{
  "id": "4e3xeav1p0",
  "name": "Schick's Rheinischer Landapfel",
  "slug": "schick-s-rheinischer-landapfel",
  "url": "https://treedoc.foxel.org/sorten/4e3xeav1p0/",
  "fruchtart": "Apfel",
  "species": "Malus domestica",
  "seit_jahr": 1832,
  "herkunft": "Mechernich-Lückerath (Kreis Euskirchen)",
  "wikidata": "Q140700918",
  "ernte": {
    "raw": "10A-10C",
    "text": "Anfang Oktober – Mitte Oktober",
    "von": 27,
    "bis": 28
  },
  "genussreife": {
    "raw": "1.10.-31.1.",
    "text": "1. Oktober – 31. Januar",
    "code": "10A-01E",
    "von": 27,
    "bis": 2
  },
  "bluete": "eher spät",
  "wuechsigkeit": "stark",
  "wuchsform": "breit ausladend",
  "gefaehrdung": "stark gefährdet",
  "verwendung": [
    {
      "name": "Wirtschaftsobst"
    },
    {
      "name": "Mostobst",
      "wikidata": "Q2013122"
    }
  ],
  "tags": [
    "langlebig",
    "regenerationsfähig",
    "vital"
  ],
  "synonyme": [
    "Landapfel",
    "Rheinischer Landapfel",
    "Schick Johannes"
  ],
  "links": [
    {
      "url": "https://obstsorten.pomologen-verein.de/obst-art/12536.html",
      "host": "obstsorten.pomologen-verein.de"
    },
    {
      "url": "https://bergischer-streuobstwiesenverein.de/schicks-rheinischer-landapfel-syn-schick-johannes/",
      "host": "bergischer-streuobstwiesenverein.de"
    },
    {
      "url": "https://biostationen-rheinland.lvr.de/media/biostationen/publikationen/obstsortenflyer/aepfel/Schicks_Rheinischer_Landapfel.pdf",
      "host": "biostationen-rheinland.lvr.de"
    },
    {
      "url": "https://obstsortenerhalt.de/node/336",
      "host": "obstsortenerhalt.de"
    }
  ],
  "notiz": "[Schick's Rheinischer Landapfel auf obstdoc](https://obstdoc.foxel.org/sorte/4e3xeav1p0/)\n\n#regenerationsfähig #langlebig #vital\n\nSehr großer, säuerlicher Tafelapfel.",
  "literatur": "\u003e Der Baum des Schick’s Rheinischen Landapfels wächst stark und gesund. Auffallend ist, dass selbst uralte Baumriesen mit Astbruchschäden sich teils wieder mit jungem Holz erneuern. \n \n\u003eDer Baum des Schick’s Rheinischen Landapfels wächst stark und gesund und bildet meist große, breit ausladende Kronen, die ein hohes Alter erreichen können, mit schräg bis flach verzweigenden Leitästen. \n\n\u003e Die Sorte ist frosthart und robust gegen Schorf und Mehltau. Ihre Anfälligkeit für Krebs auf schweren oder staunassen Böden scheint der Wüchsigkeit und dem gesunden Habitus der Sorte kaum etwas anzuhaben; der Baum stellt wenig Ansprüche an Boden und Klima.\n\n\u003e Wächst robust und gesund mit geringer Anfälligkeit für Schorf und Mehltau, breitkronig, mittelgroße, gelbliche, etwas druckempfindliche Frucht, gut verwendbar in der Küche oder für Versaftung.",
  "generated": {
    "beschreibung": "Der Baum von Schick's Rheinischem Landapfel wächst stark und gesund und\nbildet meist große, breit ausladende Kronen mit schräg bis flach\nverzweigenden Leitästen; die Kronen können ein hohes Alter erreichen, und\nauffallend ist, dass selbst uralte Baumriesen mit Astbruchschäden sich teils\nwieder mit jungem Holz erneuern.  Das Laub ist auffallend groß, dunkelgrün\nund glänzend, die Jahrestriebe sind kräftig, erdbraun-rot, mit zahlreichen,\nwenig auffallenden Lentizellen und deutlich befilzt.  Die Sorte ist\nfrosthart und robust gegen Schorf und Mehltau; eine Anfälligkeit für\nObstbaumkrebs auf schweren oder staunassen Böden scheint der Wüchsigkeit und\ndem gesunden Habitus kaum etwas anzuhaben.  An Boden und Klima stellt der\nBaum wenig Ansprüche.  