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Mutterapfel

Apfel · Malus domestica

Der Mutterapfel ist eine alte Apfelsorte aus Bolton im US-Bundesstaat Massachusetts, die seit 1844 bekannt ist. Geerntet wird sie von Ende September bis Anfang Oktober, gegessen wird sie nach einer Lagerung ab Anfang November bis Ende Januar. Die Sorte gilt als selbstfruchtbar und wird als guter Befruchter für andere Apfelbäume beschrieben.

Herkunft
Bolton, Worcester County, Massachusetts, USA
Seit
1844
Wüchsigkeit
mittel bis stark
Wuchsform
locker
Ernte
Ende September – Anfang Oktober (09E-10A)
Blüte
spät
Genussreife
Anfang November – Ende Januar (11A-01E)
Wikidata
Q1808832
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst Mostobst

#Apfel#selbstfruchtbar

Synonyme: American Mother, Lavanttaler Banane, Lavanttaler Bananenapfel, Queen Anne, The Mother

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum wächst mittelstark bis stark und bildet eine eher steile, lockere Krone mit mäßiger Verzweigung. Als Hochstamm erreicht er eine Höhe von etwa 6–8 m bei 4–6 m Breite. Er ist relativ robust und wenig schorfanfällig; gegenüber Mehltau besteht eine mittlere Anfälligkeit, Feuerbrandtests zeigen sehr niedrigen bis niedrigen Befall. Die Sorte neigt zu Fleischbräune. Der Baum ist anspruchslos an Boden und Klima und gedeiht auch auf durchlässigen, trockenen Sandböden; er ist selbst in frostgefährdeten und rauen Lagen anbaufähig. Eine sonnige Lage fördert die Aromabildung. Der Ertrag setzt spät ein und wird als mittelhoch beschrieben, wobei die Angaben zur Alternanz auseinandergehen (regelmäßig nach Fructus, alternierend nach Bannier). Die Blüte erscheint spät und gilt als wenig empfindlich; die Sorte ist zum Teil selbstfruchtbar. Für Streuobstwiesen ist sie eingeschränkt geeignet.

Der Mutterapfel ist ein süßaromatischer Tafelapfel mit milder Säure und einem charakteristischen bananenartigen, an Cox Orange erinnernden Aroma. Das Fruchtfleisch ist gelblichweiß bis weißlich-grün, etwas mürbe und mäßig saftig. Die Pflückreife liegt zwischen Ende September und Anfang Oktober, die Genussreife reicht von November bis Januar. Im Kühllager hält sich die Frucht etwa drei Monate. Neben der Verwendung als Tafelobst eignet sie sich auch als Wirtschafts- und Mostapfel sowie für süßen Cider.

Die Frucht ist mittelgroß bis groß (Höhe ca. 64 mm, Durchmesser ca. 72 mm), mit glatter Schale von grüngelber Grundfarbe und oranger bis leuchtend roter, marmorierter Deckfarbe auf der Sonnenseite. Die Sorte wurde um 1882 aus Massachusetts (USA) ins Kärntner Lavanttal gebracht und verbreitete sich von dort. Sie wird auch unter den Namen American Mother, Queen Anne und The Mother geführt. 1935 wurde sie in Europa als „edler Tafelapfel" beschrieben und wegen ihrer Schorfrobustheit und guten Tafelqualität mehrfach in der Apfelzüchtung eingesetzt.

Nach H.-J. Bannier, Fructus, Wikipedia und der Deutschen Genbank Obst (via essbarer-naturpark.de).

Quellen: Lavanttaler Bananenapfel – Wikipedia · Mutterapfel – Fructus.ch · Mutterapfel – Bergischer Streuobstwiesenverein · Mutterapfel – Essbarer Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

Wächst steil aufrecht. ZT. #selbstfruchtbar. Guter Befruchter.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
081Streuobstplantage SpechtsbergN082024

Bilder aus Wikipedia

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File:Cross section of Mother (LA73A), National Fruit Collection (acc. 1975-317).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons
File:Cross section of Mother (Taylor), National Fruit Collection (acc. 1983-092).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons
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František Medek · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Bergeron55 · CC BY-SA 4.0 · Commons
File:Mother (LA73A) on tree, National Fruit Collection (acc. 1975-317).jpg
National Fruit Collection, Brogdale . · OGL 2 · Commons
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Filip Kopecký · CC BY-SA 4.0 · Commons
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Passmore, Deborah Griscom, 1840-1911 · Public domain · Commons
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Passmore, Deborah Griscom, 1840-1911 · Public domain · Commons
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