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  "id": "6xpteeek3c",
  "name": "Roter Trierer Weinapfel",
  "slug": "roter-trierer-weinapfel",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/6xpteeek3c/",
  "fruchtart": "Apfel",
  "species": "Malus domestica",
  "seit_jahr": 1872,
  "herkunft": "Trier",
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  "ernte": {
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    "text": "Ende Oktober – Anfang November",
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    "bis": 30
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  "genussreife": {
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    "text": "Anfang November – Ende März",
    "code": "11A-03E",
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  "bluete": "spät",
  "wuechsigkeit": "stark",
  "wuchsform": "schleudernd",
  "gefaehrdung": "in Baumschulen erhältlich",
  "verwendung": [
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    {
      "name": "Mostobst",
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  "tags": [
    "straßenbaum",
    "unterlage"
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  "synonyme": [
    "Roter Holzapfel"
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  "links": [
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  "notiz": "[Roter Trierer Weinapfel auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/6xpteeek3c/)\n\nScheinbar als #unterlage geeignet. #straßenbaum\n\nBesonders als Unterlage geeignet (N = 11).",
  "literatur": "\u003e In West- und Süddeutschland, Luxemburg, Frankreich, Schweiz und Österreichverbreitet, früher oft an Straßen angepflanzt. Hohe Ertragsfähigkeit macht die Sorte wertvoll. Sie leidet aber an vielen Standorten stark unter Schorfbefall und bringt oft sehr kleine Früchte, und kann deshalb heute nicht mehr generell empfohlen werden.\n\nBraucht Weinbauklima. Stark Schorfanfällig. Masseträger.",
  "generated": {
    "beschreibung": "Der Baum des Roten Trierer Weinapfels wird in den vorliegenden Quellen als kräftig wachsend beschrieben: H.-J. Bannier nennt ihn schlicht starkwüchsig, während die Wikipedia auf widersprüchliche Literaturangaben hinweist (H. Petzold: mittelstark; ältere Farbtafeln: kräftig und pyramidal) und diesen Widerspruch mit dem Verhalten der Krone erklärt – die Äste neigen sich unter dem reichen Behang stark herab, weshalb in der Aufbauphase ein kräftiger Erziehungsschnitt empfohlen wird. Die in obstdoc geführte Angabe „sehr schwach“ zur Wüchsigkeit findet in keiner der eingesehenen Quellen eine Stütze. Der Ertrag setzt früh ein, ist hoch und regelmäßig. Gesundheitlich ist die Sorte nach Wikipedia frostfest und nicht anfällig für Obstbaumkrebs, jedoch stark schorfanfällig; das Sortenblatt des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz zieht daraus die Konsequenz, sie nur an gut durchlüfteten, für die Sorte passenden Standorten zu pflanzen. Bannier bewertet die Schorfanfälligkeit so hoch, dass er die Sorte auch als Mostapfel nicht mehr empfiehlt. Historisch wurde der Rote Trierer Weinapfel im Raum Trier, in Lothringen, im Saarland und im Metzer Raum vielfach als Straßenbaum gepflanzt, was auf einen hochwachsenden, langlebigen Streuobst-Hochstamm hindeutet; die Sorte gilt als typische Streuobstsorte des Südwestens. Zu Blütezeit, Befruchtungsverhältnissen, Höhenlagen-Eignung und Lebensdauer liegen in den fachlich belastbaren Quellen keine belegten Angaben vor – die in obstdoc vermerkte „späte“ Blüte konnte nicht bestätigt werden (nur Baumschulseiten nennen „mittelspät“).