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Neukirchener Butterbirne

Birne · Pyrus communis

Die Neukirchener Butterbirne ist eine Birnensorte aus Neukirchen bei Solingen im Bergischen Land. Sie wird Anfang September geerntet und ist dann bis Mitte September genussreif. Der Baum wächst besonders stark, ist gesund, robust und anspruchslos, sodass er auch im Grasland gedeiht und mit guten Erträgen für Straßen- und Wegepflanzungen in Betracht kommt. Im Streuobst ist die Sorte nur noch wenig anzutreffen und gilt als Liebhabersorte.

Herkunft
Neukirchen (bei Solingen), Bergisches Land
Wüchsigkeit
stark
Wuchsform
hochstrebend, spindelartig
Gefährdung
stark gefährdet
Ernte
Anfang September (09A-09A)
Genussreife
Anfang September – Mitte September (09A-09C)
Wikidata
Q140700909
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte Genussreife

Tafelobst Wirtschaftsobst Streuobst

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Der Baum der Neukirchener Butterbirne wächst stark und kommt auch bei einer Pflanzung im Grasland zurecht. Er bildet eine hochstrebende Krone mit dominierender Mittelachse und abkippenden Seitenästen, so dass insgesamt ein schlankes, spindelartiges Wuchsbild entsteht – ähnlich den Bäumen der Sorte Köstliche von Charneux. Deshalb eignet sie sich gut für Straßen- und Wegepflanzungen. Die Sorte ist robust, stellt geringe Ansprüche an den Boden und zeigt nur geringe Anfälligkeit gegen Schorf und Obstbaumkrebs. Sie ist eine typische Streuobstsorte mit guten Erträgen.

Die Früchte sind mild süß und leicht aromatisch bei mittlerem Saftgehalt; sie können als Tafel- und Wirtschaftsbirne verwendet werden. Die Ernte erfolgt Anfang September, die Früchte bleiben etwa zwei bis drei Wochen lagerfähig.

Die Frucht ist mittelgroß, birnenförmig, kelchbauchig und zum Stiel hin teils regelmäßig verjüngt, teils einseitig eingeschnürt; im Querschnitt etwas kantig. Die Grundfarbe ist hellgrün bis weißlichgrün, die Deckfarbe orange oder bräunlichrot gehaucht, öfters ganz fehlend. Die Schale ist glatt und trocken, mit zahlreichen, mittelgroßen, auffallenden Schalenpunkten. Eine Stielgrube fehlt; der Stiel sitzt auf einem einseitig ansetzenden Fleischwulst auf, ist mittellang, mitteldick bis dick und öfters gebogen. Das Fruchtfleisch ist grünlich-gelblich-weiß. Die Sorte dürfte in Neukirchen bei Solingen im Bergischen Land entstanden sein und war dort bereits im 19. Jahrhundert bekannt. Um 1900 wurde sie in großem Stil angebaut und in die umliegenden Städte verkauft; in den 1950er Jahren entfielen bei Sortenbereinigungen im Rhein-Wupper-Kreis 37 % der zum Umveredeln verwendeten Birnensorten auf die Neukirchener Butterbirne. Heute ist sie im Streuobst nur noch wenig anzutreffen und gilt als stark gefährdet. Als Verwechsler werden Köstliche von Charneux und Gute Luise genannt.

Nach H.-J. Bannier (Erhalternetzwerk Obstsortenvielfalt) sowie dem LVR-Flyer „Regionale Obstsorten im Rheinland“.

Quellen: Neukirchener Butterbirne · Neukirchener Butterbirne – Regionale Obstsorten im Rheinland (LVR-Flyer)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

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In der Literatur

Alles in allem ist die Sorte eine robuste Streuobstsorte mit guten Erträgen, deren Früchte auch noch als Tafelbirne akzeptabel sind. Der Baum der Neukirchener Butterbirne wächst stark und kommt daher auch noch bei einer Pflanzung im Grasland zurecht. Kommt aus Solingen.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 3

BaumBongertPositionPflanzjahr
h8nUU4ASortenerhaltungskultur Bergheimer DreieckD10
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