Aprikose · Prunus armeniaca
Synonyme: Jumbo Cot
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Der Baum wächst stark und aufrecht mit steilen Ästen, ist schwach garniert (bildet also verhältnismäßig wenige Seitentriebe) und hängt unter starkem Fruchtbehang später leicht durch; sein Wuchs gilt als gesund. Nach Baumschulangaben erreichen Kronen je nach Unterlage und Standort Höhen von etwa 3,5 bis 5 Metern. Die Blüte erscheint früh, etwa zwischen Mitte März und Anfang April, und ist weiß bis hellrosa. Zur Selbstfruchtbarkeit widersprechen sich die Quellen: Das Stuttgarter Merkblatt und ein datenbankgestützter Eintrag bezeichnen die Sorte als teilweise selbstfruchtbar, während das Sortenporträt der BOGL ausdrücklich einen Befruchter verlangt; als Befruchtersorten werden Hargrand, Pinkcot und Aurora sowie Bergeron und Orangered genannt. Der Ertrag ist hoch und setzt nach Handelsangaben früh ein. An Krankheiten wird eine mittlere Anfälligkeit für Scharka und Bakterienbrand angeführt; den Früchten wird nachgesagt, dass sie wenig zum Platzen und zur Fäulnis neigen. Baumschulangaben zufolge ist das Holz sehr winterhart (bis rund −28 °C) und der Baum kaum moniliaanfällig. Die Sorte steht auf der Empfehlungsliste der Stuttgarter Obstbauberatung für den Hausgarten (Unterlagen: Wangenheims, St. Julien A oder Rubiera) und gilt als spaliertauglich.
Die Früchte reifen Mitte bis Ende Juli und dürfen nicht zu früh geerntet werden: Den vollen Geschmack entwickeln sie erst nach kurzer Nachlagerung, wenn die Säure nachlässt und die Saftigkeit zunimmt. Vor der Vollreife sind sie fest und eher säuerlich, bei Vollreife saftig und aromatisch mit feiner Säure und gutem Geschmack; der Stein löst sich leicht. Gekühlt lassen sich die Früchte nach Baumschulangaben über mehrere Wochen lagern. Hauptverwendung ist der Frischverzehr als Tafelobst, daneben werden Kuchenbelag, Kompott, Konserve und Marmelade genannt.
Die Frucht ist oval, hoch gebaut und mit etwa 65 bis 100 Gramm sehr groß; die Schale ist einheitlich orange und zeigt auf der Sonnenseite rote Backen, das Fruchtfleisch ist fest. Goldrich entstand 1954 in Washington (USA), nach Baumschulangaben am Forschungszentrum Prosser der Washington State University aus der Kreuzung SunGlo × Perfection mit Harold W. Fogle als Züchter; Synonyme sind Jumbo Cot und Sun Giant (Sungiant). Die Sorte zählt zu den Hauptsorten des Erwerbsanbaus (nach der Gartenakademie Rheinland-Pfalz) und wird als eine der wichtigsten Aprikosensorten des Schweizer Wallis bezeichnet; beim Bundessortenamt ist sie mit amtlich anerkannter Beschreibung geführt. Literatur: Günther/Harzer 1995 (Neustadter Hefte 83), O&G 7/2007. Die Beschreibung beruht vor allem auf dem Sortenporträt der BOGL und den Merkblättern der Stuttgarter Obstbauberatung.
Quellen: Goldrich - BOGL (Sortenporträt) · Landeshauptstadt Stuttgart, Beratungsstelle für Obstbau: Aprikosen - Tipps zu Anbau und Pflege · Landeshauptstadt Stuttgart, Beratungsstelle für Obstbau: Empfehlenswerte Obstsorten · Hortipendium: Aprikosen · Bundessortenamt: Gesamtliste der Obstsorten - Aprikose · Lubera Shop: Aprikose 'Goldrich' · Südflora: Goldrich Aprikose · Baumschule Rombach: Aprikose 'Goldrich'
Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-24). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.
Großfrüchtig.
Eine Aprikosen Sorte aus den USA, die durch ihre großen Früchte (bis zu 100g) bekannt ist. Die Fruchtreife beginnt Mitte Juli, wenn sich die Früchte gelb-orange färben. Diese sind sehr aromatisch und zum Frischverzehr bestens geeignet. Am besten verwendet man sie nach 1-2 Tagen. Die Sorte ist zwar selbstfruchtbar, doch ein geeigneter Befruchter steigert den Ertrag doch deutlich.
Noch kein dokumentierter Baum dieser Sorte.