Die Blüte setzt eher spät ein; als triploide Sorte\nist Schick's Rheinischer Landapfel kein guter Pollenspender für andere\nApfelsorten, benötigt also selbst geeignete Befruchter in der Nachbarschaft. \nIn der Jugend kommt die Sorte mittelspät in den Ertrag; bei alten Bäumen\nliegt der Ertrag im Schnitt der Jahre mittelhoch und alterniert nur wenig. \nMit Wuchseigenschaften und Fruchtqualität ist die Sorte eine typische\nStreuobstsorte für die Obstwiese und wird vom Koordinierungsausschuss\nObstwiesenschutz NRW als Streuobst-Anbausorte empfohlen; für Haus- und\nKleingarten werden heute meist aromatischere Sorten bevorzugt.\n\nGeschmacklich hat die Frucht kein ausgeprägtes Aroma, ist nur leicht\naromatisch, aber mit angenehmem Zucker-Säure-Verhältnis; der Saftgehalt ist\nmittel, das Fruchtfleisch fest und wird bei Lagerung mürbe.  Verwendet wird\ndie Sorte vor allem als Wirtschafts- und Mostapfel (die Kreisfachberatung\nBamberg bezeichnet sie darüber hinaus als guten Tafel- und Wirtschaftsapfel,\nGeschmack saftig und wenig gewürzt).  Die Pflückreife liegt etwa Anfang bis\nMitte Oktober (der Bergische Streuobstwiesenverein gibt 25.09.–08.10.  an),\ngenussreif bleiben die Früchte nach Bannier bis etwa Januar; die\nLagerangaben schwanken zwischen etwa zwei Monaten (BSOWV) und einer\nGenussreife von November bis Februar (Bamberg).  Die Schale fettet bei\nLagerung deutlich, die Früchte sind druckempfindlich, faulen an Druckstellen\njedoch nicht und werden nach längerer Lagerung weich.\n\nPomologisch ist die Frucht groß, unregelmäßig kantig, wobei einzelne Kanten\nstärker hervortreten; die Grundfarbe ist bei Pflückreife weißlich grün, bei\nGenussreife weißlich gelb, die Früchte sind überwiegend grundfarbig ohne\nausgeprägte Deckfarbe.  Die Schale ist glatt und mattglänzend, die\nKelchblätter buschig hochstehend, zusammenständig, mittellang und spitz, die\nStielgrube eng bis mittelweit und mitteltief, der Stiel kurz und dünn\n(variabel auch sehr kurz und knopfartig-fleischig) und ragt nicht aus der\nStielgrube heraus; das Fruchtfleisch ist grünlich-gelblich-weiß und fein-\nbis mittelfeinzellig.  Die Sorte entstand vermutlich bereits Anfang des 19. \nJahrhunderts oder früher; ihr Name geht wahrscheinlich auf den Baumzüchter\nJohannes Schick aus Mechernich-Lückerath (Kreis Euskirchen) zurück, wobei\nunklar bleibt, ob er sie selbst aus Samen zog.  Erstmals beschrieb sie der\nPomologe Diel 1832 nach Früchten, die er von J.  P.  Commans aus Köln\nerhielt, der die Sorte im Raum Bonn und Köln als stark verbreitet meldete. \nUm Mechernich und Bad Münstereifel gehörte sie einst zu den vorherrschenden\nApfelsorten, verbreitet war sie auch in den Kreisen Düren und Ahrweiler\nsowie im Rhein-Sieg-Kreis (Siebengebirge); örtliche Namen sind \"Schick\nJohannes\", \"Landapfel\" und \"Rheinischer Landapfel\".  Heute gilt sie als\nstark gefährdete Regionalsorte, die in diesen Regionen noch gelegentlich in\nStreuobstbeständen anzutreffen ist; Veredlungsreiser waren über den\nReisermuttergarten Bonn erhältlich.  Als Verwechslersorten nennt Bannier u. \na.  Großherzog Friedrich von Baden, Deans Küchenapfel (Holsteiner\nZitronenapfel), Uhlhorns Augustkalvill, Apfel aus Grünheide, Filippa,\nAntonovka, Lord Suffield und Weißer Winterkalvill.  Die Beschreibung beruht\nüberwiegend auf dem Sortenporträt von Hans-Joachim Bannier\n(obstsortenerhalt.de, 2015) sowie auf den Kurzbeschreibungen des Bergischen\nStreuobstwiesenvereins (ebenfalls Bannier) und der Kreisfachberatung\nBamberg.\n\n",
    "modell": "claude-opus-5 + claude-haiku-4-5",
    "generiert_am": "2026-07-28T08:52:36Z"
  },
  "herotext": "Schick's Rheinischer Landapfel ist ein alter Apfel aus Mechernich-Lückerath im Kreis Euskirchen, der seit 1832 bekannt ist und seit Anfang bis Mitte Oktober geerntet wird. Nach der Lagerung ist er von Oktober bis Januar genussreif; der säurearme, roh bekömmliche Süßapfel eignet sich jedoch nicht für Most, da ihm dort die Säure fehlt. Der Baum wächst stark und bildet breit ausladende Kronen, ist auffällig vital und wird sehr alt; selbst uralte Bäume mit Astbruchschäden erneuern sich teils wieder mit jungem Holz. Als triploide Sorte ist er als Befruchter unbrauchbar und spendet keinen guten Pollen.",
