Apfel aus dem westlichen Deutschland, verbreitet vom Mosel-Mündungsgebiet rheinaufwärts bis nach Baden. Die Bäume wachsen überdurchschnittlich groß mit hochgewölbter, im Alter überhängender Krone, erreichen ein hohes Alter und gelten als anspruchslos und gesund. Die Sorte bevorzugt mäßig feuchte Böden und ist auch für Höhenlagen der Mittelgebirge zu empfehlen. Geerntet wird ab Anfang Oktober; die Früchte reifen im Lager und sind von Anfang Dezember bis Ende Mai genussreif. Sie sind eher geringaromatisch, säurearm und roh bekömmlich, für die Mostbereitung gelten sie als zu flach.",
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