Nashi · Pyrus pyrifolia
Benita ist eine Nashi-Sorte aus der Schweiz, die Mitte August geerntet wird; ihre Genussreife reicht von Anfang September bis Ende Oktober. Die Früchte sind saftig und dennoch knackig, garnieren sehr schön und lassen sich direkt vom Baum essen oder bis zu drei Wochen lagern. Der Wuchs ist stark, was entsprechenden Platz und Schnitt verlangt. Zur Befruchtung braucht sie diploide Birnen oder Nashis mit passender Blütezeit, kann als diploide Sorte selbst aber auch als Befruchter dienen.
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Benita wird im Sortenhandel zu den Asienbirnen (Nashi) gerechnet und ist nach dem Porträt der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) wie eine Europäerbirne zu kultivieren: Auf der Sämlingsunterlage 'Kirchensaller Mostbirne' wachsen die Bäume fast so stark wie Europäerbirnen, auf Quittenunterlage lässt sich die Kronenhöhe mit Spindelerziehung auf rund 2,50 bis 3,50 Meter begrenzen. Die Blüte der Asienbirnen öffnet nach LWG sehr früh und reich, was einen hohen Zierwert bedeutet, aber die Gefahr von Blütenfrösten birgt; für regelmäßige Erträge rät die LWG, Frostlagen zu meiden oder den Baum als Spalier an einer Hauswand zu erziehen. Die Sorten sind zum Teil selbstfruchtbar, eine weitere Nashi- oder Birnensorte — genannt werden 'Williams Christ' und 'Conference' — sichert die Befruchtung ab. Bei reichem Behang sollten überzählige Jungfrüchte bereits im Juni ausgedünnt werden, was den Baum entlastet und die Fruchtqualität verbessert. Als Schaderreger nennt die LWG für Nashi unter anderem Feuerbrand, Schorf, Birnengitterrost, Birnblattsauger und Blattläuse; dazu kommen Fraßschäden durch Wespen und Vögel, die sich an kleinkronigen Bäumen und Wandspalieren mit Schutznetzen abwehren lassen.
Die Früchte reifen nach der LWG bereits im August und damit deutlich früher als die meisten Nashi-Sorten, die erst von Anfang bis Ende September geerntet werden; geerntet wird, wenn die Grundfarbe der Schale deutlich heller wird. Geschmacklich stuft die LWG die Schweizer Kreuzung über den reinen Nashi-Sorten ein, bleibt jedoch hinter der etwa gleichzeitig reifenden Europäerbirne 'Williams Christ' zurück. ExQuisine beschreibt das Fruchtfleisch als sehr saftig und dennoch knackig; die Früchte können direkt vom Baum gegessen oder gekühlt gut gelagert werden. Wie Nashi insgesamt eignet sich die Frucht als Tafelobst, für Obstsalate und als Melonen-Ersatz zu Käse und Schinken; zur Verarbeitung zu Kompott, Saft oder Gelee empfiehlt die LWG die Kombination mit anderen Früchten.
'Benita'® ist nach der LWG eine Schweizer Kreuzung aus Asien- und Europäerbirne; als Birnen-Elternteil wird 'General Leclerc' angegeben (ExQuisine). Die Frucht sieht der Nashi sehr ähnlich (ExQuisine), sodass die von der LWG für Nashi beschriebenen Merkmale — fast kugelrunde, apfelförmige Gestalt mit tiefer Stiel- und flacher Kelchgrube, glatte bis berostete, gelbgrüne bis bronzefarbene Schale mit deutlichen Lentizellen, weißes, festes, saftiges Fleisch — im Umriss auch auf Benita zutreffen. Eine eigene, frei zugängliche pomologische Beschreibung der Sorte existiert nicht: Das Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt des Pomologen-Vereins hält die Sorte in mehreren Akzessionen und veröffentlichte 2022 ein Porträt von Jan Bade, dessen Detailbeschreibung Mitgliedern vorbehalten ist. Im Handel wird die Sorte unter der Markenbezeichnung 'Benita'® geführt und in Deutschland unter anderem vom Obstmuttergarten Rheinland im Asienbirnen-Sortiment angeboten. Die Beschreibung beruht im Wesentlichen auf dem Nashi-Porträt der LWG Bayern und der Sortennotiz bei ExQuisine.
Quellen: Nashi, die Asienbirne – Pflanzenporträt der LWG Bayern · Nashi – Sorten, Benita (ExQuisine Ernährungsberatung) · Obstmuttergarten Rheinland: Asienbirne / Nashi – Sortiment
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (stealth/ox-alpha + stealth/ox-alpha, 2026-08-23). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Général Leclerc x Hosui
Benita'11(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nashi-Birne#cite_note-11) ist eine Kreuzung aus der Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia) der Sorte _Hosui_12(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nashi-Birne#cite_note-12) und der Kultur-Birnen-Sorte (Pyrus communis) _Général Leclerc_13(https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nashi-Birne#cite_note-13) (einer europäischen Birnen-Sorte), die dem Schweizer Peter Hauenstein im Jahr 1985 gelang. Diese Birne vereint die Vorteile beider Elternsorten, so ist sie sehr saftig und dennoch knackig. Sie kann direkt vom Baum gegessen, aber dennoch nach der Ernte bis zu drei Wochen gelagert werden. (Wikipedia)
Starkwachsend, garniert sehr schön, waagrechter Abgang der Seitentriebe. Die Blätter sind gross und lederartig. Blätter und Triebe sind gleichen denjenigen der Nashis. Erfolgreich getestet wurden: Pyrus communis, Pyrus calleryana und Quitte A. Pyrodwarf befindet sich im Versuchsstadium. Selbst auf Quitte entsteht in der Baumschule eine stabile Verbindung, welche stark wächst und gut verzweigt. Nach bisherigen Erfahrungen ist die Affinität durchwegs gut. Die Blütezeit ist mittelfrüh. Blüht in Büscheln wie Nashi und muss folgedessen ausgedünnt werden. Zur Befruchtung eignen sich diploide Birnen und Nashis mit entsprechender Blütezeit Général Leclerc x Hosui ist unter der Bezeichnung 'Rafzas' zum Sortenschutz angemeldet. Jede Vermehrung von Bäumen für Eigenbedarf und für Dritte sowie jede Abgabe von Vermehrungsmaterial ist nur für Inhaber eines abgeschlossenen Lizenzvertrages mit Promo-Fruit AG Landstrasse 42, 8197 Rafz, gestattet.
Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.