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Flotows Mirabelle

Mirabelle · Prunus domestica

Flotows Mirabelle ist eine kleinfrüchtige Sorte mit kleinen, kugeligen, gelben Früchten. Sie wird früh geerntet, von Ende Juli bis Anfang August. Als scharkaresistent gilt sie als robust und stellt damit auch dort eine Option dar, wo die Sharka-Krankheit ein Thema ist.

Wüchsigkeit
mittel
Gefährdung
in Baumschulen erhältlich
Ernte
Ende Juli – Anfang August (07E-08A)
Blüte
mittel bis spät
Wikidata
Q140700891
MaiJunJulAugSepOktNovDezJanFebMärApr
Ernte

Tafelobst

Synonyme: Mirabelle de Flotow, Von Flotows Mirabelle

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Zusammenfassung der verfügbaren Literatur

Flotows Mirabelle (auch Von Flotows Mirabelle) ist eine alte, früh reifende Mirabellensorte.

Der Baum zeigt in der Jugend starken Wuchs mit langen Trieben, lässt im Wuchs aber bald nach und bleibt insgesamt klein. Die Verzweigung ist mittelstark, die Stabilität wird als etwas flattrig mit feinen Ruten beschrieben. Der Ertrag setzt früh ein und ist stabil hoch; die Früchte reifen folgernd, sodass mehrmaliges Durchpflücken empfohlen wird. Die Blütezeit liegt mittel bis spät. Die Sorte ist nach dem FRUCTUS-Sortenblatt kein Selbstbefruchter und benötigt eine Befruchtersorte. Sie bevorzugt warme, mäßig schwere, nährstoffreiche Böden und ist für Höhenlagen nicht geeignet. Gegen die Scharkakrankheit gilt sie als kaum anfällig.

Die Früchte schmecken süß, gewürzreich und aromatisch. Sie eignen sich als Tafelobst und für die Küche (Kompott, Konfitüre), nach Oberdieck auch zum Trocknen. Die Reifezeit ist früh bis mittel, etwa Ende Juli bis Anfang August.

Die Frucht ist sehr klein (unter 8 g), rundlich, mit gelblicher bis goldgelber Grundfarbe, sonnenseits rot bis violettrot überhaucht und weißlich bereift. Das goldgelbe Fruchtfleisch ist saftig, gallertartig und löst sich gut vom Stein. Die Sorte wurde um 1855 vom österreichischen Pomologen Dr. Georg Liegel aus einem Stein der Sorte ‚Violetter Perdrigon‘ erzogen und dem Pomologen Geheimrat Gustav von Flotow gewidmet. Sie war früher auch in Deutschland verbreitet.

nach Oberdieck (Illustriertes Handbuch der Obstkunde) und dem Sortenblatt von FRUCTUS/Agroscope

Quellen: Mirabelle Flotow – Sortenblatt FRUCTUS/Agroscope · Flotows Mirabelle – Deutsche Genbank Obst · Von Flotows Mirabelle – Illustriertes Handbuch der Obstkunde (Oberdieck) · Von Flotows Mirabelle – Obstsortendatenbank (BUND Lemgo)

Automatisch aus den genannten Quellen erstellt (anthropic/claude-opus-5 + anthropic/claude-haiku-4-5, 2026-08-17). Die Zuverlässigkeit ist etwa so wie die eines Wanderers, der an der Streuobstwiese vorbeikommt. Kann stimmen, kann aber auch totaler Unsinn sein.

In der Literatur

In der ersten Hälfte des 19. Jh. bei Dresden als Sämling gezogen. Kleine, kugelige, gelbe Mirabelle, teils blaurote Deckfarbe. Fruchtfleisch saftig, süss, leicht gewürzt. Ernte E7-A8, ungleich reifend. Tafelfrucht. Wuchs mittelstark, gute Garnierung.

Frühmirabelle, etwas größerfrüchtig als Nancy und früher reifend, gute Naschfrucht, Baum starkwüchsig und gesund, selbstfruchtbar, scharkaresistent, gartengeeignet.

Weblinks

Dokumentierte Bäume (treedoc) 1

BaumBongertPositionPflanzjahr
238Streuobstplantage GartenfeldF172025