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  "id": "8rq9v5ws1g",
  "name": "Nägilsche Birne",
  "slug": "naegilsche-birne",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/8rq9v5ws1g/",
  "fruchtart": "Birne",
  "species": "Pyrus communis",
  "seit_jahr": 1854,
  "herkunft": "Luxemburg, Südeifel, Saargau, westliches Saarland",
  "ernte": {
    "raw": "09A-09C",
    "text": "Anfang September – Mitte September",
    "von": 24,
    "bis": 25
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  "bluete": "mittelfrüh",
  "wuechsigkeit": "stark",
  "wuchsform": "eichenartig",
  "gefaehrdung": "vom Aussterben bedroht",
  "verwendung": [
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      "name": "Tafelobst",
      "wikidata": "Q130752177"
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    {
      "name": "Wirtschaftsobst"
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    {
      "name": "Dörrobst"
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    {
      "name": "Brennobst"
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  "tags": [
    "birnenverfall",
    "gesund",
    "starkwüchsig"
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  "synonyme": [
    "Gsälzbirne",
    "Hutzelbirne",
    "Neelchesbirne",
    "Nägelchesbirne",
    "Nägelesbirne",
    "Nägelsbirne",
    "Nélchesbir",
    "Olivenbirne"
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  "links": [
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  "notiz": "[Nägilsche Birne auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/8rq9v5ws1g/)\n\n#gesund #starkwüchsig",
  "literatur": "\u003e Sehr starkwüchsig, robust, ertragreich, wenig feuerbrandanfällig, hervorragende Brenn- und Dörrbirne, weit verbreitet im Raum Trier (Neelchesbirne), in der West- und Nordpfalz (Krepp-/Streitbirne).\n\nResistenz bzw. Toleranz gegen #birnenverfall. Gesunder starker Wuchs. Gute Fruchtqualitat.\n\n**Baum:** Großer, rundkroniger Wuchs. Fällt im Sommer durch sehr gesundes, dunkelgrünes Laub auf und im Herbst durch schöne Blattfärbung. Starke Äste mit kräftigem Fruchtholz. Jahrestriebe olivebraun mit zahlreichen Lentizellen und großen Knospen. Kommt früh in Ertrag, hohe und regelmäßige Ernte. Sehr wüchsige, gesunde Sorte für alle Lagen. Geringe bis mittlere Anfälligkeit für Feuerbrand.\n\n**Besondere Merkmale:** Große olivefarbene Frucht, die wenig herb ist und schnell teigig wird. Schöner Wuchs und gesundes Laub.",
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    "beschreibung": "Die Nägelesbirne bildet große, eichenartige Bäume mit kräftigem Astwerk. Das Laub ist dunkel gefärbt und durchweg gesund. Die Standortansprüche sind gering; die Sorte gedeiht auch noch gut in höheren Mittelgebirgslagen wie der Eifel und den Ardennen. Sie ist eine Hochstammsorte für den extensiven Streuobstanbau.\n\nDie Früchte reifen Anfang bis Mitte September und zählen zu den am frühesten reifenden Mostbirnensorten. Das gelblichweiße Fruchtfleisch ist mäßig saftig, relativ gerbstoffarm und erinnert im Aroma an Williams Christbirne. Es wird jedoch sehr schnell braun und teigig – oft schon am Baum. Die Nägelesbirne ist in erster Linie eine Brennbirne; sortenreine Brände gelten in der Region Trier/Luxemburg als regionale Spezialität und werden dem Williams-Brand als mindestens gleichwertig eingeschätzt. Daneben eignet sie sich als Dörrbirne und für Kompott. Die Früchte sind nur kurz lagerfähig und müssen nach der Ernte zügig verarbeitet werden.\n\nDie mittelgroßen Früchte (60–90 g) sind hochgebaut und zum Stiel hin einziehend, im Querschnitt rund bis leicht dreikantig. Die Grundfarbe ist grünlichgelb, in der Reife teils olivfarben, die Deckfarbe ein trübes, oft von Berostungen überdecktes Braunrot. Markant sind die großen oliv- bis zimtfarbenen Rostkappen an Kelch und Stiel; eine Stielgrube fehlt meist. Die Schale ist rau, matt und trocken, mit zahlreichen auffälligen Schalenpunkten. Der Stiel ist stark, gerade und an der Basis oft fleischig verdickt. Die Kerne sind sehr groß (11 × 4 mm), meist aber nur ein bis zwei voll entwickelt. Die Herkunft ist unbekannt; die Sorte wurde wohl 1854 von Lucas erstmals erwähnt. Sie ist vor allem in Luxemburg teils bestandsbildend, außerdem in der Südeifel, im Saargau und im westlichen Saarland verbreitet.\n\nNach Richard Dahlem / Hartmann 2019, obstsortenerhalt.de.",
    "modell": "anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5",
    "generiert_am": "2026-08-17T21:09:53Z",
    "quellen": [
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        "url": "https://obstsortenerhalt.de/index.php/node/1361",
        "title": "Nägelesbirne",
        "kind": "Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt"
      }
    ]
  },
  "herotext": "Die Nägilsche Birne ist eine alte Sorte aus Luxemburg, der Südeifel, dem Saargau und dem westlichen Saarland, die seit 1854 bekannt ist. Der Baum wächst sehr stark und groß mit runder Krone und gilt als gesund, ist jedoch anfällig für Birnenverfall. Geerntet wird Anfang bis Mitte September. Das Fruchtfleisch bräunt rasch und wird teigig, weshalb die Sorte nicht als Tafelbirne taugt, sich aber für Mus, Kompott sowie als Brenn- und Dörrbirne eignet.",
  "merkmale": [
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