Birne · Pyrus communis
Die Gute Graue ist eine alte Sommerbirne aus Frankreich, die bereits 1628 erwähnt wird. Sie gilt als starkwüchsig, anspruchslos und widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, und ihre Bäume werden sehr alt. Geerntet wird von Ende August bis Anfang September, genussreif ist die Frucht bis Mitte September. Als Stammbildner ist sie geeignet; für Neupflanzungen wird sie jedoch nicht mehr empfohlen.
Tafelobst Wirtschaftsobst Dörrobst Brennobst
#anspruchslos#gesund#langlebig#nicht-mehr-pflanzen#stammbildner#starkwüchsig
Synonyme: Beurré gris, Bikelsbirne, Eisenbart, Grauchen, Graue Sommerbutterbirne, Gris bonne, Judenbirne, Schöne Gabriele, Sommerambrette
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Die Gute Graue wächst sehr stark und bildet auf Sämlingsunterlage große, breitpyramidale, weitausladende Kronen mit abstehenden Ästen. Sie kann ungewöhnlich alt werden – Bäume von über 100 Jahren sind keine Seltenheit. Der Baum ist frosthart, genügsam und kommt auf nahezu allen Böden zurecht, bevorzugt aber einen tiefgründigen, nicht zu trockenen Boden; auf trockenen Standorten ist die Fruchtqualität ungenügend. Sie gilt als robust mit geringer bis mittlerer Schorfanfälligkeit, ist jedoch mittel anfällig für Feuerbrand und stark für Birnengitterrost. In jüngerer Zeit wird zudem verstärkt Fruchtmonilia beobachtet. Die Sorte eignet sich besonders für raue und höhere Lagen (bis etwa 700 m), wo edlere Birnsorten nicht mehr gedeihen, und ist auch für Gebirgslagen empfohlen. Der Ertrag setzt spät ein, nicht vor dem 10. Standjahr, erreicht dann aber ein hohes Niveau; die Sorte gilt als Massenträger, neigt jedoch bei zu starkem Behang zur Alternanz und muss ausgedünnt werden, da sie sonst kleinfrüchtig wird. Die Blütezeit liegt mittelspät bis spät. Zur Ploidie und Befruchtereignung gibt es widersprüchliche Angaben: Teils wird die Sorte als triploid und schlechter Pollenspender, teils als guter Pollenspender geführt. Die Früchte hängen windfest am Baum und sollten kurz vor der Baumreife geerntet werden. Gezogen wird die Gute Graue vorwiegend als Hoch- und Halbstamm, auch als Straßenbaum ist sie verwendbar; für Formobst ist sie wegen der kleinen, unscheinbaren Frucht ungeeignet.
Die Frucht ist eine ausgezeichnete Tafelbirne mit saftig-schmelzendem, mattweißem Fleisch, das kräftig harmonisch süßsäuerlich, edelaromatisch und zimtartig gewürzt schmeckt. Sie eignet sich zudem zum Einkochen, zur Konserve, zur Saftverarbeitung und besonders zum Dörren. Die Genussreife liegt Anfang bis Mitte September; die Lagerfähigkeit ist mit etwa zwei Wochen gering (im Kühllager bis Oktober), die Früchte werden leicht teigig und sind daher zum Sofortverbrauch bestimmt.
Die Frucht ist klein bis mittelgroß, birn- bis kreiselförmig (etwa 35–40 mm breit, 55–60 mm hoch), mit ziemlich dicker, grasgrüner – später gelblichgrüner – Schale, die fast vollständig zimtbraun berostet und charakteristisch weißgrau punktiert ist, sonnenseits gelegentlich schwach gerötet. Um das Kernhaus ist das Fleisch etwas körnig. Die Sorte wurde im 18. Jahrhundert aus Frankreich (dort als „Beurré gris" schon um 1628 beschrieben) nach Deutschland eingeführt und hat seither weite Verbreitung gefunden. Nach Jan Bade (BSOWV), Wikipedia, FRUCTUS, „Unsere besten Deutschen Obstsorten" und „Nach der Arbeit".
Quellen: Gute Graue – Bergischer Streuobstwiesenverein e.V. · Gute Graue – Wikipedia · Gute Graue – FRUCTUS · Gute Graue – Nach der Arbeit (Tafel Nr. 149) · Gute Graue – Unsere besten Deutschen Obstsorten (Tafel 14) · Gute Graue – Obstbaummuseum · Gute Graue – Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Wird standardmäßig als #stammbildner verwendet. #langlebig #anspruchslos #gesund #starkwüchsig
#nicht-mehr-pflanzen sagt Jan Bade.
Starkwüchsig, robust, Wird sehr alt. Neigung zu Alternanz.
Ernte Ende August bis Mitte September. Nur zwei Wochen lagerbar.
Große Bäume, Ertrag spät beginnend
Schon vor 1700 in Frankreich entstanden. Die Frucht ist klein, kegel- bis birnförmig. Die Farbe der Schale ist grüngelb, durch Rostüberzug meist nur wenig sichtbar, sonnenseits leicht braunrot, sehr große, auffällige, graue Lentizellen. Das Fruchtfleisch ist bei Reife weiß bis gelblich-weiß, schmelzend mit hervorragendem süßlichem, würzigem Geschmack, saftig. Reift Ende August bis mit September, ca. Woche haltbar. Für Frischverzehr, auch vorzügliche Dörr- und Einmachbirne. Anspruchslose Sommerbirne mit hohem Ertrag. Der Baum ist mittelstarkwachsend und in alten Bauerngärten anzutreffen. Die Sorte gilt als frosthart und ist gegen Krankheiten und Schädlinge widerstandsfähig.
| Baum | Bongert | Position | Pflanzjahr |
|---|---|---|---|
| 459 | Streuobstplantage Rommelshard | K08 | 2025 |
| 065 | Streuobstplantage Spechtsberg | O05 | 2025 |
| 693 | Streuobstplantage Spechtsberg | M07 |
| OSM-Knoten | Cultivar-Tag | Koordinaten |
|---|---|---|
| 13280136511 | Gute Graue | %!f(*float64=0xc000b38f70), %!f(*float64=0xc000b38f78) |
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