\n\nGeschmacklich ist die Sorte kein Tafelapfel: Das Fruchtfleisch ist fest, sehr saftig und säuerlich bis herb-sauer, die Frucht bleibt klein, und Bannier bewertet den Geschmack mit 4- (Skala 1 = sehr gut) und schließt eine Nutzung als Tafelapfel wegen der Fruchtqualität aus. Verwendet wird sie ausschließlich als Wirtschafts- und Mostapfel; das Sortenblatt des Verbandes der Gartenbauvereine hebt hervor, dass sie für die Saft- und Weinherstellung (Viez/Apfelwein) nach wie vor geeignet ist. Die Pflückreife liegt im Oktober – Bannier gibt für das Bergische Land 24.10. bis 07.11. an –, die Genussreife nach Wikipedia von November bis März; die Lagerfähigkeit beträgt nach Bannier vier bis fünf Monate, ältere Beschreibungen (um 1930, wiedergegeben in der Presse zur Wahl 2021) sprechen sogar von Haltbarkeit bis in den Mai und von Früchten, die sturmfest am Baum hängen. Die Säure baut sich im Lager merklich ab, sodass sich der Geschmack während der Lagerung wandelt.\n\nPomologisch ist die Frucht klein (etwa 6 cm Durchmesser), breit-eiförmig bis kugelig und zum Kelch hin meist konisch verjüngt; die Grundfarbe ist gelblich-grün, die verwaschen bräunlich-bläulich-rote Deckfarbe kann die ganze Frucht überziehen. Charakteristisch sind nach der Verwechsler-Abgrenzung im Portrait des Börtlinger Weinapfels (R. Dahlem) die dünnen Stiele mit knopfig verdicktem Stielende, die kleinen Kerne, das oft verwaschen rot gefärbte Fruchtfleisch unter der Schale und der säuerliche Geschmack. Herkunft: Die Sorte wurde in der Gegend von Trier als Zufallssämling aufgefunden und ist dort auch als 'Roter Holzapfel' bzw. 'Roter Trier'scher Holzapfel' bekannt; die tatsächliche Entstehung gilt als unklar. 1872 wurde sie erstmals pomologisch beschrieben. Verbreitet ist sie vor allem im Südwesten Deutschlands, mit Saar und Mosel als Stammland, sowie in Luxemburg und Lothringen; ab den 1920er Jahren wurde sie dort teilweise durch den weniger schorfanfälligen Erbachhofer Weinapfel ersetzt (Bannier). 2021 kürte der Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz sie zur Streuobstsorte des Jahres. Historische Abbildungen und Beschreibungen sind über die BUND-Lemgo-Datenbank zugänglich (u. a. Goethe/Degenkolb/Mertens 1894, „Deutschlands Obstsorten“, „Unsere besten Deutschen Obstsorten“ ca. 1930, Schaal, Seitzer); ein ausführliches Sortenportrait von Jens Meyer (2014) liegt im Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt, ist dort aber nur für Mitglieder einsehbar. Weitere Literatur: Petzold, Apfelsorten (1990); Dahlem/Aendekerk/Thiel/Bauer, Äpfel und Birnen aus Luxemburg. – Diese Beschreibung beruht auf H.-J. Bannier (Bergischer Streuobstwiesenverein), dem Sortenblatt des Verbandes der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz (2021) und der deutschen Wikipedia.",
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    "generiert_am": "2026-08-08T05:54:37Z"
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  "herotext": "Der Roter Trierer Weinapfel stammt aus Trier und ist seit 1872 bekannt. Geerntet wird er von Ende Oktober bis Anfang November und lagert bis Ende März als Genussreife; die Früchte fallen oft sehr klein aus. Er eignet sich als Straßenbaum und wurde 2021 vom Verband der Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz zur Streuobstsorte des Jahres gekürt, dient zudem als Unterlage. Gleichwohl kann die Sorte heute nicht mehr generell empfohlen werden: Sie stellt Ansprüche an den Standort und sollte nur an gut durchlüfteten, passenden Plätzen gepflanzt werden.",
  "merkmale": [
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      "titel": "Anspruchsvoll im Standort · belegt mit: „die Sorte nur an gut durchlüfteten, für die Sorte passenden Standorten zu pflanzen“",
      "gruppe": "Standort und Klima",
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