Birne · Pyrus communis
Die Zwiebelbirne gilt als empfehlenswerte Streuobstsorte, die auch in Höhen- und Gebirgslagen über 400 m gedeiht und trockenere Böden verträgt. Ihr Ertrag setzt früh ein und fällt regelmäßig aus. Das Fruchtfleisch ist häufig rötlich durchzogen; der Geschmack wird als süßsäuerlich-aromatisch mit einer leicht herben Note beschrieben, was nicht jedem Gaumen entgegenkommt.
Tafelobst Wirtschaftsobst
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Synonyme: Apfelbirne, Bergamotte d'Automne, Herbstbergamotte, Rote Bergamotte, Rote Herbstbergamotte, Trutzerbirne, Trutzerle, Zwiebelbergamotte
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Der Baum wächst anfangs stark, dann mittelstark und bildet meist eine kugelförmige Krone; daneben treten schlanke Bäume auf, wobei der genetische Fingerprint zeigte, dass beide Typen derselben Sorte angehören. Nach Wikipedia wird die kugelförmige, sparrige Krone auf gutem Boden mittelgroß. Wenig anfällig ist die Sorte für Schorf, Blattverbräunung und Sonnenbrand. Sie blüht mittelfrüh mit sieben Blüten pro Blütenstand; eine Baumschulangabe nennt April bis Mai und empfiehlt einen sonnigen Standort. Die Sorte ist diploid. Die Früchte hängen büschelig; für gute Fruchtqualität sollen sie einzeln ausgepflückt werden. Die Sorte ist gut für Streuobst geeignet; nach Oberdieck benötigt sie feuchten Boden, um größere und bessere Früchte zu tragen, und der Anbau soll nach einer Baumschulangabe bis in mittlere Höhenlagen möglich sein.
Das feste, höchstens halbschmelzende Fleisch schmeckt süß mit leichter Säure; die Baumschule beschreibt den Geschmack als angenehm herb-süßsäuerlich. Die Früchte eignen sich für den Rohgenuss und sind vor allem eine Kochbirne; daneben werden Marmelade, Konfitüre, Kuchen und Kompott als Verwendungen genannt. Pflückreife ist Ende September, Genussreife von Anfang Oktober bis Anfang November.
Die Frucht ist klein bis mittelgroß, flachkugelig bis flachkegelig und wirkt wie eine apfelförmige („bergamottförmige“) Birne — unter den apfelförmigen Birnen ist sie die am flachsten gebaute. Die Stielgrube ist eng bis mittelweit, mitteltief bis tief; der Stiel kurz, holzig, vorstehend; die Kelchgrube mittelweit, mitteltief, eben, die Frucht steht; der Kelch ist offen mit am Grund verwachsenen, meist abgebrochenen Blättern. Die dicke, raue Schale zeigt meist keine Deckfarbe — eine rote Färbung tritt nur selten auf —, dafür auffällige Lentizellen und eine punktierte Berostung, die in der Kelchgrube netzartig ist und sich flächig auf die Fruchtseiten ausdehnen kann, sodass die Schale meist stark berostet erscheint; die Kerne sind kastanienbraun, 8 : 4,5 mm. Die Herkunft ist unklar und verliert sich in den Beschreibungen der verschiedenen Bergamotten; frühere Autoren nahmen Frankreich als Ursprung an, wo die Sorte vermutlich vor 1768 entstand. Im 19. Jahrhundert war sie eine weit verbreitete Standardsorte, die sicher in ganz Deutschland vorkam; ihr Bestand ging jedoch bereits vor 1900 stark zurück. Heute gilt sie als gefährdet, ist in den meisten Gegenden selten, findet sich in Nordwestmecklenburg noch häufiger und in Franken etliche Altbäume, teilweise unter dem alten Namen Trutzerle. Ältere Literatur: Diel (1801), Illustrirtes Handbuch der Obstkunde Bd. 2 Nr. 37 (1860), Oberdieck (1881), Deutschlands Obstsorten Lfg. 18 Nr. 209, Leroy (1867). Die Beschreibung beruht vor allem auf dem Sortenporträt des Erhalternetzwerks Obstsortenvielfalt, ergänzt durch den Wikipedia-Artikel.
Quellen: Rote Bergamotte · Rote Bergamotte – Wikipedia · Rote Bergamotte / Zwiebelbergamotte kaufen
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
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Wohl eine Bergische Lokalsorte.
Die Bergamotten sind besonders als Unterlage geeignet (N = 4).
| Baum | Bongert | Position | Pflanzjahr |
|---|---|---|---|
| nb6xh | Sortenerhaltungskultur Bergheimer Dreieck | A26 | 2023 |
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