  "merkmale": [
    {
      "schluessel": "regenerationsfaehig",
      "label": "Sehr regenerationsfähig",
      "kurz": "regenerationsfähig",
      "titel": "Sehr regenerationsfähig · belegt mit: „Auffallend ist, dass selbst uralte Baumriesen mit Astbruchschäden sich teils wieder mit jungem Holz erneuern“",
      "gruppe": "Lebensdauer und Vitalität",
      "pol": "vorzug",
      "quelle": "tag",
      "beleg": "Auffallend ist, dass selbst uralte Baumriesen mit Astbruchschäden sich teils wieder mit jungem Holz erneuern",
      "beleg_url": "[2] In der Literatur"
    },
    {
      "schluessel": "vital",
      "label": "Auffällig vital",
      "kurz": "vital",
      "titel": "Auffällig vital",
      "gruppe": "Lebensdauer und Vitalität",
      "pol": "vorzug",
      "quelle": "tag"
    },
    {
      "schluessel": "langlebig",
      "label": "Wird sehr alt",
      "kurz": "langlebig",
      "titel": "Wird sehr alt · belegt mit: „die ein hohes Alter erreichen können“",
      "gruppe": "Lebensdauer und Vitalität",
      "pol": "vorzug",
      "quelle": "tag",
      "beleg": "die ein hohes Alter erreichen können",
      "beleg_url": "[2] In der Literatur"
    },
    {
      "schluessel": "saeurearm",
      "label": "Säurearm — Süßapfel oder Süßbirne, roh bekömmlich, für Most zu flach",
      "kurz": "säurearm",
      "titel": "Säurearm — Süßapfel oder Süßbirne, roh bekömmlich, für Most zu flach · belegt mit: „mit angenehmem Zucker-Säure-Verhältnis“",
      "gruppe": "Verwertung",
      "pol": "neutral",
      "quelle": "text",
      "beleg": "mit angenehmem Zucker-Säure-Verhältnis",
      "beleg_url": "[3] Bisherige KI-Beschreibung"
    },
    {
      "schluessel": "triploid",
      "label": "Triploid — starkwüchsig und großfrüchtig, als Befruchter unbrauchbar",
      "kurz": "triploid",
      "titel": "Triploid — starkwüchsig und großfrüchtig, als Befruchter unbrauchbar · belegt mit: „als triploide Sorte ist Schick's Rheinischer Landapfel kein guter Pollenspender“",
      "gruppe": "Befruchtung und Genetik",
      "pol": "vorbehalt",
      "quelle": "text",
      "beleg": "als triploide Sorte ist Schick's Rheinischer Landapfel kein guter Pollenspender",
      "beleg_url": "[3] Bisherige KI-Beschreibung"
    },
    {
      "schluessel": "krone-breit",
      "label": "Breit ausladende Krone",
      "kurz": "ausladend",
      "titel": "Breit ausladende Krone · belegt mit: „Der Baum des Schick's Rheinischen Landapfels wächst stark und gesund und bildet meist große, breit ausladende Kronen“",
      "gruppe": "Wuchs und Baum",
      "pol": "neutral",
      "quelle": "text",
      "beleg": "Der Baum des Schick's Rheinischen Landapfels wächst stark und gesund und bildet meist große, breit ausladende Kronen",
      "beleg_url": "[2] In der Literatur"
    }
  ],
  "baeume": {
    "treedoc": [
      {
        "tree_id": "R7IrDAK",
        "url": "https://treedoc.foxel.org/store/R7IrDAK/",
        "bongert": "Obst-Arboreum Gut Leidenhausen",
        "osm_id": 13034283268,
        "lat": 50.896216,
        "lon": 7.0991577,
        "via": "kanonisch"
      },
      {
        "tree_id": "QW2yj0R",
        "url": "https://treedoc.foxel.org/store/QW2yj0R/",
        "loc_name": "464",
        "bongert": "Streuobstplantage Rommelshard",
        "position": "F07",
        "pflanzjahr": 2025,
        "osm_id": 13270396770,
        "lat": 50.88965838069999,
        "lon": 7.2443841708675345,
        "via": "kanonisch"
      }
    ],
    "osm": null
  },
  "stand": "2026-08-24T07:44:44Z"
}