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    "Margarethenbirne",
    "Osterländische Margarethenbirne"
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  "notiz": "[Regenbirne auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/7ybxcfe7rm/)\n\n#Suchliste",
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    "beschreibung": "Die Regenbirne wächst mittelstark bis stark und bildet eine dickstämmige, kugelige bis breitpyramidale, etwas an Apfelbäume erinnernde Krone. Die schräg ansetzenden Seitenäste tragen viel kurzes Fruchtholz, das unter dem Ertrag stark abhängt; ein Baumbesitzer urteilte in den 1950er Jahren, die Sorte trage \"überreich wie ein Regenschauer\". Die Bäume gelten als relativ robust gegenüber Birnenschorf und sonstigen Krankheiten und sind hinsichtlich der Boden- und Standortverhältnisse breit anbaufähig. Die Erträge sind hoch und regelmäßig; solche regionalen Birnensorten wurden seinerzeit vor allem als Garanten für regelmäßige Erträge unter extensiven Anbaubedingungen angesehen. Die Blüte erscheint mittelspät, nach der Köstlichen von Charneux; als diploide Sorte ist die Regenbirne ein guter Befruchter für andere Birnensorten derselben Blütezeit. Das Laub ist mittelgroß, oval, schiffchenartig gebogen und mittelgrün.\n\nDie Früchte werden als Tafelbirnen genutzt; ein Obst- und Gemüsehändler aus Witzhelden, der in den 1950er Jahren mit Obst aus der Versteigerungsgenossenschaft Opladen handelte, beurteilte die Sorte als gute Tafelbirne. Das Fruchtfleisch ist beigeweiß, fest und mittelfeinzellig; baumreif geerntet ist die Frucht fest und zunächst nur mäßig saftig, nach der Nachreife sehr saftig, fein, aromatisch und ausgeprägt würzig, im Charakter an die Vereinsdechant erinnernd. Die mitteldicke Schale ist beim Verzehr etwas störend. Die Ernte beginnt etwa Anfang September. Traditionell wurde die Regenbirne auch zur Herstellung von Birnenkraut verwendet, und die Früchte eignen sich zum Dörren; mit ihren hohen, regelmäßigen Erträgen wurde sie neben der Tafelverwendung auch wirtschaftlich genutzt.\n\nDie Frucht ist mittelgroß, teils kleiner, kegelförmig und kelchbauchig, kelchseitig gerundet, am Kelch schmal bis mittelbreit abgeplattet, zum Stiel hin gerade verjüngend und kurz vor dem Stiel teils seitlich eingezogen; im Querschnitt ist sie unregelmäßig rund, teils leicht kantig oder beulig. Die Grundfarbe ist flaschengrün und hellt sich reif zu gelblichgrün bis grünlichgelb auf, eine Deckfarbe fehlt; die Fruchtseiten tragen teils fleckige oder netzartige, reif zimtbraune Berostung. Der Stiel ist mittellang bis lang (30–40 mm), dick und zum Zweigansatz keulig verdickt und sitzt meist ohne Stielgrube, gerade aus der Frucht tretend; der Kelch ist klein bis mittelgroß, offen oder geschlossen, mit kurzen, grauen, teils abgebrochenen Blättchen, die Kelchgrube eng bis mittelweit und mitteltief, die Kelchumgebung leicht wulstig und meist fein berostet. Die Kelchhöhle ist klein und trichterförmig, das Kernhaus groß mit schmal geöffneter Achse; die Kerne sind groß, schwarzbraun und tragen eine schwache seitliche Nase. Am ehesten ist die Sorte mit Esperens Bergamotte und der Vereinsdechantbirne zu verwechseln. Nach Möhring (1949) entstammt \"die echte Regenbirne\" dem Saaletal; ihren Namen hat sie von den meist herabhängenden, über und über mit Früchten besetzten Zweigen, \"so dass es beim Schütteln Birnen regnet\". Das Illustrierte Handbuch der Obstkunde (Bd. 5, S. 417 f.) beschreibt eine Regenbirne aus dem Raum Saalfeld/Thüringen – nach der älteren Beschreibung aus dem Saaletal um Saalfeld, Camburg und Naumburg sowie dem Altenburgischen –, die mit der im Bergischen Land verbreiteten so gut übereinstimmt, dass von Identität auszugehen ist. Möhring nannte die Sorte 1949 als Gebietssorte für Opladen, Leichlingen und Bergisch Neukirchen ebenso wie für die Region um Burscheid, ließ aber offen, ob die Bergische Regenbirne die \"echte\" aus dem Saaletal ist. 1950 galt sie für das Kreissortiment des Landkreises Leverkusen als empfehlenswert, und Kreisobstbauinspektor Alfred Bartl berichtete 1955, regionale Sorten wie die Regenbirne hätten neben den Hauptsorten \"einen nicht unbedeutenden Anteil an der gesamten Produktion\" des Rhein-Wupper-Kreises; Versuchsanlagen im Auftrag der Landwirtschaftskammer bestanden 1939–1942 in Bergisch Neukirchen, Pattscheid-Romberg und Burscheid-Dierath. Heute ist die Sorte im Streuobst nur noch selten zu finden und in Baumschulen nicht mehr erhältlich. Die Beschreibung beruht im Wesentlichen auf dem Sortensteckbrief von H.-J. Bannier im LVR-Handbuch \"Lokale und regionale Obstsorten im Rheinland – neu entdeckt!\" (2. Aufl. 2017) und der dort zitierten Beschreibung im Illustrierten Handbuch der Obstkunde.",
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